Home / Europa / Montenegro / Wettbewerbsrecht & EU
competition eu people pulling rope

Wettbewerbsrecht & EU

Wettbewerbsbehörden verfügen über weitreichende Befugnisse zur Untersuchung von Unternehmen und deren Geschäften, Festlegung von Auflagen bzw Untersagung von Zusammenschlüssen, Überprüfung von Märkten oder Verhängung von Bußgeldern. Daneben gewinnt die private Rechtsdurchsetzung des Kartellrechts – beispielsweise in Form von kartellrechtlichen (Follow-on-) Klagen auf Schadenersatz wegen Kartellverstößen – zunehmend an Bedeutung. Die Einhaltung von kartellrechtlichen Vorschriften und die Einführung effektiver Strategien zur Risikovermeidung sind daher entscheidend.

Unser Fokus liegt dabei nicht nur bei der Lösung von bestehenden Problemen, sondern wir beraten auch dabei, wie Sie Probleme bereits im Vorfeld vermeiden können. Unser großes Team von Wettbewerbsrechtsexperten hat umfassende Erfahrung darin, Sie durch die Komplexität der Wettbewerbsregeln in verschiedenen Jurisdiktionen und Märkten zu navigieren, damit Sie sich auf Ihre Geschäftstätigkeit konzentrieren können.

Die CMS Competition Praxisgruppe gehört zu den größten Wettbewerbsrechts-Teams in Europa und ist zugleich auch geografisch am stärksten verbreitet. Wir bieten Mandaten „One-Stop-Shop“-Lösungen für alle wettbewerbs- und kartellrechtlichen Fragen in und außerhalb Europas. Unsere Experten an den CMS Standorten werden vom CMS EU Law Office in Brüssel unterstützt. Die CMS Competition Group hat umfangreiche praktische Erfahrung im Kontakt mit der Europäischen Kommission und allen nationalen Wettbewerbsbehörden sowie mit europäischen und nationalen Gerichten.

Wir beraten unsere Mandanten in allen Bereichen des Wettbewerbsrechts: Kartellrecht, Vertriebsvereinbarungen und sonstige Vereinbarungen mit horizontalen und vertikalen Beschränkungen, Missbrauch von Marktmacht, Fusionskontrolle, Private Enforcement, staatliche Beihilfen, Ermittlungen und im Bereich Compliance. Unser sektorspezifischer Ansatz hilft uns dabei, die Besonderheiten Ihrer Branche zu verstehen, um Sie bestmöglich unterstützen zu können.


Feed

19/03/2021
Un­lau­te­re Han­dels­prak­ti­ken in der Agrar- und Le­bens­mit­tel­ver­sor­gungs­ket­te
In­ner­halb der Le­bens­mit­tel­ver­sor­gungs­ket­te tä­ti­ge Un­ter­neh­men soll­ten für 2021 ih­re Lie­fer­ver­ein­ba­run­gen über­prü­fen und ih­re Han­dels­prak­ti­ken mit den neu­en na­tio­na­len Vor­schrif­ten zur Um­set­zung der Richt­li­nie (EU) 2019/633 über un­lau­te­re Han­dels­prak­ti­ken in den Ge­schäfts­be­zie­hun­gen zwi­schen Un­ter­neh­men in der Agrar- und Le­bens­mit­tel­ver­sor­gungs­ket­te in Ein­klang brin­gen. Die Re­ge­lung zu un­lau­te­ren Han­dels­prak­ti­ken (eng­lisch: Un­fair Tra­ding Prac­tices, so­ge­nann­te UTPs) ist bis 1. Mai 2021 in na­tio­na­les Recht um­zu­set­zen. WAS? Die UTP-Re­ge­lung zielt dar­auf ab, Han­dels­prak­ti­ken zwi­schen Un­ter­neh­men (B2B) in der Agrar- und Le­bens­mit­tel­ver­sor­gungs­ket­te zu un­ter­bin­den, die gröb­lich von der gu­ten Han­dels­pra­xis ab­wei­chen, ge­gen das Ge­bot von Treu und Glau­ben und des red­li­chen Ge­schäfts­ver­kehrs ver­sto­ßen und ei­nem Han­dels­part­ner ein­sei­tig von ei­nem an­de­ren auf­ge­zwun­gen wer­den. Kurz, die Re­ge­lung soll land­wirt­schaft­li­che Er­zeu­ger oder na­tür­li­che oder ju­ris­ti­sche Per­so­nen, die Agrar- und Le­bens­mit­tel­pro­duk­te lie­fern, vor un­lau­te­ren Han­dels­prak­ti­ken schüt­zen. Die Richt­li­nie sieht vor, dass die na­tio­na­le Ge­setz­ge­bung zur Durch­set­zung der UTP-Re­ge­lun­gen zu­stän­di­ge Durch­set­zungs­be­hör­den be­nennt. WER? Die Re­ge­lun­gen gel­ten nicht au­to­ma­tisch für al­le Be­zie­hun­gen zwi­schen Lie­fe­ran­ten und Käu­fern. Die Re­ge­lun­gen kom­men dann zur An­wen­dung, so­fern ein er­heb­li­ches Un­gleich­ge­wicht in Be­zug auf die Ver­hand­lungs­macht be­steht; dies wird an­hand ei­nes Ver­gleichs der Jah­res­um­sät­ze der Par­tei­en er­mit­telt. WIE? Nach­dem den na­tio­na­len Ge­setz­ge­bun­gen bei der De­fi­ni­ti­on von UTPs ein wei­ter Er­mes­sens­spiel­raum zu­kommt, müs­sen Vor­sichts­maß­nah­men zur Fest­le­gung der Ge­schäfts­be­zie­hung ge­trof­fen wer­den, wo­bei min­des­tens die in der Richt­li­nie spe­zi­fi­zier­ten Be­din­gun­gen ent­hal­ten sein müs­sen. Die Lis­te der UTPs un­ter­teilt sich in Prak­ti­ken, die je­den­falls ver­bo­ten sind (z.B. über 30 oder 60 Ta­ge hin­aus­ge­hen­de Zah­lungs­fris­ten (je nach Art der Er­zeug­nis­se), ein­sei­ti­ge Än­de­run­gen be­stimm­ter Be­din­gun­gen ei­ner Lie­fer­ver­ein­ba­rung usw.), so­wie je­ne, die un­ter ge­wis­sen Um­stän­den ver­bo­ten sind (z.B. vom Lie­fe­ran­ten zu ver­lan­gen, die Kos­ten für Preis­nach­läs­se zu tra­gen oder für die Wer­bung zu zah­len oder nicht ver­kauf­te Er­zeug­nis­se oh­ne die Ver­pflich­tung des Käu­fers, für die­se oder de­ren Be­sei­ti­gung zu be­zah­len, zu­rück­zu­neh­men).
01/01/2018
Fair Play
Im Zu­ge der Glo­ba­li­sie­rung wer­den Un­ter­neh­men im­mer in­ter­na­tio­na­ler und die wirt­schaft­li­chen Ver­flech­tun­gen im­mer kom­ple­xer. Gleich­zei­tig wird die Wett­be­werbs- und kar­tell­recht­li­che Kon­trol­le im­mer schär­fer...
16/07/2014
CMS Gui­de to Mer­ger Con­trol in Eu­ro­pe 2014: erst­mals auch als E-Gui­de
CMS, ei­ne der Top 10 in­ter­na­tio­na­len An­walts­kanz­lei­en, legt die fünf­te Auf­la­ge des CMS Gui­de to Mer­ger Con­trol in Eu­ro­pe 2014 vor. Die Pu­bli­ka­ti­on bie­tet ei­ne Über­sicht über 44 eu­ro­päi­sche Fu­si­ons­kon­troll­ord­nun­gen...
09/07/2014
CMS Gui­de to Mer­ger Con­trol in Eu­ro­pe 2014
Vie­le Trans­ak­tio­nen un­ter­lie­gen heut­zu­ta­ge in zu­min­dest ei­nem Land der Fu­si­ons­kon­trol­le, wo­durch die Ent­wick­lung und Er­wei­te­rung die­ses Be­reichs ste­tig vor­an­schrei­tet. Die Ein­hal­tung von fu­si­ons­kon­troll­recht­li­chen...
22/06/2009
CMS Gui­de to Mer­ger Con­trol in Eu­ro­pe neu auf­ge­legt
CMS, ei­ner der füh­ren­den An­bie­ter von Rechts- und Steu­er­be­ra­tung in Eu­ro­pa, legt jetzt die vier­te Auf­la­ge des CMS Gui­de to Mer­ger Con­trol in Eu­ro­pe vor. Der Leit­fa­den lie­fert de­tail­lier­te In­for­ma­tio­nen...