Prozessführung

Deutschland

Nicht immer lassen sich im Wirtschaftsleben Konflikte durch Verhandlungen auf kaufmännischer Ebene lösen. Dann ist es erforderlich, eigene Ansprüche effizient durchzusetzen oder unberechtigte Ansprüche abzuwehren. In diesem Kontext bieten die Prozessrechtsspezialisten unseres Teams bei nationalen und internationalen Streitigkeiten in allen relevanten Bereichen des Wirtschaftsrechts einen umfassenden und erstklassigen Service. Sie blicken dabei nicht nur auf jahrelange – zum Teil auch als Richter erworbene – Prozesserfahrung zurück, sondern können aufgrund der interdisziplinären Aufstellung von CMS bei Bedarf auch auf das Know-how anderer materiell-rechtlicher Geschäftsbereiche zurückgreifen. Hierdurch sind unsere Prozessrechtsexperten in der Lage, komplexe und umfangreiche Verfahren schlagkräftig und zeitnah zu bearbeiten.

Schwerpunkte unserer Tätigkeit

Beratung bei der Vertragsgestaltung

Idealerweise beraten wir unsere Mandanten schon, bevor ein Konflikt entsteht. Durch die vorausschauende Formulierung von Gerichtsstands- und Rechtswahlklauseln sowie von besonders konfliktanfälligen vertraglichen Bestimmungen können spätere Konflikte vermieden werden.

Vorbereitung auf eine Konfliktsituation

Ein Konflikt entsteht in der Regel nicht völlig unerwartet. Spannungen nehmen oft schleichend zu. Im Vorfeld eines sich abzeichnenden Konflikts analysieren wir für Sie umfassend und fundiert die Sach- und Rechtslage. Wir informieren Sie über etwaige Haftungsrisiken und erarbeiten eine belastbare Verhandlungsposition. Wir spielen mit Ihnen gemeinsam verschiedene Streitbeilegungsszenarien durch, erstellen Risiko- und Kostenanalysen, erarbeiten und dokumentieren maßgeschneiderte Lösungsvorschläge und entwickeln eine Erfolg versprechende Gesamtstrategie.

Vermeidung einer gerichtlichen Auseinandersetzung

Wir prüfen in jeder Verfahrenssituation nach Ihren Vorgaben die Möglichkeit einer einvernehmlichen Beilegung der Auseinandersetzung und beraten oder vertreten Sie bei den Verhandlungen mit der Gegenseite. Hierbei berücksichtigen wir selbstverständlich Ihre individuellen Interessen, zum Beispiel die Erhaltung einer funktionierenden Geschäftsbeziehung zum Streitgegner oder die Darstellung der Problematik in den Massenmedien und die Folgen für das Image Ihres Unternehmens.

Vertretung vor Gericht

Im Rahmen einer streitigen Auseinandersetzung entwickeln wir mit Ihnen Angriffs- und Verteidigungsstrategien, übernehmen das Projekt- und Risikomanagement und betreuen Schriftverkehr und Dokumentation. Die mündliche Verhandlung und Beweisaufnahme bereiten wir gründlich und professionell vor. Ziel und Ergebnis erfolgreicher Prozessführung ist die Überzeugung des Gerichts in Ihrem Sinne. Hierfür sind eine gründliche Sachverhaltsarbeit ebenso unerlässlich wie hervorragende Kenntnisse des materiellen Rechts und analytische, psychologische und rhetorische Fähigkeiten. Unsere Prozessrechtsexperten sind in diesen Bereichen bestens geschult, zeichnen sich durch strategische und taktische Fähigkeiten aus und verfügen über eine exzellente lokale Vernetzung.

Durchsetzung des erstrittenen Rechts

Selbstverständlich unterstützen und beraten wir Sie auch nach Erlass eines Urteils und setzen Ihre Ansprüche schnell und effektiv durch – notfalls im Wege der Zwangsvollstreckung.

Mehr Weniger

Feed

Zeige nur
Dr. Heralt Hug
18/09/2017
CMS be­glei­tet Au­to­mo­bil­zu­lie­fe­rer Schlem­mer beim Launch...
08.08.2019
„Pro­zess­fi­nan­zie­rer II“ – Ge­winn­ab­schöp­fungs­kla­gen mit Pro­zess­fi­nan­zie­rer...
Bei je­der Kla­ge be­steht das Ri­si­ko, den Pro­zess zu ver­lie­ren und mit den Kos­ten des Rechts­streits, al­so den Kos­ten des ei­ge­nen so­wie de­nen des geg­ne­ri­schen Rechts­bei­stands, be­las­tet zu wer­den. Ei­ne Mög­lich­keit, sich hier­ge­gen ab­zu­si­chern, ist ei­ne Rechts­schutz­ver­si­che­rung.
21/07/2011
Die In­ter­na­tio­nal As­so­cia­ti­on of De­fen­se Coun­sel (IADC)...
24.07.2019
Die neue ZPO-Re­form
Der­zeit wird der Re­fe­ren­ten­ent­wurf des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Jus­tiz und für Ver­brau­cher­schutz für ein neu­es ZPO-Re­form­ge­setz dis­ku­tiert. Er sieht ei­ne Rei­he von Än­de­run­gen vor. Die wich­tigs­ten stel­len wir im Fol­gen­den vor: Sach­ver­stän­di­ge als Be­ra­ter des Ge­richts In § 144 Abs.
30.04.2019
„Ver­jäh­rungs­fal­le“ bei der Ab­tre­tung rechts­hän­gi­ger An­sprü­che
Das The­ma Ver­jäh­rung ist ein „Ever­green“ und für den Ver­tre­ter des Schuld­ners ein reiz­vol­les The­ma um An­sprü­che wei­test­ge­hend un­ab­hän­gig von der ma­te­ri­el­len Rechts­la­ge ab­zu­weh­ren. Wie ein Fall aus der Pra­xis zeigt, gibt es auch bei der Ab­tre­tung ei­nes rechts­hän­gi­gen An­spru­ches (§ 265 ZPO) für den Klä­ger Fall­stri­cke.
27.03.2018
Vor­bild Dä­ne­mark: Di­gi­ta­li­sie­rung des Zi­vil­pro­zes­ses
Die Ein­füh­rung des be­son­de­ren elek­tro­ni­schen An­walts­post­fachs (beA), das die Rechts­an­wäl­te in Deutsch­land ei­gent­lich seit Jah­res­be­ginn (zu­min­dest pas­siv) nut­zen müs­sen, scheint sich zu ei­ner „Ne­ve­r­en­ding-Sto­ry″ zu ent­wi­ckeln.
05.03.2018
Mus­ter­fest­stel­lungs­kla­ge: „Wil­der Wes­ten“ oder al­les halb so wild?
Es wur­de schon viel über Mas­sen­kla­gen dis­ku­tiert und spe­ku­liert: Doch was ist da­mit ge­nau ge­meint? Wer sind Ver­brau­cher? Et­wa nur An­spruchs­stel­ler im Zu­sam­men­hang mit dem sog. Ab­gas­skan­dal? Wird in Deutsch­land ei­ne In­dus­trie der Sam­mel­kla­gen ver­gleich­bar wie im „Wil­den Wes­ten“ der USA ein­ge­führt? Mus­ter­fest­stel­lungs­kla­ge in der ZPO Fest­zu­ste­hen scheint, dass mit der Gro­ßen Ko­ali­ti­on ei­ne neue Kla­ge­art in die deut­sche Zi­vil­pro­zess­ord­nung (mehr…).
16.08.2016
Er­neu­te Be­ru­fungs­re­form?
Ei­ne un­end­li­che Ge­schich­te. § 522 Abs. 2 ZPO, der die Ge­rich­te ent­las­ten und das Be­ru­fungs­ver­fah­ren be­schleu­ni­gen soll­te, soll er­neut mo­di­fi­ziert wer­den. Das be­schleu­nig­te Ver­fah­ren des § 522 Abs. 2 ZPO wur­de durch die Zi­vil­pro­zess­re­form 2002 ein­ge­führt und zu­letzt 2011 noch­mals mo­di­fi­ziert.