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Abfallwirtschaft in CEE

Autoren

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Natália Jánošková
Natália Jánošková
Associate
Bratislava
Thomas Heidemann
Dr. Thomas Heidemann
Partner
Rechtsanwalt | Waste Management & Environmental Law
Moscow
Döne Yalçın
Döne Yalçın
Managing Partner Türkei
Istanbul
Dusan Bosiljanov
Dusan Bosiljanov
Rechtsanwalt für Energiewirtschaft und Arbeitsrecht
Skopje
Marija Filipovska
Marija Filipovska
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Skopje
Skopje
Ana Terzić
Ana Terzić
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Sarajevo
Dmitry Bogdanov
Dmitry Bogdanov
Senior Associate
Anwalt
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Agnieszka Skorupińska
Agnieszka Skorupińska
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Warsaw

Über weitere Entwicklung der Abfallwirtschaft in CEE lesen Sie in unserem kostenlosen Abodienst CMS Law-Now.

Tätigkeitsbereiche

Industrialisierte Konsumgesellschaften erzeugen erhebliche Mengen von Abfall. Die Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten zur Behandlung dieser Abfälle ist für diese Gesellschaften eine zentrale Aufgabenstellung der Infrastrukturpolitik. Als in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die ersten westeuropäischen Gesellschaften anfingen, sich ernsthaft mit Fragen der Abfallbewirtschaftung und -vermeidung auseinanderzusetzen, befand sich Osteuropa im Umbruch. Das sozialistische Wirtschaftsmodell verschwand; das westliche Modell etablierte sich, und prompt wuchsen die Abfallmengen, allerdings ohne daß diese bewirtschaftet wurden. Abfall wurde schlicht deponiert.

Mittlerweile ist auch in Osteuropa ein Problembewußtsein entstanden. Die Notwendigkeit der systematischen Bewirtschaftung von Abfall wird überall gesehen, nicht zuletzt auch auf Druck gesellschaftlicher Gruppen, die durch Proteste auf bestehende Probleme und Versäumnisse hinweisen. Die Lösungsansätze sind dabei vielfältig. Zum Teil werden EU-Vorgaben umgesetzt und in nationales Recht überführt; zum Teil werden eigenständige Konzepte entwickelt. So hat Russland eine umfassende und ambitionierte Abfallreform auf den Weg gebracht. Gemein ist allen Konzepten, daß sie einen erheblichen Investitionsbedarf schaffen. Wenn Abfälle nicht mehr lediglich deponiert werden, müssen sie getrennt, wiederverwertet, verarbeitet oder vernichtet werden. Die dafür erforderlichen Techniken müssen häufig im Ausland gekauft werden. Auch das know-how zum Betrieb von Entsorgungskonzepten ist vielfach lokal nicht verfügbar. Insofern entstehen vielfältige Gelegenheiten für westliche Unternehmen der Branche, sich zu engagieren.

waste, CMS

Das CMS CEE German Desk – unserer Gruppe deutschsprachiger Anwälte  in Osteuropa - hat die geschilderte Situation zum Anlaß genommen,  länderübergreifend die gegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen für die  Abfallwirtschaft darzustellen und zu analysieren. Es ergibt sich ein vielfältiges  Bild von Möglichkeiten eines Engagements in diesem Sektor, das aber auch  die Schwachstellen der verschiedenen Systeme offenlegt und so auf Risiken  hinweist.

Diese Broschüre ist eine Zusammenstellung von Beiträgen zum Thema Abfallwirtschaft in Mittel- und Osteuropa. Die Darstellung ist weder enzykopädisch noch umfassend. Unsere Autoren, die alle auf dem Gebiet tätig sind, sind gerne bereit, für weitergehende Fragen zur Verfügung zu stehen.

Zusätzlich zu der Broschüre haben wir in der Kooperation mit dem Berliner Beratungsunternehmen Andreas von Schoenberg Consulting drei Factsheets zur Kreislaufwirtschaft in Montenegro, Nord Mazedonien und Serbien erstellt, in denen wichtige Hintergrundinformationen zu diesen Geschäftschancen dargestellt sind. Die englischsprachigen Factsheets geben neben allgemeinen Länderinformationen einen kompakten Einblick in die Abfallmengen, die Entsorgungswege, die vorhandene Infrastruktur und benennt wesentliche Markteilnehmer. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden zusammengefasst und Geschäftschancen erläutert. Einfach klicken und herunterladen!

Veröffentlichung
Abfallwirtschaft in CEE
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