Zur Verbrauchereigenschaft des Bankkunden bei Spekulationsgeschäften mit Fremdkapital nach Art. 13 Abs. 1 Nr. 3 LugÜ

01/11/2010

Im hier besprochenen Urteil vom 8. Juli 2009 stellte der Oberste Griechische Gerichtshof (Areios Pagos) fest: Wer sich einen Bankkredit gleich welcher Form auszahlen lässt und damit Wertpapiere oder Fremdwährungen erwirbt, nicht mit dem Ziel, diese zu sparen oder mit ihnen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, sondern für den sofortigen Wiederverkauf und zur Spekulation mit den Wertschwankungen an internationalen Wertpapier- und Geldmärkten, ist mit Bezug auf die Beziehung zur kreditgebenden Bank nicht als Verbraucher von Bankdienstleistungen anzusehen.

Veröffentlichung
Verbrauchereigenschaft des Bankkunden bei Spekulationsgeschäften
Download
PDF 232,8 kB

Autoren

Das Photo von Jodok Wicki
Dr. Jodok Wicki
Managing Partner
Das Photo von Axel Buhr
Dr. Axel Buhr
Associate