Hin­ter­grün­de Know-how-Schutz

Warum Know-how-Schutz immer wichtiger wird, haben wir für Sie im Folgenden kurz zusammengefasst:

Neue Risiken beim Know-how-Schutz
Je enger sich die Wirtschaft vernetzt und je mehr Stationen eine Information auf dem Weg ihrer Verarbeitung macht, desto größer wird das Risiko, dass vertrauliche Geschäftsinformationen und sensible Daten angezapft werden und Know-how in falsche Hände gerät. Zwar erleichtern es moderne Kommunikationsmittel, Know-how innerhalb des Unternehmens, mit Kunden und Geschäftspartnern zu teilen. Zugleich erhöhen die Entkoppelung von Unternehmensdaten (von stationärer Speicherung etwa durch Cloud-Systeme) sowie die zunehmend mobile Übermittlung von Informationen die Anfälligkeit von Unternehmen für Betriebsspionage, Verrat von Geschäftsgeheimnissen oder sonstigen ungewollten Abfluss von Know-how.

Know-how-Schutz als Herausforderung für Unternehmen
Know-how wirkungsvoll und effizient zu schützen, ist für Unternehmen eine anspruchsvolle Aufgabe. Aktiver Know-how-Schutz tangiert nahezu alle Bereiche des Unternehmens. Sensible Informationen spielen keineswegs nur in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen eine Rolle. Auch Mitarbeiter, die laufend Umgang mit beispielsweise Lieferanten- und Kundendaten, Bilanzen, Geschäftsstrategien oder Produktionsberichten haben, verfügen über eine Fülle an Know-how, das es für das Unternehmen unbedingt zu schützen gilt. Wirtschaftlich wird Know-how damit zunehmend mindestens ebenso bedeutsam, wie es immaterielle Vermögenswerte – Patente, Marken oder Designs – längst sind.

Komplexe Rechtslage rund um firmenbezogenes Know-how
Die Rechtslage zum Know-how-Schutz ist komplex und gleichsam wenig zufriedenstellend. Weder in Deutschland noch auf Ebene der Europäischen Union gibt es derzeit ein übergreifendes Gesetz zum Schutz von Know-how, weshalb verschiedene Einzelgesetze herangezogen werden müssen, um Geschäftsgeheimnisse zu schützen.

Dies wissend hat die Europäische Kommission sich den EU-weit einheitlichen Schutz von Geschäftsgeheimnissen zum Ziel gesetzt und eine Richtlinie über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäftsinformationen (Geschäftsgeheimnisse) vor rechtswidrigem Erwerb sowie rechtswidriger Nutzung und Offenlegung ((EU) 2016/943 vom 08. Juni 2016) verabschiedet, die am 5. Juli 2016 in Kraft getreten ist. Danach kann sich nur noch derjenige erfolgreich auf einen Geheimnisschutz berufen, der darlegen und beweisen kann, dass die fraglichen Informationen „Gegenstand von den Umständen entsprechend angemessenen Geheimhaltungsmaßnahmen“ waren. Es werden also handfeste Schritte notwendig sein, um den Schutz von Geschäftsgeheimnissen überhaupt zu begründen.

Wo stehen Sie in Sachen Know-how-Schutz? – Finden Sie es heraus!
Wie gut sind Geschäftsgeheimnisse in Ihrem Unternehmen geschützt? Stellen Sie innerhalb von zehn Minuten fest, ob in Ihrem Unternehmen Handlungsbedarf für den Schutz von Know-how besteht. Nutzen Sie dazu die Risikoanalyse in unserem Online-Stresstest:

www.know-how-protect.de

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