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CMS European M&A Study 2021

Die CMS Corporate/M&A Gruppe veröffentlicht die dreizehnte Ausgabe der European M&A Study.

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Die vorliegende Studie basiert auf den Daten von 408 Transaktionen, bei denen die europäischen CMS-Büros im Jahr 2020 beratend tätig waren. Der zu Beginn der Covid-19-Pandemie verzeichnete Einbruch bei den Transaktionen wurde durch eine solide, mitunter spektakuläre Erholung in der zweiten Jahreshälfte wieder ausgeglichen. Die Studie gewährt interessante Einblicke wie der Markt auf solch ein aussergewöhnliches, weltweites Phänomen reagiert.

Die Studie zeigt, dass zahlreiche Transaktionen infolge der Pandemie mit Verzögerung oder gar nicht durchgeführt wurden. Darüber hinaus wirkte sich die Pandemie offenbar auf die Anwendung bestimmter Vertragsklauseln aus. Die "verkäuferfreundlichen" Markttrends, die wir in den letzten Jahren beobachtet haben, sind einem käuferfreundlichen Klima gewichen. Dies kann die Folge eines risikoaverseren Umfelds sein, das aufgrund der Pandemie vorherrscht. Wir haben beispielsweise festgestellt, dass die Haftungsobergrenzen gestiegen sind, die Verjährungsfristen länger wurden und die Anwendung von De-Minimis- und Basket-Klauseln abflachte. Es bleibt abzuwarten, ob die beobachteten Trends von Dauer sein werden.

Die wichtigsten Erkenntnisse der 2021 Study sind:

  • Locked box – ein Rückgang der Nutzung von 56 % im Jahr 2019 auf 51 % im Jahr 2020, obwohl der allgemeine Aufwärtstrend bestehen bleibt.
  • W&I-Versicherung – Reduktion um 2 % (runter auf 17 %) am deutlichsten in Grossbritannien
  • Kaufpreisanpassungen – Der Anteil der M&A-Verträge mit Kaufpreisanpassung ging 2020 gegenüber dem Vorjahr von 45% auf 44% zurück. Diese Entwicklung könnte darauf hindeuten, dass die Parteien von M&A-Transaktionen bei Vertragsunterzeichnung mehr auf Sicherheit setzen, wenn es um die Kaufpreishöhe geht.
  • Earn-Outs – Aufgrund der Covid-19- Pandemie hatten wir mit einer vermehrten Anwendung von Earn-out-Regelungen gerechnet. Doch blieb der Anteil vergleichsweise stabil bei 21% der Transaktionen. Möglicherweise kommt es 2021 zu dem erwarteten Anstieg, wenn die während der Pandemie ausgehandelten Verträge zum Abschluss gebracht werden.

In der Marktanalyse 2020 berichten wir über die aktuellen Marktstandards zur Risikoallokation bei M&A-Deals, wobei wir das Jahr 2020 mit dem Jahr 2019 und dem vorherigen Zehn-Jahres-Durchschnitt von 2010 - 2019 verglichen haben.

Die besonderen Merkmale dieser Studie sind folgende:

  • COVID-19 Auswirkungen der Pandemie - wir haben analysiert, wie sich die globale Pandemie auf Deals im Jahr 2020 auswirkte.
  • CMS-Vergleich der Risikoallokation in Europa und denUSA - wir bieten eine Übersichtsanalyse der unterschiedlichen Risikoallokation bei Standardthemen in europäischen und US-amerikanischen M&A-Deals.
  • CMS Europäische regionale Unterschiede - wir heben bestimmte Themen hervor, die für eine oder mehrere der sechs abgedeckten europäischen Regionen spezifisch sind.
  • CMS Deal-Grössenanalyse - wir haben unsere Daten anhand von drei verschiedenen Transaktionsgrössen analysiert: erstens Transaktionen bis zu EUR 25 Mio.; zweitens Transaktionen in einem Wertbereich von EUR 25 Mio. bis EUR 100 Mio.; und drittens Transaktionenüber EUR 100 Mio.

Wir hoffen, dass die CMS European M&A Study 2021 wieder ein hilfreicher Leitfaden für Sie in einem immer schwieriger werdenden Investitionsklima sein wird.

Veröffentlichung
CMS European M&A Study 2021 – Englische Zusammenfassung
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Maximilian Grub
Dr. Maximilian Grub
Partner
Rechtsanwalt
Stuttgart
Nick Crosbie
Nick Crosbie
Partner
London
Patrick Speller
Patrick Speller
Partner
London
Tobias Will
Dr. Tobias Will
Senior Associate
Rechtsanwalt
Stuttgart

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Louise Wallace
Louise Wallace
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Global Co-Head of the CMS Corporate/M&A Group
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