Exklusive M&A-Studie von CMS

Europäische Märkte stabilisieren sich nach Lehman

27/04/2010

Ausgehend von der jetzt veröffentlichten CMS European M&A Study 2010, in der hunderte Mergers & Acquisitions in Europa eingehend analysiert werden, sieht CMS als eine der führenden Rechtsanwalts- und Steuerberaterkanzleien Europas klare Anzeichen dafür, dass der M&A-Markt 2010 wieder an Stabilität gewinnt. Für die erste europäische Studie, die sich mit den Marktverhältnissen vor und nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers befasst, zieht CMS exklusive Daten aus mehr als 750 M&A-Transaktionen aus ganz Europa heran.

Die Studie bietet aussergewöhnliche Einblicke in die aktuellen Trends am M&A-Markt:

• Sie ist die erste Studie dieser Art, in der Entwicklungen und die veränderte Anwendung von Vertragsklauseln in Unternehmenskaufverträgen vor und nach der Lehman-Insolvenz untersucht werden.
• Mit ihrer Analyse von über 750 Transaktionen aus drei Jahren ist sie bei weitem die umfassendste Studie dieser Art in Europa.
• Sie liefert einzigartige Einblicke in die europäischen und nationalen M&A-Märkte, insbesondere auch in der Schweiz.

„Nur CMS ist mit seiner beispiellosen europaweiten Präsenz und marktführenden Stellung in der Lage, eine so solide Datenbasis zu schaffen“, erklärt Dr. Thomas Meyding, Leiter der CMS Corporate Practice Group: „In den Jahren 2007 und 2008 gab es eine deutliche Verschiebung der Marktmacht hin zur Nachfrageseite. Je länger die Insolvenz von Lehman Brothers jedoch zurückliegt, desto deutlicher werden die Anzeichen für eine Erholung und eine Rückkehr zu einem stabileren Marktgleichgewicht zwischen Verkäufern und Käufern.“
Gleichzeitig legt die Studie offen, dass nach Lehman bei M&A-Transaktionen entscheidende Vertragsbestimmungen von beiden Seiten rigoroser verhandelt und expliziter geregelt werden, bevor es zum Vertragsabschluss kommt: Häufiger werden jetzt zusätzlich zu den Standardbestimmungen z.B. in Bezug auf die kartellrechtliche Freigabe individuelle Vereinbarungen getroffen.

„Es wird deutlich, dass Käufer jetzt die Risiken offensichtlich genauer kalkulieren und sich dabei auf ihre eigene Due Diligence verlassen. Für das Jahr 2010 rechnen wir daher mit einer weiteren Stabilisierung des Marktes, wobei kapitalstarke Industriekäufer mit Finanzierungszugang im Vorteil sind“, kommentiert Oliver Blum, Leiter der Corporate Practice Group bei CMS Zürich.

Auch regionale Unterschiede werden in der Studie eindrücklich aufgezeigt, einerseits zwischen den untersuchten europäischen Regionen und andererseits, dort wo signifikante Unterschiede ins Auge stechen, auch gegenüber Daten aus vergleichbaren US-amerikanischen Studien.

Die CMS European M&A Study 2010 basiert auf der eingehenden Analyse von 763 Transaktionen, an denen von 2007 bis 2009 in ganz Europa nicht börsennotierte Unternehmen beteiligt waren. Mehr als 250 Transaktionen beziehen sich allein auf das Jahr 2009. Die ausgewerteten Daten sind nicht öffentlich zugänglich und basieren auf vertraulich ausgehandelten Transaktionen, bei denen CMS für eine der Parteien beratend tätig war.

Mehr Informationen erhalten Sie von Oliver Blum oder Stefan Brunnschweiler.

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Stefan Brunnschweiler, LL.M.
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Oliver Blum, M.A.E.S., LL.M.
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