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Early stage

Die einen nennen sie Orientierungs-, Planungs- und Gründungsphase, die anderen sprechen von Pre-Seed, Seed und Start-up. Wie auch immer man die erste Phase eines Unternehmens bezeichnen mag, Faktum ist, dass diese eine besonders aufregende Phase in Ihrem Leben als Gründerin bzw. Gründer ist. Schließlich reichen die Herausforderungen von der Gewerbeanmeldung über die Wahl der Rechtsform samt all ihren steuerlichen Auswirkungen bis hin zum Schutz Ihrer Marke. Damit aber nicht genug, ist Ihr Start-up auch mit vielen anderen rechtlichen Fragen in Bezug auf Gesellschafts- und Lieferverträge, AGBs, Datenschutz oder die Finanzierung konfrontiert.

Steuerrecht

Von Beginn an steuerlich fit

Wer in Österreich unternehmerisch tätig ist, hat eine Fülle von steuerlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Wichtig ist, dass bereits mit dem ersten Schritt eine steueroptimale Richtung eingeschlagen wird. Denn Fehlentscheidungen in der Startphase eines Unternehmens können besonders gravierende Auswirkungen haben. Daher raten wir Gründerinnen und Gründern sich bereits im Vorfeld eingehend über steuerrechtliche Aspekte zu informieren.

Unterschiedliche Rechtsformen

Grundlegend sind dabei vor allem Überlegungen zur Rechtsform, in der ein Unternehmen betrieben wird. Möglichkeiten gibt es viele – sei es in Form eines Einzelunternehmens, einer Personengesellschaft, also OG (Offene Gesellschaft) oder KG (Kommanditgesellschaft), oder einer Kapitalgesellschaft, sprich GmbH oder AG. Abhängig davon unterliegt Ihr Unternehmen unterschiedlichen steuerlichen und buchhalterischen Vorschriften. So ist die Rechtsform insbesondere ausschlaggebend für:

  1. die Gewinnermittlungsart: Bilanzierung, Einnahmen-Ausgaben Rechnung, Pauschalierung
  2. die Verpflichtung zur Erstellung eines Jahresabschlusses
  3. die Besteuerung der Unternehmensgewinne: 25% Körperschaftsteuer (Flat Tax) oder Einkommensteuer mit Höchststeuersatz von 50% (bzw. 55% für Einkommen ab EUR 1 Mio.)
  4. die Besteuerung auf Ebene der Gründer

Weitere steuerliche Verpflichtungen

Darüber hinaus lohnt es sich, wenn sich Gründerinnen und Gründer frühzeitig auch mit Umsatzsteuer und Vorsteuerabzug auseinandersetzen. Denn erzielt ein Unternehmen beispielsweise auch im Ausland oder online Umsätze, können rasch spezielle Regelungen greifen.

Nicht außer Acht lassen sollten Start-ups zudem Themen wie die steuerlichen Verpflichtungen als Arbeitgeber (insbesondere Lohnnebenkosten) oder die Inanspruchnahme von steuerlichen Vorteilen wie z.B. Forschungsprämien, Gewinnfreibeträgen oder steuerlichen Begünstigungen von Mitarbeiterbeteiligungen.

Bei all diesen Punkten den Durchblick zu haben, ist für Start-ups – gerade in der besonders hektischen Anfangsphase – fast unmöglich. Deshalb zeigen wir Ihnen auf, was es hier im Detail zu beachten gilt und welche steuerlichen bzw. rechtlichen Möglichkeiten Ihnen offen stehen.

Da jedes Start-up anders ist, sind wir überzeugt, dass die optimale Lösung individuell erarbeitet werden muss und kein Platz für Standardlösungen ist.

Nach der Gründung und der Frühphase Ihres Unternehmens beraten wir Sie natürlich auch gerne zu folgenden Themenkreisen:

  • Allgemeine steuerrechtliche und rechtliche Beratung
  • Beratung zu Finanzierungsfragen
  • Beratung zu Beteiligungsmodellen
  • Beratung zu steueroptimalen Strukturen
  • Beratung zur Internationalisierung
  • Beratung bei Exit bzw. sonstigem M&A

Ihre Checkliste für Steuerrecht finden Sie hier zum Download.

Hauptansprechpartner

Das Photo von Eva Voegerl
Eva-Maria Vögerl
Associate
Wien