Die CMS-Kanzleien in Zürich, Berlin, München, Stuttgart und Wien beraten das Kunstmuseum Bern in Sachen Erbschaft von Cornelius Gurlitt

01/07/2015

Die CMS-Kanzleien in Zürich, Berlin, München, Stuttgart und Wien beraten das Kunstmuseum Bern in Sachen Erbschaft von Cornelius Gurlitt. Im Zuge dieser Beratung hat die Stiftung Kunstmuseum Bern eine Vereinbarung mit der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Bayern getroffen, die auf hier abrufbar ist.
CMS steht dem Kunstmuseum in erbrechtlicher und steuerlicher Hinsicht bei. Im Hinblick auf die Restitution von NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kunstwerken hat CMS eng mit der Bundesrepublik Deutschland zusammengearbeitet.

Die mehr als 1.500 Werke umfassende Kunstsammlung des im Mai 2014 verstorbenen Cornelius Gurlitt war im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen angeblicher Steuerhinterziehung beschlagnahmt worden. Es stellte sich heraus, dass sich in der Sammlung auch NS-Raubkunst befindet. Dies war im Jahre 2013 öffentlich geworden und löste eine weltweite Debatte aus. Die Stiftung Kunstmuseum Bern wurde von Cornelius Gurlitt testamentarisch als Alleinerbin eingesetzt und hat die Erbschaft am 24. November 2014 angenommen. Zur Zeit ist die Frage der Gültigkeit des Testaments von Cornelius Gurlitt vor dem Oberlandesgericht München hängig.

CMS Schweiz
Dr. Beat von Rechenberg, Gesamtkoordination
Tobias Somary, Erbrecht
David Hürlimann, Steuerrecht

CMS Deutschland
Prof. Dr. Winfried Bullinger, Lead Partner Deutschland
Dr. Katharina Garbers-von Boehm, beide Kunstrecht/Restitution/Kulturgutschutz
Dr. Wolf-Georg Freiherr von Rechenberg
Dr. Gerd Seeliger, beide Steuerrecht
Hans-Christian Blum, Erbrecht

CMS Österreich
Dr. Bernhard Hainz, Kulturgutschutz