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CMS Hasche Sigle im Schadensersatzprozess gegen Vitaminkartell erfolgreich

28/07/2004

Vor dem Landgericht Dortmund ist es erstmals einem industriellen Großabnehmer gelungen, Schadensersatzansprüche gegen ein Mitglied des Vitaminkartells durchzusetzen. Das Gericht verurteilte die beklagte Vitaminproduzentin in erster Instanz, an den klagenden Süßwarenhersteller einen geschätzten Schadensersatz in siebenstelliger Höhe wegen der aufgrund der Kartellabsprachen überhöhten Abgabepreise für Vitamine zu zahlen (AZ: 13 O 55/02). Die Klägerin wurde dabei von Dr. Tim Reher aus dem Hamburger Büro von CMS Hasche Sigle vertreten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Die EU-Kommission hatte 2001 gegen acht Vitaminhersteller Rekordbußgelder in Höhe von insgesamt EUR 855 Mio. wegen Beteiligungen an geheimen Marktaufteilungs- und Preisfestsetzungsabsprachen verhängt. Wettbewerbskommissar Mario Monti bezeichnete das Vitaminkartell als das „schlimmste Kartell, gegen das die Kommission jemals ermittelt hat“. Die daraufhin wegen kartellmäßig überhöhter Abgabepreise gegen die Mitglieder des Kartells gerichteten Schadensersatzklagen der industriellen Großabnehmer waren bisher von den deutschen Gerichten einhellig abgewiesen worden.

Berater CMS Hasche Sigle:

Dr. Tim Reher, Hamburg

Kontakt CMS Hasche Sigle:

Dr. Tim Reher
Tel.: 040 / 37630-363
E-Mail: [email protected]

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040728_PM_Vitaminkartell_de
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