Kapitalerhöhungen

Was ist bei einer Kapitalerhöhung für Gründer zu beachten?

Kapitalerhöhungen werden bei Start-ups meistens dafür verwendet, weitere Investoren aufzunehmen. Was haben Gründer bei einer Kapitalerhöhung zu beachten?

Voraussetzung hierfür sind

  • Kapitalgesellschaft (zumeist GmbH, sehr selten AG)
  • Zustimmung der übrigen Gesellschafter nach Gesellschaftsvertrag
  • Verzicht auf das Bezugsrecht der übrigen Gesellschaft (Normalfall)
  • Beitritt des neuen Gesellschafters zum Gesellschaftsvertrag der Gesellschaft
  • Einzahlung des Nominalkapitals, zumeist plus Einzahlung eines sogenannten Agios (Zuzahlung in die Kapitalrücklage der Gesellschaft)

Dabei sind folgende Risiken für die Gründungsgesellschafter zu beachten:

  • Eine Kapitalerhöhung und ein Beitritt eines Investors führt zumeist zu einer „Verwässerung“ der Gründungsgesellschafter
  • Das heißt, der Nominalanteil eines Gründers an der Gesellschaft bleibt gleich, da aber das Stammkapital erhöht wurde, hat er anteilsmäßig (prozentuell) einen geringeren Anteil an der Gesellschaft als vor der Kapitalerhöhung
  • Aufgrund einer Verwässerung können die Gründungsgesellschafter wichtige Mehrheiten in einer Gesellschaft verlieren (zB 75% Mehrheit, 2/3 Mehrheit oder 50% Mehrheit)

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