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CMS European Real Estate Deal Point Study 2017

September 2017

Der europäische Investmentmarkt zeigt sich auch nach den vergangenen Rekordjahren stabil. Im Jahr 2016 lag das Investitionsvolumen bei ca. EUR 230 Mrd. und damit keine 10 % unter dem Rekordwert des Vorjahres. Das höchste Transaktionsvolumen in Europa wurde 2016 mit knapp EUR 60 Mrd. erstmals in Deutschland erreicht, das damit Großbritannien als Europas attraktivsten Immobilienmarkt ablöste. Aufgrund der vergleichsweise stabilen wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse sowie der Vielfalt seiner Immobilienmärkte galt Deutschland als „sicherer Hafen“ Europas.

Die geopolitische Lage war 2016 so angespannt wie seit Langem nicht. Mit Donald Trump entschied der wohl umstrittenste Kandidat der amerikanischen Geschichte die Wahl zu seinen Gunsten, das Verhältnis der EU zu Russland und der Türkei wird zunehmend belastet, Europa sieht sich einer anhaltenden Terrorgefahr und der größten Migrationswelle der vergangenen 100 Jahre ausgesetzt. Bereits im vergangenen Jahr hat sich die britische Bevölkerung für den Austritt aus der Europäischen Union entschieden. Der bevorstehende Brexit hat zwar – insbesondere auf dem britischen Markt – Auswirkungen gezeigt, aber nicht zu einem Einbruch auf dem Investmentmarkt, sondern eher zu einer Verlagerung der Investments geführt. Der Mangel an alternativen Investmentmöglichkeiten sowie die günstigen Finanzierungsbedingungen haben zu einer weiterhin hohen Nachfrage nach Immobilieninvestments geführt. Der im Vergleich zum Jahr 2015 erfolgte leichte Rückgang des Investitionsvolumens ist auch damit zu erklären, dass einige Investoren aufgrund mangelnden Angebots nicht zum Zuge kamen. Der bestehende Nachfrageüberhang ließ die aufgerufenen Immobilienpreise weiter steigen, wodurch die Spitzenrenditen auf rekordverdächtig niedrige Werte gefallen sind. Im Fokus der Investoren standen daher insbesondere alternative Asset-Klassen wie Hotels, Pflege- und Studentenwohnheime. Neben der Erwartung höherer Renditen haben die beiden Letztgenannten den zusätzlichen Vorteil, dass sie nicht konjunkturabhängig sind. Eine schnelle Weitervermietung ist hier nahezu garantiert, wodurch das Leerstandsrisiko minimiert wird.

Auch in diesem Jahr ist kein Einbruch auf dem europäischen Investmentmarkt zu erwarten, Immobilien werden trotz der politischen Unsicherheiten als stabiles Investment erachtet. Große Aktivität ist insbesondere seitens der Versicherungsunternehmen zu erwarten, die bereits angekündigt haben, ihre Immobilienquote erhöhen zu wollen.

Unsere neue CMS European Real Estate Deal Point Study 2017 umfasst mittlerweile über 1.100 Transaktionen. Wir ziehen dabei die im Zeitraum 2010 bis 2016 betreuten Transaktionen zum Vergleich heran und können dadurch Entwicklungen und Trends aufzeigen.

Lassen Sie uns gerne wissen, wenn wir Ihnen eine Kopie der Studie zur Verfügung stellen sollen und kontaktieren Sie Dr. Volker Zerr.

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Volker Zerr
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Darina Baltadjieva
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