Dr. Frederik Leenen, LL.M. (UConn)

Counsel
Rechtsanwalt

CMS Hasche Sigle
Lennéstraße 7
10785 Berlin
Deutschland
Sprachen Deutsch, Englisch

Frederik Leenen hat sich auf Fragen des europäischen Urheberrechts spezialisiert. Er begleitet unter anderem Unternehmen und Verbände bei der Prüfung von neuen Geschäftsmodellen im Bereich Neue Medien, Telekommunikation und IT. Er verfügt über große Erfahrung mit der InfoSoc-Richtlinie 2001/29 und der entsprechenden Rechtsprechung des EuGH. Des Weiteren leitet er den Bereich Legal Tech im Knowledge Management von CMS Hasche Sigle und berät große Rechtsabteilungen zu ihrer Legal-Tech-Strategie, u.a. im Hinblick auf die Automatisierung wiederkehrender rechtlicher Aufgaben und den Einsatz von künstlicher Intelligenz.

Frederik Leenen ist seit 2010 im Berliner Büro bei CMS Hasche Sigle tätig. 2007 erwarb er zwischen seinen beiden Examina einen Master of Laws (LL.M.) mit Spezialisierung auf gewerbliche Schutzrechte an der University of Connecticut School of Law. 2014 schloss er an der Universität Potsdam bei Prof. Dr. Jens Petersen seine Promotion im Bereich Urheberrecht ab (Titel: "Urheberrecht und computergestützte Erkennung"). Von Juni bis Oktober 2015 hielt er sich bei CMS in Brüssel auf.

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Ausbildung

  • 2014: Promotion an der Universität Potsdam bei Prof. Dr. Jens Petersen im Bereich Urheberrecht (Titel: "Urheberrecht und computergestützte Erkennung")

  • 2009: Zweites Juristisches Staatsexamen

  • 2006 - 2007: Master of Laws (LL.M.) mit Spezialisierung auf gewerbliche Schutzrechte an der University of Connecticut School of Law

  • 2006: Erstes Juristisches Staatsexamen

  • Ab 2001: Studium der Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin

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Veröffentlichungen

  • Paradigmenwechsel bei Links und Framings - zur Rechtsprechung des EuGH in den Rechtssachen GS Media, Svensson und BestWater (gemeinsam mit Dr. Ole Jani) - NJW 2016, 3135

  • "Wenn das Handy mehr sieht als das Auge – In der 'Augmented Reality' ist nicht alles erlaubt, was technisch möglich ist", Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2.3.2016, Rubrik "Recht und Steuern"

  • Anmerkung zu Schlussanträgen: Generalanwalt zur Abwägung zwischen Bankgeheimnis und Auskunftsanspruch - Coty Germany GmbH/Stadtsparkasse Magdeburg, GRUR-Prax 2015, 260

  • Anmerkung zu EuGH: Reichweite der Privatkopievergütung für Speicherkarten von Mobiltelefonen - Copydan Båndkopi/Nokia Danmark (gemeinsam mit Dr. Ole Jani) - EuZW 2015, S. 351, 358

  • Anmerkung zu EuGH: Zulässige Verlinkung auf frei zugänglich veröffentlichte Artikel - Nils Svensson ua/Retriever Sverige (gemeinsam mit Dr. Ole Jani) - GRUR 2014, S. 360, 362

  • Urheberrecht und computergestützte Erkennung, 2014, Nomos, Schriften zum Medien- und Informationsrecht - http://www.nomos-shop.de/22685

  • Modernes Marketing im rechtlichen Schlaglicht, SPONSORs Ausgabe 6/2013

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Vorträge

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Tätigkeitsbereiche

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24/01/2017
CMS baut Le­gal Tech mit der ma­schi­nen­ler­nen­den Soft­ware...
19.01.2017
Wie ver­än­dert künst­li­che In­tel­li­genz die Ar­beit in Kanz­lei­en?
Die Künst­li­che In­tel­li­genz macht in vie­len Be­rei­chen Fort­schrit­te. Dies gilt im Be­son­de­ren für Tech­no­lo­gi­en, die ei­gent­lich nur in ei­nem wei­te­ren Sin­ne künst­li­che In­tel­li­genz dar­stel­len. Ge­meint sind Sys­te­me, die zum Teil aus ma­schi­nen­ler­nen­den Al­go­rith­men be­ste­hen.
19/01/2017
Vi­deo-Rei­he Edge - "In­no­va­ti­on in Le­gal Tech - was...
CMS prä­sen­tiert "The­men von mor­gen"
25.10.2016
Be­weis­last­um­kehr des § 476 BGB zu Guns­ten der Ver­brau­cher aus­zu­le­gen
Der BGH hat kürz­lich Vor­ga­ben des EuGH im Hin­blick auf die Be­weis­last­ver­mu­tung des § 476 BGB um­ge­setzt (Ur­teil v. 12. 10. 2016 – VIII ZR 103/15). Dies hat Aus­wir­kun­gen für Un­ter­neh­mer und Ver­brau­cher bei fast je­dem Kauf.
22.06.2016
Stö­rer­haf­tung: Klar­heit gibt’s erst mit dem Ur­teil des EuGH
Seit über zehn Jah­ren gibt es ei­ne EU-Richt­li­ni­en­be­stim­mung, nach der (ver­ein­facht ge­sagt) Diens­te­an­bie­ter für frem­de In­for­ma­tio­nen, zu de­nen sie den Zu­gang zur Nut­zung ver­mit­teln, weit­ge­hend nicht ver­ant­wort­lich sind.
26.11.2015
Sperr­ver­fü­gun­gen ge­gen In­ter­net­pro­vi­der als ul­ti­ma ra­tio mög­lich
Der BGH hat heu­te ei­ne Pres­se­mit­tei­lung zu zwei Ur­tei­len ver­öf­fent­licht, das wohl den na­tio­na­len Wen­de­punkt bei Sperr­ver­fü­gun­gen von il­le­ga­len Web­sei­ten ge­gen­über Ac­cess-Pro­vi­dern mar­kiert. Ge­ma ver­langt Sper­rung von File­sha­ring-Por­ta­len In den ver­bun­de­nen Ver­fah­ren I ZR 3/14 und I ZR 174/14 be­müh­ten sich die GE­MA und ein Ton­trä­ger­her­stel­ler, Sperr­ver­fü­gun­gen ge­gen die Web­sei­ten gold­esel.
10.07.2015
Der BGH in­ter­pre­tiert den EuGH: Framing ist bei il­le­ga­ler Quel­le rechts­wid­rig
Wer sich aus den üb­li­chen Nach­rich­ten­quel­len im In­ter­net in­for­miert, dürf­te nach dem sog. Best­Wa­ter-Be­schluss des EuGH letz­ten Ok­to­ber den Ein­druck ge­won­nen ha­ben, dass Framing jetzt im­mer ganz le­gal mög­lich sei.
19.06.2015
Hin­ter­grund­mu­sik in Zahn­arzt­pra­xis ver­gü­tungs­frei!
Nach der Ent­schei­dung des BGH vom 18. 6. 2015 (Az. I ZR 14/14) wer­den Zahn­arzt­pra­xen in al­ler Re­gel kei­nen GE­MA-Bei­trag mehr ent­rich­ten müs­sen. Bei an­de­ren Pra­xen kommt es aber wohl wei­ter­hin auf den Ein­zel­fall an.
08.04.2015
Die WLAN-Ge­setz­ge­bungs­in­itia­ti­ve: ein Opi­um-Pla­ce­bo für das Volk und...
Es wird zu viel über die In­hal­te der WLAN-Ge­setz­ge­bungs­in­itia­ti­ve dis­ku­tiert. Denn das Steu­er hat hier nicht die Bun­des­re­gie­rung, son­dern der EuGH in der Hand. Die ak­tu­el­le Fas­sung des Re­fe­ren­ten­ent­wurfs zum zwei­ten Te­le­me­di­en­än­de­rungs­ge­setz (2.
17.10.2014
Nach dem Deck­myn-Ur­teil des EuGH: Sind „plat­te“ Par­odi­en jetzt er­laubt?
Vor we­ni­gen Wo­chen hat der EuGH in sei­ner Deck­myn-Ent­schei­dung (C-201/13 vom 3. 9. 2014) zum ers­ten Mal zu der Schran­ken­re­ge­lung für Par­odi­en nach der Richt­li­nie 2001/29/EG (In­fo­Soc-Richt­li­nie)ge­ur­teilt. Der Ent­schei­dung las­sen sich ein paar in­ter­es­san­te Aus­sa­gen ent­neh­men, die letzt­lich mehr Par­odi­en zu­las­sen wür­den als bis­her.
30.09.2014
Von Wi­der­rufs­be­leh­rung, Ver­sand­kos­ten und Dou­ble-Opt-In
Die Recht­spre­chung und Re­ge­lun­gen im Be­reich On­line-Han­del ent­wi­ckeln sich stän­dig wei­ter – die wich­tigs­ten Neue­run­gen fas­sen wir in un­se­rem ak­tu­el­len Up­date E-Com­mer­ce zu­sam­men. Wie ge­wohnt bie­ten wir ei­nen kur­zen Über­blick über re­le­van­te Än­de­run­gen und Ur­tei­le und ge­ben um­set­zungs­ori­en­tier­te Tipps für Prak­ti­ker.
29.04.2014
Un­ge­wis­se Fol­gen des EuGH-Ur­teils zu Netz­sper­ren in Deutsch­land
Der EuGH hat ent­schie­den, dass un­ter ge­wis­sen Vor­aus­set­zun­gen auch die In­ter­net­zu­gangs­an­bie­ter ver­pflich­tet wer­den kön­nen, Sei­ten zu sper­ren, die (ur­he­ber-)rechts­wid­ri­ge In­hal­te be­reit­stel­len. Von Netz­ak­ti­vis­ten wer­den nun Netz­sper­ren und Zen­sur be­fürch­tet, Rech­te­inha­ber und Ur­he­ber wäh­nen hin­ge­gen ei­ne Chan­ce ge­gen Platt­for­men à la „ki­no.
21.03.2014
EuGH: „Auf­nah­me­be­reit­schaft″ nicht im­mer er­for­der­lich – Arzt­pra­xen...
Der EuGH hat sei­ne Recht­spre­chung zu dem Er­for­der­nis ei­ner „Auf­nah­me­be­reit­schaft″ im Rah­men von öf­fent­li­chen Wie­der­ga­ben von ur­he­ber­recht­li­chen Schutz­ge­gen­stän­den in sei­ner OSA-Ent­schei­dung kürz­lich prä­zi­siert.
26.11.2012
Dou­ble-Opt-In: nach dem OLG Mün­chen beißt sich die Kat­ze in den Schwanz
Der recht­schaf­fe­ne Web­shop­be­trei­ber hat es wahr­lich nicht leicht. Da ver­wen­det er schon ex­tra das auf­wen­di­ge Dou­ble-Opt-In-Ver­fah­ren um mit dem BGH zu rechts­gül­ti­gen Ein­wil­li­gun­gen für den News­let­ter­ver­sand zu ge­lan­gen - und jetzt ent­schei­det das OLG Mün­chen, dass die ers­te Mail im Dou­ble-Opt-In-Ver­fah­ren ab­mahn­fä­hig ist.
08.10.2012
En­de der er­gän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung in AGB bei B2C?
Der EuGH hat im Rah­men ei­ner Vor­ab­ent­schei­dung (Rs. C-618/10 v. 14. 6. 2012 – „Ban­co Es­pa­nol de Credi­to. /. Ca­mi­no″) ge­ur­teilt, dass die AGB-Richt­li­nie 93/13/EWG ei­ner mit­glied­staat­li­chen Re­ge­lung ent­ge­gen­steht, auf­grund de­rer ein na­tio­na­les Ge­richt ei­ne nich­ti­ge, miss­bräuch­li­che Klau­sel im Ver­trag mit ei­nem Ver­brau­cher durch Ab­än­de­rung des In­halts die­ser Klau­sel den Ver­trag an­pas­sen kann.
23.04.2012
„Vor­schau­bil­der II″ – Vie­le of­fe­ne Fra­gen und ein Frei­fahrt­schein...
Mit sei­ner „Vor­schau­bil­der I″ – Ent­schei­dung hat­te der BGH den Such­ma­schi­nen be­reits im Früh­jahr 2010 ei­nen Weg für das le­ga­le An­ge­bot von Bil­der­su­chen auf­ge­zeigt. Recht­lich hat­te er da­für mit der „schli­chen Ein­wil­li­gung″ ein In­stru­ment ver­wen­det, dass dem Ur­he­ber­recht zu­vor nicht gänz­lich un­be­kannt war, aber bis da­to eher ein Schat­ten­da­sein führ­te.