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Update BGH-Rechtsprechung zum Gesellschaftsrecht 08/15

August 2015

Entscheidungen des II. Zivilsenats

Zu den Voraussetzungen, unter denen der Gesellschafter einer Publikumspersonengesellschaft verpflichtet ist, die Zustimmung zu seinem Ausscheiden aus gesellschafterlicher Treuepflicht zu erteilen (BGB §§ 133, 157, 242, 705 ff.)

Der Gesellschaftsvertrag einer Publikumspersonengesellschaft muss für eine Zustimmungspflicht des Gesellschafters zu seinem Ausscheiden aus gesellschafterlicher Treuepflicht in besonders gelagerten Ausnahmefällen keine ausdrückliche Regelung enthalten, weil diese Treuepflicht jedem Gesellschaftsverhältnis ohne ausdrückliche Regelung immanent ist. Ein Gesellschaftsvertrag kann allerdings diese Treuepflicht ausdrücklich oder im Wege der Auslegung konkretisierende Regelungen enthalten, die insbesondere die aus der Treuepflicht folgende Zustimmungspflicht für bestimmte Sachverhalte einschränken oder an weitere Voraussetzungen knüpfen (Fortführung von BGH, Urteil vom 19. Oktober 2009 – II ZR 240 / 08, BGHZ 183, 1 – Sanieren oder Ausscheiden; Urteil vom 25. Januar 2011 – II ZR 122 / 09, ZIP 2011, 768).

>> Bitte klicken Sie hier für den Link zum Urteil vom 9. Juni 2015 – II ZR 420/13

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Update BGH-Rechtsprechung zum Gesellschaftsrecht August 2015
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Autoren

Jan Schepke
Dr. Jan Schepke
Partner
Hamburg