Home / Personen / Philippe A. Grumbach
Foto von Philippe A. Grumbach

Philippe A. Grumbach

Partner

CMS von Erlach Poncet AG
Rue Bovy-Lysberg 2
Postfach 5824
1211 Genf 11
Schweiz
Sprachen Englisch, Französisch

Philippe A. Grumbach wurde im März 1959 in Genf geboren. Sein Schwerpunkt liegt in der Prozessführung (Vertrags- und Handelsrecht, Familienrecht, Erbrecht, Haftpflichtrecht, Sozialversicherungsrecht, Wirtschaftskriminalität). Er betreut schweizerische und ausländische Mandanten sowohl in diesen Bereichen als auch auf dem Gebiet des allgemeinen Gesellschaftsrechts.

Er absolvierte seine Ausbildung und sein Studium in Genf (Collège Calvin und Universität Genf), wo er 1982 mit dem Lizenziat abschloss und 1985 als Rechtsanwalt zugelassen wurde. Danach vervollständigte er von 1985 bis 1986 seine Englischkenntnisse und seine Rechtsstudien in London und an der Columbia University. Schon in seinen Studentenjahren zeigte er grosses Interesse an internationalen Angelegenheiten, nahm an der Bewegung der Vereinten Nationen der Studenten in der Schweiz teil und spielte eine aktive Rolle an den von Studenten vorgespielten Sitzungen der Generalversammlung im Palais des Nations in Genf. 1987 trat Philippe A. Grumbach der Anwaltskanzlei Brunschvig Badel & Lindenfeld bei, wo er am 1. Januar 1989 Partner wurde.

Im Jahr 1998 trat er der Kanzlei Ziegler & Poncet bei, der späteren zu ZPG Ziegler Poncet Grumbach Carrard Lüscher.

Philippe A. Grumbach setzte sich für die Menschenrechte ein, indem er insbesondere gegen Rassendiskriminierung in allen Formen kämpfte, einschliesslich gegen Antisemitismus. Es war daher nur natürlich, dass er als Mitglied des Schweizer Ausschusses der LICRA (Internationale Liga gegen Rassismus und Antisemitismus) an der erfolgreichen Kampagne für die Annahme der neuen Bestimmungen des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (Art. 261 bis StGB) teilnahm, die spezifische Formen rassistischen und antisemitischen Verhaltens verbieten. Eine Quelle besonderer Befriedigung in seiner Anwaltspraxis war die erfolgreiche gerichtliche Wiedererlangung eines seltenen jüdischen Manuskripts, das von den Nazis in der Kristallnacht (10. November 1938) aus dem Jüdischen Museum in Berlin gestohlen worden war.

Dies bedurfte sieben Jahre komplexer internationaler Verhandlungen mit Deutschland, Polen und Israel sowie eines langwierigen Rechtsstreits durch alle Instanzen des schweizerischen Rechtssystems. Philippe A. Grumbach war auch als Anwalt in einer Reihe von Prozessen tätig, die zum Verbot der berüchtigten antisemitischen Fälschung “Die Protokolle der Weisen von Zion“ führte. Er ist gegenwärtig in verschiedenen rechtlichen Verfahren engagiert, die zu einem Verbot der Verbreitung eines Textes von rassistischen Autoren führen sollen, die versuchen, die Ereignisse der Shoah (Holocaust) zu leugnen.Von 1988 bis 1994 war Philippe A. Grumbach Mitglied und von 1992 bis 1994 Vizepräsident des Exekutivausschusses der jüdischen Gemeinde von Genf. Von 1988 bis 1990 war er Mitglied der „Jungen Rechtsanwälte“ von Genf.

Von 1992 bis 1994 trat er dem Zentralausschuss des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes bei. Im Jahr 1997 wurde er für weitere drei Jahre als Mitglied des Schweizer Ausschusses von LICRA wiedergewählt. Er ist ausserdem Mitglied des Ausschusses der Schweizerisch-Israelischen Handelskammer für die französischsprachige Schweiz.

Im November 2001 wurde Philippe A. Grumbach zum Präsidenten der CICAD (Coordination Intercommunautaire contre l’Antisémitisme et la Diffamation) gewählt.

CICAD ist eine unabhängige Organisation, die gegen Antisemitismus in all seinen Formen kämpft und die Geschichte des Antisemitismus und der Shoah lehrt.

Mehr Weniger
Pri­va­te Cli­ents
Si­cher­heit für Sie, Ih­re Fa­mi­lie, Ihr Un­ter­neh­men,...

Feed

Zeige nur
15 Apr 20
Neue Ran­kings von "The Le­gal 500" für CMS Schweiz
16 Apr 19
CMS Schweiz ver­bes­sert er­neut ihr Ran­king bei The Le­gal...