Psychische Belastungen

Graz, Österreich

Vergangene Veranstaltung
29 Oktober 2015 - 00:00

Seit 1.1.2013 ist die ASchG-Novelle 2013 in Kraft, deren Eckpfeiler im Wesentlichen die Aufwertung der Bedeutung psychischer Gesundheit und die Prävention arbeitsbedingter psychischer Belastungen darstellen.

Im Fokus des Seminars stehen die wichtigsten Grundlagen zur Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen (ASchG, Leitfaden des ZAI, Normen) sowie datenschutzrechtliche Zweifelsfragen hinsichtlich der Evaluierung von Gesundheitsdaten. Holen Sie sich Ihren Leitfaden zur schrittweisen Umsetzung in die betriebliche Praxis – Teure Verwaltungsstrafen müssen nicht sein!

Häufig auftretende Fragestellungen bezüglich der Organisation der Evaluierung (Wer evaluiert? Wer ist miteinzubeziehen? Müssen alle MitarbeiterInnen befragt werden?), zu Anforderungen an Methoden und Erhebungsverfahren (Welche Methoden gibt es außer Fragebögen noch? Welche Verfahren dürfen/können verwendet werden?) sowie zur Festlegung von Maßnahmen (Methoden bzw. Anforderungen an Gestaltungsmaßnahmen) werden im Seminar praxisnah behandelt und sollen so bei der eigenen Vorbereitung, Planung und Organisation der Evaluierung unterstützen. Weiters werden Ihnen Best-Practice-Beispiele der erfolgreichen Umsetzung in Unternehmen vorgestellt.

Bildungsveranstaltung im Sinne des § 83 (8) ASchG; anrechenbar als Weiterbildung gem. § 77 Z 5 ASchG – 2 VÖSI-Punkte f. d. Weiterbildungsnachweis für SFK

Dr. Jens Winter trägt vor zum Thema:
  • Datenschutzrechtliche Aspekte im Umgang mit evaluierten Daten
  • Zulässigkeit der Ermittlung von Gesundheitsdaten von Arbeitnehmern als „sensible Daten“ iSd DSG 2000
  • Fragen zum Umgang mit Gesundheitsdaten
  • Gesetzliche Vorgaben des DSG 2000
  • Mögliche Rechtfertigungstatbestände
  • Betriebsverfassungsrechtliche Vorgaben des ArbVG bei der Evaluierung und Verarbeitung von Gesundheitsdaten von Arbeitnehmern

Sprecher

Das Photo von Jens Winter
Jens Winter
Partner