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Jean-Bernard Schmid ist ausgebildeter Jurist und Experte für Wirtschaftskriminalität, der vor allem in den Bereichen Prozessrecht und Strafrecht tätig ist.
Er schloss sein Studium an der Universität Genf ab und erwarb 1980 das Genfer Anwaltspatent.
Er sammelte umfassende berufliche Erfahrungen als Prozessanwalt, bevor er in den öffentlichen Dienst der Justiz des Kantons Genf eintrat. Von 1998 bis 2017 übte er ein öffentliches Amt als Staatsanwalt und Untersuchungsrichter aus und spezialisierte sich auf Wirtschaftskriminalität, internationale Strafverfahren, Vermögensabschöpfung und Rechtshilfe. Zusammen mit seinen schweizerischen und internationalen Kollegen arbeitete er an grossen Korruptionsfällen, in die Staatsoberhäupter und prominente Kleptokraten verwickelt waren.
Er nahm an zahlreichen Konferenzen und Workshops zu AML/CFT, Rechtshilfe und Asset Recovery teil, insbesondere für die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), die Weltbank, einschliesslich ihrer Stolen Asset Recovery Initiative (StAR), und ähnliche Einrichtungen.
Er trat im April 2021 bei CMS ein, während er gleichzeitig ein Amt als Ersatzrichter am Genfer Strafgericht innehatte und zeitweise zu strafrechtlichen Ermittlungen als Sonderstaatsanwalt für die Aufsichtsbehörde der Bundesanwaltschaft oder für die Verwaltung des Kantons Genf gerufen wurde.