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Expansion

Geht es in die Wachstumsphase, stehen unter anderem der Ausbau des Betriebs, erhöhte Marketingaktivitäten wie auch die Weiterentwicklung Ihrer Produkte und Dienstleistungen am Programm. Vor allem aber geht es in vielen Fällen darum zusätzliches Fremdkapital auf die Beine zu stellen. Bei Verhandlungen mit Investoren, Business Angels und Venture Capital Gesellschaften ist professionelle Rechtsberatung unserer erfahrenen Expertinnen und Experten entscheidend. Aber auch bei Mitarbeiterbeteiligungsmodellen oder Outsourcing-Maßnahmen lässt sich mit dem von uns zur Verfügung gestellten Know-how auf Nummer sicher gehen.

Finanzierungen

Die zehn besten Wege ein Start-up zu finanzieren

Die Finanzierung von Start-ups geht mit vielen rechtlichen und steuerlichen Fragen einher. Wobei dies nicht nur Finanzierungsrunden mit Investoren und Business Angels in großem Rahmen betrifft. Denn es gibt eine ganze Reihe von Finanzierungsformen, die sich für ein Start-up als geeignet erachten können. Wesentlich ist jedoch, Chancen und Risiken jeder Finanzierung zu berücksichtigen und abzuwägen. Da sich ein Unternehmen ohne Finanzierung jedoch nur schwer in Schwung bringen lässt, gilt es hier keine Fehler zu machen. Was bei einer Vielzahl neuer EU-Richtlinien wie auch das nationale Recht betreffend nicht einfach ist. Wir bieten Ihnen im Bereich Finanzierungen tiefgehendes und umfassendes Know-how und beraten bei der Wahl der richtigen Finanzierungsform.

In diesem Zusammenhang lohnt sich ein kurzer Blick auf die Top Ten der Finanzierungen für Start-ups:

10. Kredit einer Bank

Ein gewöhnlicher Bankkredit ist für die meisten Gründerinnen und Gründer nur dann eine Option, wenn sie über hinlängliche Sicherheiten verfügen – und auch bereit dazu sind, diese für einen Kredit einzusetzen.

9. Vorschuss für ein Produkt (zumeist von einem Kunden)

Eine andere Möglichkeit ist es, mit einem größeren Kunden einen Vorschuss zu verhandeln. Dies ist jedoch nur dann realistisch, wenn das Produkt oder die Dienstleistung fertig entwickelt und für den Kunden einsatzbereit ist.

8. Inkubatoren und Acceleratoren

Inkubatoren stellen für gewöhnlich Arbeitsmittel und Beratung durch erfahrene Unternehmer bei der Analyse der eigenen Geschäftsidee zur Verfügung, allerdings kein Kapital. Acceleratoren dagegen bieten Zugang zu Mentoren und/oder Kapital. Als Gegenleistung werden meist Anteile am Unternehmen verlangt.

7. Eigenkapital oder eigene Leistungen

Soweit wie möglich sollten Möglichkeiten zum Leistungsaustausch genutzt werden – z.B. Dienstleistungen anbieten und dafür keine Miete für die Büroräumlichkeiten zahlen. Kritisch zu sehen sind Deals, bei denen Berater für Beratungsleistungen Beteiligungen (Equity) am Start-up erhalten. So werden Unternehmensanteile oft zu günstig abgeben, gleichzeitig begeben sich die Berater selbst in einen Interessenskonflikt.

6. Venture Capital Investoren

Besonders in diesem Fall sollten Sie sich professionelle Beratung sichern. Denn Venture Capital Investoren sind Profis, wenn es um Investments in Start-ups geht, und erwarten für das von Ihnen eingesetzte Risikokapital auch entsprechende (hohe) Rendite. Diese rechtlich komplexen Beteiligungsverträge gilt es genauestens zu prüfen.

5. Business Angel

Business Angels investieren für gewöhnlich nicht soviel Kapital wie Venture Capital Investoren. Ein wesentlicher Mehrwert besteht in der Erfahrung und den Kontakten, die diese mitbringen. Dabei gilt es darauf zu achten, dass man sich auch die richtige Person für das Geschäftsfeld des eigenen Unternehmens aussucht.

4. Crowdfunding

Crowdfunding kann im Erfolgsfall nicht nur die Finanzierung Ihrer Idee, sondern auch einen Werbemehrwert bringen. Kritisch zu prüfen sind jedoch Plattformen, bei denen sich die Crowd am Unternehmen selbst beteiligen kann. Insbesondere die rechtlichen Bedingungen der Beteiligungsverträge und die zu wählende rechtliche Struktur sind entscheidend.

3. Förderungen

Trotz vieler Förderungen ist es gar nicht so leicht herauszufinden, welche Förderstelle was fördert. Wir geben Ihnen auf dieser Website unter „Förderungen“ eine Übersicht und Tipps zu bestehenden Förderstellen.

2. Friends & Family

Auch die zwei „F“ sind immer wieder erste Ansprechpartner, um mit einem kleineren Unternehmen zu starten. Vorsicht jedoch bei Finanzierungen, die Sicherheiten der eigenen Familie verlangen.

1. Es aus eigenem Antrieb schaffen und organisch wachsen

Wenn man es schafft, die Gründungskosten niedrig zu halten, organisch wächst und allem ein bisschen länger Zeit gibt, kann man sich auch aus eigenem Antrieb finanzieren (Bootstrapping).

Hauptansprechpartner

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Rainer Wachter
Partner
Wien
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Oliver Werner
Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht/M&A und Compliance
Wien