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CMS berät Telefónica Deutschland bei Blockchain-basierter Schuldscheinemission

23/03/2018

Frankfurt/Main – Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, eine Tochter der Telefónica Deutschland Holding AG, hat die Platzierung von Schuldscheindarlehen Namenschuldverschreibungen abgeschlossen. Die Transaktion wurde von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) und der DZ BANK AG, Frankfurt am Main begleitet. Dabei setzt das Unternehmen auf die Blockchain-Technologie. Das neuartige Instrument kommt in einer von der LBBW vermarkteten Schuldscheindarlehens-Tranche mit einem Volumen von 75 Millionen Euro und einer Laufzeit von einem Jahr zum Einsatz. Daneben begab das Unternehmen konventionelle Tranchen in Höhe von insgesamt 175 Millionen Euro und einer Laufzeit von sieben bis 15 Jahren.

Ein Team von CMS Deutschland um die beiden Partner Philipp Melzer und Oliver Dreher hat den Konzern bei der Transaktion umfassend rechtlich beraten.

Mit der Blockchain-Technologie können in Echtzeit Finanztransaktionen weltweit in Sekunden unmittelbar und sicher abgewickelt werden. Buchungen sind dabei auf mehreren Servern gespeichert und in Datenblöcken festgehalten, um Finanzgeschäfte sicherer zu machen und Manipulationen zu verhindern. Die digitale Technologie soll Prozesse effizienter, kostengünstiger und transparenter machen. In Deutschland ist Telefónica nach der Daimler AG das zweite Unternehmen, das auf eine Transaktion via Blockchain setzt. Damit hat der Konzern erstmals die Leistungsfähigkeit der Technologie in Kombination mit einem traditionellen Finanzierungsprozess demonstriert.

Telefónica Deutschland Holding AG ist eine Tochtergesellschaft des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica S.A. und gehört mit insgesamt 50,4 Millionen Kundenanschlüssen und fast 46 Millionen Mobilfunkkunden zu den drei führenden integrierten Telekommunikationsanbietern in Deutschland. CMS berät den Konzern regelmäßig im Rahmen von Kapitalmarkt-Transaktionen, darunter beim Börsengang im Oktober 2012, bei der Platzierung von zwei Benchmark-Anleihen im Volumen von insgesamt 1,1 Milliarden Euro (November 2013, Februar 2014), der Kapitalerhöhung mit einem Volumen von etwa 3,6 Milliarden Euro (September 2014) und bei einer Debüt-Privatplatzierung kombiniert aus Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen von 300 Millionen Euro (April 2015).

CMS Deutschland 

Philipp Melzer 
Oliver Dreher, beide Lead Partner
Dr. Orna von Fürstenberg, Senior Associate, alle Banking & Finance

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Philipp Melzer
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Oliver Dreher, LL.M. (King's College London)
Dr. Orna Freifrau von Fürstenberg