Ge­wer­be­an­mel­dung

Gewerbeanmeldung ohne Stolpersteine

In den Bereich des Öffentlichen Wirtschaftsrechts fällt die Gewerbeanmeldung. Damit diese für Ihr Start-up reibungslos über die Bühne gehen kann, gilt es sich folgende Punkte bewusst zu machen:

Für die Ausübung eines Gewerbes ist eine Gewerbeberechtigung erforderlich. Darüber hinaus haben Gesellschaften einen gewerberechtlichen Geschäftsführer (gewGF) zu benennen, der entweder zugleich handelsrechtlicher Geschäftsführer (Vorstand) oder zumindest halbtags im Unternehmen angestellt sein muss und für die Einhaltung der gewerberechtlichen Vorschriften verantwortlich ist.

Prinzipiell wird zwischen freien Gewerben und reglementierten Gewerben unterschieden. Ein wesentlicher Unterschied liegt darin, dass bei reglementierten Gewerben vom Gewerbeinhaber beziehungsweise dem gewGF eine besondere fachliche Befähigung nachzuweisen ist.

Die unternehmerische Tätigkeit kann gestartet werden, sobald die Aufnahme des Gewerbebetriebs der Gewerbebehörde angemeldet wird (z.B. beim Handelsgewerbe). Eine zusätzliche „Bewilligung“ der Behörde muss nur in bestimmten Fällen abgewartet werden.

Betriebsanlagen erfordern dabei eine „Betriebsanlagengenehmigung“. Bei bestimmten so genannten „harmlosen“ Betriebsformen wie zum Beispiel bloßen Büroräumlichkeiten, ist eine solche Genehmigung jedoch nicht erforderlich.

Je nach Art der Tätigkeit beziehungsweise der Betriebsanlage können weitere Genehmigungen erforderlich sein. Dies hat beispielsweise mit dem Wasser- und auch dem Abfallwirtschaftsrecht zu tun.

Im Zuge der Gewerbeanmeldung informieren wir Sie über Ihre Rechten und Pflichten, natürlich verfügen unsere Expertinnen und Experten auch über entsprechendes Know-how zu Detailregelungen einzelne Gewerbe betreffend. Wir beraten Sie beim gesamten Prozedere des Anmeldeverfahrens und stehen Ihnen genauso beim Antrag auf gewerberechtliche Genehmigung einer Betriebsanlage zur Seite.

Fazit Gewerbeberechtigung

Das Thema Gewerbeberechtigung betrifft jedoch nicht nur Early Stage und Betriebsaufnahme eines Unternehmens, sondern auch die folgende Expansionsphase und den Exit. Besonders die Erweiterung des Unternehmens kann notwendige Änderungen der Gewerbeberechtigung und der Betriebsanlage oder auch andere Genehmigungen mit sich bringen. Selbstverständlich ist auch die Zurücklegung der Gewerbeberechtigung bei der Behörde anzuzeigen. Bei nur vorübergehender Nicht-Ausübung kann sie hingegen ruhend gemeldet werden. Ebenso ist auch die Auflassung einer Betriebsanlage bei der Behörde zu melden. Je nach Art der Betriebsanlage sind hier Vorkehrungen zu treffen, die verhindern, dass von der Betriebsanlage keine Gefährdungen, Belästigungen, etc. mehr ausgehen können.

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