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01/02/2023
CMS Reich-Rohr­wig Hainz: Oli­ver Wer­ner wird Head of Com­p­li­an­ce und Fo­ren­sic...
Der in­ter­na­tio­nal er­fah­re­ne Ju­rist ist Ma­na­ging Part­ner bei CMS Bra­tis­la­va und Part­ner bei CMS in Wien. Als Head of Com­p­li­an­ce und Fo­ren­sic Ser­vices führt Oli­ver Wer­ner ein mehr als 25-köp­fi­ges Team von er­fah­re­nen Ju­rist:in­nen an CMS Stand­or­ten in Wien und CEE.Oli­ver Wer­ner über­nimmt mit 1. Fe­bru­ar 2023 den Fach­be­reich Com­p­li­an­ce und Fo­ren­sic Ser­vices bei CMS Reich-Rohr­wig Hainz in Wien und folgt da­mit Rai­ner Wach­ter nach. Der auf Cor­po­ra­te Law/M&A so­wie Com­p­li­an­ce spe­zia­li­sier­te Ju­rist ist in Wien und Bra­tis­la­va als An­walt ein­ge­tra­gen. Er ver­fügt über um­fang­rei­che Er­fah­rung bei der Lei­tung von in­ter­nen Un­ter­su­chun­gen und be­rät Un­ter­neh­men bei der Auf­ar­bei­tung von Ver­dachts­mo­men­ten.Jo­han­nes Ju­ra­n­ek, Ma­na­ging Part­ner bei CMS Reich-Rohr­wig Hainz: „Oli­ver Wer­ner ist die idea­le Be­set­zung für die­se Füh­rungs­po­si­ti­on. Er hat um­fang­rei­che in­ter­na­tio­na­le Er­fah­rung und wird un­ser Com­p­li­an­ce-Team mit sei­ner brei­ten­ge­fä­cher­ten Ex­per­ti­se er­folg­reich lei­ten.“Oli­ver Wer­ner freut sich über die neue be­ruf­li­che Her­aus­for­de­rung: „Es ist ei­ne gro­ße Eh­re für mich, die­ses re­nom­mier­te Ex­per­ten­team in ei­ner Ma­nage­ment­funk­ti­on wei­ter be­glei­ten zu dür­fen. Ge­mein­sam mit mei­nen kom­pe­ten­ten und er­fah­re­nen Kol­leg:in­nen ste­hen wir un­se­rem in­ter­na­tio­nal agie­ren­den Kli­en­tel auch in aku­ten Kri­sen­si­tua­tio­nen als sta­bi­ler und ver­läss­li­cher Part­ner zur Sei­te.“
30/01/2023
Emer­ging Eu­ro­pe M&A Re­port 2022/2023
The ye­ar 2022 star­ted with va­rious chal­len­ges, in­clu­ding ri­sing in­fla­ti­on and en­er­gy pri­ces. Then the Rus­si­an in­va­si­on of Ukrai­ne ad­ded yet ano­ther one. No­nethe­l­ess, the M&A mar­ket in emer­ging Eu­ro­pean coun­tries pro­ved to be ex­tre­me­ly resi­li­ent. The re­gi­on saw M&A ac­tivi­ty main­tain a steady pace, though deal va­lues we­re no­ta­b­ly lo­wer. Al­so, va­ria­ti­ons could be ob­ser­ved across ter­ri­to­ries and sec­tors. Whi­le 2022 brought a uni­que set of chal­len­ges, deal­ma­king lar­ge­ly com­pa­red fa­vour­a­b­ly to pre-pan­de­mic le­vels.Wel­co­me to the 2022/23 edi­ti­on of the Emer­ging Eu­ro­pe re­port.
27/01/2023
Grü­ne Ver­ein­ba­run­gen auf dem Prüf­stand
30. Ja­nu­ar 2023Der ös­ter­rei­chi­sche Ge­setz­ge­ber hat mit dem am 10. Sep­tem­ber 2021 in Kraft ge­tre­te­nen Kar­tell- und Wett­be­werbs­rechts-Än­de­rungs­ge­setz 2021 (“Ka­WeRÄG 2021”)1  die – so­weit er­sicht­lich – welt­weit ers­te Nach­hal­tig­keits­aus­nah­me in das Wett­be­werbs­recht ein­ge­führt. Da­mit wird die be­reits be­ste­hen­de Aus­nah­me­re­ge­lung vom Ver­bot wett­be­werbs­be­schrän­ken­der Ver­ein­ba­run­gen in § 2 Abs 1 KartG, wo­nach Ver­brau­cher an den aus ei­ner Wett­be­werbs­be­schrän­kung re­sul­tie­ren­den Ef­fi­zi­enz­ge­win­nen (in Form ei­nes Bei­trags zur Ver­bes­se­rung der Wa­ren­er­zeu­gung oder -ver­tei­lung oder zur För­de­rung des tech­ni­schen oder wirt­schaft­li­chen Fort­schritts) an­ge­mes­sen be­tei­ligt sein müs­sen, er­wei­tert: Ge­mäß § 2 Abs 1 letz­ter Satz KartG wird ei­ne an­ge­mes­se­ne Be­tei­li­gung der Ver­brau­cher nun­mehr auch dann an­ge­nom­men, wenn der aus der un­ter­neh­me­ri­schen Ko­ope­ra­ti­on ent­ste­hen­de Ef­fi­zi­enz­ge­winn zu ei­ner öko­lo­gisch nach­hal­ti­gen oder kli­ma­neu­tra­len Wirt­schaft we­sent­lich bei­trägt. Da­mit wer­den je­den­falls ei­ne Rei­he von Fra­gen in Hin­blick auf den An­wen­dungs­be­reich die­ser neu­en Aus­nah­me, dem Ver­hält­nis zu Ar­ti­kel 101 Abs 3 AEUV (dem Pen­dant zu § 2 Abs 1 KartG auf eu­ro­päi­scher Ebe­ne) so­wie ih­rer prak­ti­scher An­wen­dung auf­ge­wor­fen. Ins­be­son­de­re tre­ten die an­ge­spro­che­nen Nach­hal­tig­keits­ef­fek­te nach der Bun­des­wett­be­werbs­be­hör­de (BWB) mit­un­ter nicht un­be­dingt bei den von der kon­kre­ten Wett­be­werbs­be­schrän­kung spe­zi­ell be­trof­fe­nen Ver­brau­cher­grup­pen auf, son­dern kom­men viel­mehr der All­ge­mein­heit zu­gu­te (bzw. auch erst zeit­ver­setzt), wes­halb sie nach den bis­he­ri­gen Frei­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen nicht oder nur be­schränkt be­rück­sich­tigt wer­den konn­ten.Vor die­sem Hin­ter­grund hat die BWB am 30. Sep­tem­ber 2022 ih­re fi­na­len Leit­li­ni­en zur An­wen­dung von § 2 Abs 1 KartG auf Nach­hal­tig­keits­ko­ope­ra­tio­nen2  (nach­fol­gend „Nach­hal­tig­keits-LL“) ver­öf­fent­licht.3,4  Mit den neu­en Nach­hal­tig­keits-LL be­zweckt die BWB, Un­ter­neh­men ei­ne Hil­fe­stel­lung zu bie­ten, wie sie die­se neue Be­stim­mung in § 2 Abs 1 letz­ter Satz KartG aus­legt und an­zu­wen­den be­ab­sich­tigt.  Ein­ge­schränk­ter An­wen­dungs­be­reich der Leit­li­ni­en Ein­gangs stel­len die Nach­hal­tig­keits-LL klar, dass die Nach­hal­tig­keits­aus­nah­me in § 2 Abs 1 letz­ter Satz KartG dann nicht zur An­wen­dung kommt, wenn die Ko­ope­ra­ti­on zu kei­ner Ver­hin­de­rung, Ein­schrän­kung oder Ver­fäl­schung des Wett­be­werbs im Sin­ne des § 1 KartG führt (d.h., sie oh­ne­hin nicht un­ter das Kar­tell­ver­bot des § 1 KartG fällt). In die­sem Zu­sam­men­hang ent­hal­ten die Nach­hal­tig­keits-LL un­ter Ab­schnitt 3 Aus­füh­run­gen hin­sicht­lich der Mög­lich­keit ei­ner kar­tell­rechts­neu­tra­len Aus­ge­stal­tung der ge­plan­ten Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Un­ter­neh­men. Als Pra­xis­bei­spiel für Nach­hal­tig­keits­ko­ope­ra­tio­nen, die den Wett­be­werb auch im An­wen­dungs­be­reich rein na­tio­na­len Kar­tell­rechts re­gel­mä­ßig nicht be­schrän­ken, nen­nen die Nach­hal­tig­keits-LL et­wa Ko­ope­ra­tio­nen, die die öko­no­mi­schen Ak­ti­vi­tä­ten von Wett­be­wer­ber:in­nen nicht ein­schrän­ken, son­dern le­dig­lich de­ren in­ter­ne Ver­hal­tens­ko­di­zes be­tref­fen. Nach der BWB be­trifft dies Un­ter­neh­men, die z. B. die Re­pu­ta­ti­on ih­rer In­dus­trie be­züg­lich Nach­hal­tig­keit ver­bes­sern wol­len und zu die­sem Zwe­cke Maß­nah­men ver­ein­ba­ren, die et­wa den Plas­tik­ge­brauch auf ih­rem Un­ter­neh­mens­ge­län­de, die Tem­pe­ra­tur ih­rer Bü­ro­ge­bäu­de oder die An­zahl an Pa­pier­aus­dru­cken ein­schrän­ken.5Wie sich be­reits aus dem Wort­laut des § 2 Abs 1 letz­ter Satz KartG er­gibt, müs­sen die aus der zu prü­fen­den Ko­ope­ra­ti­on ent­ste­hen­den Ef­fi­zi­enz­ge­win­ne zu­dem zu ei­ner öko­lo­gisch nach­hal­ti­gen oder kli­ma­neu­tra­len Wirt­schaft bei­tra­gen. An­de­re As­pek­te von Nach­hal­tig­keit ab­seits öko­lo­gi­scher Nach­hal­tig­keit (wie et­wa so­zia­le As­pek­te) sind von den Nach­hal­tig­keits-LL da­her nicht er­fasst.6 Dar­über hin­aus kann die Nach­hal­tig­keits­aus­nah­me nur dann zur Recht­fer­ti­gung her­an­ge­zo­gen wer­den, wenn das Eu­ro­päi­sche Wett­be­werbs­recht man­gels Er­fül­lung des Zwi­schen­staat­lich­keits­kri­te­ri­ums nicht zur An­wen­dung kommt. Das Zwi­schen­staat­lich­keits­kri­te­ri­um ist dann er­füllt, wenn die be­tref­fen­de Ko­ope­ra­ti­on ge­eig­net ist, den Wirt­schafts­ver­kehr zwi­schen Mit­glied­staa­ten zu be­ein­träch­ti­gen7. Dies kann nach den Nach­hal­tig­keits-LL ins­be­son­de­re dann der Fall sein, wenn die zu prü­fen­de Ko­ope­ra­ti­on ganz Ös­ter­reich oder ei­nen we­sent­li­chen Teil des Bun­des­ge­bie­tes ab­deckt, ei­nen Markt bzw. Märk­te in meh­re­ren EU-Mit­glieds­staa­ten be­trifft, di­rekt auf den grenz­über­schrei­ten­den Wirt­schafts­ver­kehr ab­zielt oder zwi­schen Un­ter­neh­men aus meh­re­ren Mit­glied­staa­ten ge­trof­fen wird. Ist Zwi­schen­staat­lich­keit ge­ge­ben, so kann das na­tio­na­le Recht – ein­schließ­lich der vor­lie­gen­den Nach­hal­tig­keits-LL – im Ein­zel­fall al­ler­dings an­wend­bar blei­ben, so­fern es zu kei­nen vom Uni­ons­recht ab­wei­chen­den Er­geb­nis­sen führt.  Prüf­sche­ma für die Recht­fer­ti­gung ei­ner wett­be­werbs­be­schrän­ken­den Nach­hal­tig­keits­ko­ope­ra­ti­on Un­ter­neh­men kön­nen wett­be­werbs­be­schrän­ken­de Nach­hal­tig­keits­ko­ope­ra­tio­nen nun­mehr un­ter Her­an­zie­hung der Nach­hal­tig­keits­aus­nah­me in § 2 Abs 1 letz­ter Satz KartG recht­fer­ti­gen, so­fern durch die Nach­hal­tig­keits­ko­ope­ra­ti­on Ef­fi­zi­enz­ge­win­ne in Zu­sam­men­hang mit öko­lo­gi­schen Vor­tei­len ent­ste­hen. Ei­ne an­ge­mes­se­ne Be­tei­li­gung der Ver­brau­cher ist dann ex le­ge an­zu­neh­men. Zu die­sem Zweck ent­hal­ten die Leit­li­ni­en ei­nen de­tail­lier­ten Ka­ta­log an Vor­aus­set­zun­gen, un­ter de­nen wett­be­werbs­be­schrän­ken­de Nach­hal­tig­keits­ko­ope­ra­tio­nen zu­läs­sig sein kön­nen.Kon­kret um­fasst das in den Leit­li­ni­en vor­ge­ge­be­ne Prüf­sche­ma fünf Vor­aus­set­zun­gen, die ku­mu­la­tiv er­füllt sein müs­sen8:Ef­fi­zi­enz­ge­win­ne: Ers­tens muss die Ko­ope­ra­ti­on zu ei­ner Ver­bes­se­rung der Wa­ren­er­zeu­gung oder -ver­tei­lung, oder zur För­de­rung des tech­ni­schen oder wirt­schaft­li­chen Fort­schritts bei­tra­gen (= zu ei­nem Ef­fi­zi­enz­ge­winn füh­ren). All­ge­mein meint ein Ef­fi­zi­enz­ge­winn ei­ne ver­bes­ser­te Nut­zung knap­per Res­sour­cen, so­dass sich die ge­samt­ge­sell­schaft­li­che Wohl­fahrt er­höht, wo­bei ei­ne blo­ße Um­ver­tei­lung von Wohl­fahrt zwi­schen Er­zeu­gern und Ver­brau­chern nicht aus­rei­chend ist. Als Bei­spiel für Ef­fi­zi­enz­ge­win­ne nen­nen die Leit­li­ni­en Kos­ten­ein­spa­run­gen, In­no­va­ti­on und öko­lo­gi­sche Vor­tei­le wie die Ver­rin­ge­rung von Um­welt­schä­den (z.B. ei­ne Ver­rin­ge­rung der Was­ser­ver­schmut­zung). Auch Vor­tei­le für zu­künf­ti­ge Ge­ne­ra­tio­nen (wie ins­be­son­de­re im Fall von dro­hen­den ir­re­ver­si­blen Um­welt­schä­den) sind er­fasst. Die be­haup­te­ten Ef­fi­zi­enz­ge­win­ne müs­sen ob­jek­tiv, kon­kret und über­prüf­bar sein so­wie von den Un­ter­neh­men schlüs­sig dar­ge­legt und im Ein­zel­fall be­legt wer­den.Un­er­läss­lich­keit der Be­schrän­kun­gen des Wett­be­werbs: Zwei­tens muss die Ko­ope­ra­ti­on aus­schließ­lich Wett­be­werbs­be­schrän­kun­gen ent­hal­ten, die für die Ver­wirk­li­chung der vor­ge­brach­ten Ef­fi­zi­enz­ge­win­ne un­er­läss­lich sind. Da­bei müs­sen Un­ter­neh­men be­le­gen, dass es kei­ne Mög­lich­keit gibt, die Ko­ope­ra­ti­on auf ei­ne Wei­se durch­zu­füh­ren, wel­che die Ef­fi­zi­enz­ge­win­ne ver­wirk­licht, aber den Wett­be­werb we­ni­ger be­schränkt (an­ders als nach den Ho­ri­zon­tal-LL der Kom­mis­si­on9 ist ei­ne le­dig­lich kos­ten­ef­fi­zi­en­te­re Ver­wirk­li­chung je­doch nicht aus­rei­chend).Bei­trag zu ei­ner öko­lo­gisch nach­hal­ti­gen oder kli­ma­neu­tra­len Wirt­schaft: Drit­tens müs­sen die be­tei­lig­ten Un­ter­neh­men dar­le­gen, dass die aus der Ko­ope­ra­ti­on ent­ste­hen­den Ef­fi­zi­enz­ge­win­ne tat­säch­lich zu ei­ner öko­lo­gisch nach­hal­ti­gen oder kli­ma­neu­tra­len Wirt­schaft bei­tra­gen. An­ge­lehnt an die Ta­xo­no­mie-Ver­ord­nung10 ent­hal­ten die Leit­li­ni­en ei­ne nicht ab­schlie­ßen­de („ins­be­son­de­re“) Auf­lis­tung von As­pek­ten öko­lo­gi­scher Nach­hal­tig­keit, bei de­ren Vor­lie­gen ein Bei­trag zur öko­lo­gi­schen Nach­hal­tig­keit oder Kli­ma­neu­tra­li­tät iSd § 2 Abs 1 letz­ter Satz KartG l an­ge­nom­men wird. Die­se um­fas­sen: Kli­ma­schutz, An­pas­sung an den Kli­ma­wan­del, Über­gang zu ei­ner Kreis­lauf­wirt­schaft, Ver­min­de­rung von Um­welt­ver­schmut­zung, Ver­mei­dung von Um­welt­schä­den, Schutz bzw. Wie­der­her­stel­lung von Bio­di­ver­si­tät und Öko­sys­te­men, Un­ter­stüt­zung der nach­hal­ti­gen Nut­zung und des Schut­zes von Mee­res- und Was­ser­res­sour­cen. We­sent­lich­keits­kri­te­ri­um: Vier­tens müs­sen die be­tei­lig­ten Un­ter­neh­men be­le­gen, dass der be­haup­te­te Ef­fi­zi­enz­ge­winn we­sent­lich zu ei­ner öko­lo­gisch nach­hal­ti­gen oder kli­ma­neu­tra­len Wirt­schaft bei­trägt, wo­bei ei­ne Ab­wä­gung der po­si­ti­ven und ne­ga­ti­ven Ef­fek­te ei­ner Ko­ope­ra­ti­on vor­zu­neh­men ist. So­fern kei­ne rein qua­li­ta­ti­ve Ab­wä­gung mög­lich ist (d. h., das Ver­hält­nis zwi­schen Wett­be­werbs­be­schrän­kung und Ef­fi­zi­enz­ge­win­nen aus öko­lo­gi­schen Vor­tei­len vor­ab nicht ein­deu­tig ist), ist der Ef­fekt der Wett­be­werbs­be­schrän­kung ei­ner­seits und die Hö­he der Ef­fi­zi­enz­ge­win­ne aus öko­lo­gi­schen Vor­tei­len an­de­rer­seits nach der BWB in kom­ple­xe­ren Fäl­len ge­ge­be­nen­falls nach­voll­zieh­bar zu schät­zen bzw. für ei­nen di­rek­ten Ver­gleich an­nä­he­rungs­wei­se in Geld­be­trä­ge zu über­set­zen (bei­spiels­wei­se bei Ver­bes­se­run­gen der Was­ser- und Luft­qua­li­tät oder Ein­schrän­kun­gen des Pro­dukt­sor­ti­ments). Zu die­sem Zweck ent­hal­ten die Leit­li­ni­en un­ter Ab­schnitt 6.2. ei­ne de­tail­lier­te An­lei­tung zur Quan­ti­fi­zie­rung der Ef­fek­te von Nach­hal­tig­keits­ko­ope­ra­tio­nen.Kei­ne Aus­schal­tung des Wett­be­werbs: Fünf­tens müs­sen die be­tei­lig­ten Un­ter­neh­men dar­le­gen, dass durch die Ko­ope­ra­ti­on nicht die Mög­lich­keit er­öff­net wird, für ei­nen we­sent­li­chen Teil der be­tref­fen­den Wa­ren den Wett­be­werb aus­zu­schal­ten. Es muss da­her je­den­falls ein ge­wis­ses Maß an Rest­wett­be­werb auf dem be­trof­fe­nen Markt fort­be­ste­hen.Soll­ten die Vor­aus­set­zun­gen des oben­ste­hen­den Prüf­sche­mas nicht er­füllt sein, kann ei­ne Recht­fer­ti­gung wett­be­werbs­be­schrän­ken­der Nach­hal­tig­keits­ko­ope­ra­tio­nen wei­ter­hin auch un­ter Her­an­zie­hung der (bis­he­ri­gen) Prüf­schrit­te in § 2 Abs 1 KartG11  er­fol­gen. Aus­blick Die Nach­hal­tig­keits-LL ge­ben erst­mals ei­nen um­fas­sen­den Über­blick über die Be­ur­tei­lung und Aus­le­gung von un­ter­neh­me­ri­schen Nach­hal­tig­keits­ko­ope­ra­tio­nen an­hand der Aus­nah­me­re­ge­lung in § 2 Abs 1 letz­ter Satz KartG. Da­bei sind die Nach­hal­tig­keits-LL als An­lei­tungs­hil­fe im We­ge der Selbst­ein­schät­zung durch Un­ter­neh­men zu ver­ste­hen. Soll­ten nach die­ser Selbst­ein­schät­zung wei­ter­hin Zwei­fel be­ste­hen, be­steht al­ler­dings die Mög­lich­keit, ei­ne in­for­mel­le Ein­schät­zung der BWB nach § 2 Abs 5 Wett­bG ein­zu­ho­len. In­fol­ge der Ein­schrän­kung auf rein na­tio­na­le Ko­ope­ra­tio­nen stellt sich al­ler­dings die Fra­ge nach dem ver­blei­ben­den prak­ti­schen An­wen­dungs­be­reich der Nach­hal­tig­keits-LL. Im Er­geb­nis wer­den Nach­hal­tig­keits­ko­ope­ra­tio­nen zu­künf­tig in ers­ter Li­nie wohl nach den Kri­te­ri­en des Art 101 Abs 3 AEUV – ins­be­son­de­re der an­ge­mes­se­nen Ver­brau­cher­be­tei­li­gung – auf ih­re Frei­stel­lungs­fä­hig­keit zu über­prü­fen sein. So­weit die Nach­hal­tig­keits-LL zur glei­chen Be­wer­tung wie das Uni­ons­recht füh­ren, kön­nen sie je­den­falls hilfs­wei­se her­an­ge­zo­gen wer­den.1 Bun­des­ge­setz, mit dem das Kar­tell­ge­setz 2005 und das Wett­be­werbs­ge­setz ge­än­dert wer­den, BGBl. I Nr. 176/2021. 2 Bei ei­ner Nach­hal­tig­keits­ver­ein­ba­rung bzw. -ko­ope­ra­ti­on han­delt es sich um kei­nen ei­ge­nen oder neu­en Ty­pus ho­ri­zon­ta­ler Ver­ein­ba­run­gen, son­dern et­wa um Pro­duk­ti­ons-, Ein­kaufs- oder Ver­mark­tungs­ver­ein­ba­run­gen, wel­che ei­nen Bei­trag zur Nach­hal­tig­keit leis­ten. Sie­he FN 6 der Nach­hal­tig­keits-LL.3 Be­reits am 01.Ju­ni 2022 ver­öf­fent­lich­te die BWB ei­nen Ent­wurf der Nach­hal­tig­keits-LL, zu dem in­vol­vier­te In­sti­tu­tio­nen, die be­tei­lig­ten Ver­kehrs­krei­se und In­ter­es­sent:in­nen bis zum 22.Ju­ni 2022 ih­re Stel­lung­nah­me ab­ge­ben konn­ten. Laut In­for­ma­ti­on der BWB er­reich­ten sie über 20 Stel­lung­nah­men, wel­che in die fi­na­le Fas­sung der Nach­hal­tig­keits-LL ein­ge­ar­bei­tet wur­den. 4 Ver­füg­bar auf der Web­sei­te der BWB un­ter https://www.bwb.gv.at/news/news-2022/de­tail/bwb-vero­ef­fent­licht-fi­na­le-leit­li­ni­en-fu­er-un­ter­neh­men-zu-nach­hal­tig­keits­ko­ope­ra­tio­nen (zu­letzt ab­ge­ru­fen am 30.10.2022). 5Sie­he Rn 52 der Nach­hal­tig­keits-LL.6 Hin­ge­gen um­fasst der Ent­wurf der Leit­li­ni­en zur An­wend­bar­keit des Ar­ti­kels 101 des Ver­trags über die Ar­beits­wei­se der Eu­ro­päi­schen Uni­on auf Ver­ein­ba­run­gen über ho­ri­zon­ta­le Zu­sam­men­ar­beit (2022) in Ab­schnitt 9 zu Nach­hal­tig­keits­ver­ein­ba­run­gen auch an­de­re As­pek­te von Nach­hal­tig­keit (ge­nannt wer­den die Ach­tung der Men­schen­rech­te, die För­de­rung ei­ner wi­der­stands­fä­hi­gen In­fra­struk­tur und von In­no­va­tio­nen, die Ver­rin­ge­rung der Nah­rungs­mit­tel­ver­schwen­dung, die Er­leich­te­rung des Über­gangs zu ge­sun­den und nähr­stoff­rei­chen Nah­rungs­mit­teln, die Ge­währ­leis­tung des Tier­schut­zes, sie­he Rn 543 des Ent­wurfs der Ho­ri­zon­tal-LL).7 EuGH 9. Ju­li 1969, 5/69, Völk/Ver­va­ecke, ECLI:EU:C:1969:35.8 Aus ver­fah­rens­öko­no­mi­schen Grün­den will die BWB in der Pra­xis die vier­te Vor­aus­set­zung (Un­er­läss­lich­keit) vor der zwei­ten (öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit) prü­fen.9 Sie­he in Rn 582 ff un­ter Ab­schnitt 9 zu Nach­hal­tig­keits­ver­ein­ba­run­gen im Ent­wurf der Ho­ri­zon­tal-LL.10 VO (EU) 2020/852 des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments und des Ra­tes vom 18. Ju­ni 2020 über die Ein­rich­tung ei­nes Rah­mens zur Er­leich­te­rung nach­hal­ti­ger In­ves­ti­tio­nen und zur Än­de­rung der Ver­ord­nung (EU) 2019/2088 (“Ta­xo­no­mie-Ver­ord­nung”).11 Nach der BWB ist dies ins­be­son­de­re in je­nen Fäl­len denk­bar, in de­nen durch die Nach­hal­tig­keits­ko­ope­ra­ti­on oh­ne­hin Ef­fi­zi­enz­ge­win­ne ent­ste­hen, an de­nen die Ver­brau­cher am Markt an­ge­mes­sen be­tei­ligt wer­den, die wie zB Pro­duk­ti­ons­kos­ten­ein­spa­run­gen aber nicht (not­wen­di­ger­wei­se) in Zu­sam­men­hang mit öko­lo­gi­schen Vor­tei­len ste­hen. Sie­he Rn 63 der Nach­hal­tig­keits-LL.
27/01/2023
Hap­py Da­ta Pro­tec­tion Day! What’s on the ho­ri­zon for 2023?
28 Ja­nu­a­ry is Da­ta Pro­tec­tion Day. The pur­po­se of the day is to rai­se awa­ren­ess and pro­mo­te pri­va­cy and da­ta pro­tec­tion best prac­tices. To mark the day, our Tech & Da­ta Team has sum­ma­ri­sed the key re­gu­la­to­ry...
27/01/2023
Quan­tum com­pu­ting pa­tent in­crea­se is far above aver­a­ge
On Wed­nes­day 25 Ja­nu­a­ry 2023, the Eu­ro­pean Pa­tent Of­fice (EPO) is­sued their In­sight Re­port in­to quan­tum com­pu­ting and pa­tents. In their Re­port, the EPO con­side­red quan­tum com­pu­ting pa­tents in ge­ne­ral...
26/01/2023
OGH: Da­ten­schutz­er­klä­rung un­ter­liegt Klau­sel­kon­trol­le
News­Mo­ni­tor Da­ten­schutz - Fol­ge 5
27/04/2023
För­der­ma­nage­ment – Städ­te & Ge­mein­den als För­der­neh­mer und För­der­ge­ber
Ziel­grup­pe Bür­ge­meis­ter:in­nen, Amts­lei­ter:in­nen, Fi­nanz­di­rek­tor:in­nen, Mit­ar­bei­ter:in­nen der Fi­nanz­ver­wal­tung, Ab­tei­lungs­lei­ter:in­nen und Mit­ar­bei­ter:in­nen, die mit der Be­ar­bei­tung und Ab­wick­lung von För­de­run­gen in der Rol­le als För­der­neh­mer oder För­der­stel­le be­traut sind. Ziel In den letz­ten Jah­ren ent­wi­ckel­te sich das Bei­hil­fen­recht zu ei­nem zen­tra­len Rechts­ge­biet für Ge­mein­den und Städ­te, das zahl­rei­che As­pek­te ih­rer Tä­tig­kei­ten be­rührt (zB Be­trieb von ge­mein­de­ei­ge­nen Un­ter­neh­men, Ver­kauf von Lie­gen­schaf­ten, Be­wer­bung um För­de­run­gen, Durch­füh­rung von ge­mein­de­ei­ge­nen För­der­pro­gram­men). Durch die zahl­rei­chen Leit­li­ni­en und Be­kannt­ma­chun­gen der EU-Kom­mis­si­on und die um­fang­rei­che Recht­spre­chung des Eu­ro­päi­schen Ge­richts­hof ist es (auch) für Ge­mein­den und Städ­te ei­ne Her­aus­for­de­rung, den Über­blick über die je­wei­li­gen recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen zu be­hal­ten. Die Ein­hal­tung des Bei­hil­fen­rechts ist aber ent­schei­dend, weil bei rechts­wid­rig ge­währ­ten Bei­hil­fen ne­ben ei­nem Image­scha­den auch zi­vil­recht­li­che Rechts­fol­gen dro­hen.Ziel die­ses Se­mi­nars ist, dass die Teil­neh­mer:in­nen bei­hil­fen­recht­lich re­le­van­te Sach­ver­hal­te er­ken­nen und ei­nen „Werk­zeug­kof­fer“ zum rechts­kon­for­men Um­gang mit dem Bei­hil­fen­recht er­hal­ten. Pro­gramm­schwer­punk­te Er­ken­nen von bei­hil­fe­re­le­van­ten Sach­ver­hal­ten: Wann müs­sen die Alarm­glo­cken schril­len?Prin­zip des markt­wirt­schaft­lich han­deln­den Wirt­schafts­be­tei­lig­ten - die öf­fent­li­che Hand als Wirt­schafts­be­tei­lig­ter­Aus­stat­tung und Be­trieb von ge­mein­de­ei­ge­nen Un­ter­neh­men: Wor­auf ist aus bei­hil­fen­recht­li­cher Sicht zu ach­ten?Pla­nung von bei­hil­fe­re­le­van­ten Maß­nah­men: Wie kann die Er­fül­lung des Bei­hil­fen­tat­be­stands ver­mie­den wer­den?Wenn die Er­fül­lung des Bei­hil­fen­tat­be­stands nicht ver­mie­den wer­den kann: Ist die De-mi­ni­mis Ver­ord­nung oder die All­ge­mei­ne­Grup­pen­frei­stel­lungs­ver­ord­nung auf die Maß­nah­me an­wend­bar?Ex­kurs: Dienst­leis­tun­gen im all­ge­mei­nen wirt­schaft­li­chen In­ter­es­se­Ex­kurs: For­schungs­för­de­rungMo­ni­to­ring und Prü­fung bei Bei­hil­fen­pro­gram­menPra­xis­er­fah­rung: Do‘s & Dont‘s bei För­der­pro­gram­menNo­ti­fi­ka­ti­ons­ver­fah­ren­Fol­gen ei­ner rechts­wid­rig ge­währ­ten Bei­hil­fe Me­tho­dik In­put der Vor­tra­gen­den, Dis­kus­si­on & Er­fah­rungs­aus­tausch, Ein­ge­hen auf Fra­gen und Pro­blem­stel­lun­gen aus der Pra­xis Teil­neh­mer:in­nen.
25/01/2023
CMS Green Glo­be | New coun­try ad­ded!
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25/01/2023
Key out­co­mes from COP-15
At the end of 2022, the 15th Con­fe­rence of Par­ties of the United Na­ti­ons Con­ven­ti­on on Bio­lo­gi­cal Di­ver­si­ty cul­mi­na­ted in a new Glo­bal Bio­di­ver­si­ty Frame­work to 2030. Twen­ty three tar­gets re­qui­re broad...
24/01/2023
Um­set­zung der EU Mo­bi­li­täts-Richt­li­nie – Ös­ter­reich ist auf der Ziel­ge­ra­den
End­lich liegt der Mi­nis­te­ri­al­ent­wurf zur – längst über­fäl­li­gen – Um­set­zung der EU Mo­bi­li­täts-Richt­li­nie in in­ner­staat­li­ches Recht vor. Ei­gent­lich hät­te der ös­ter­rei­chi­sche Ge­setz­ge­ber die­se EU-Richt­li­nie bis 31. Jän­ner 2023 um­zu­set­zen ge­habt. Im­mer­hin be­deu­tet die Ver­öf­fent­li­chung des Mi­nis­te­ri­al­ent­wurfs un­ter Fest­set­zung ei­ner Be­gut­ach­tungs­frist bis 24. Fe­bru­ar 2023, dass man da­mit rech­nen kann, dass die Re­gie­rungs­vor­la­ge und die Be­schluss­fas­sung im Na­tio­nal­rat im ers­ten Halb­jahr 2023 er­fol­gen wer­den. 
23/01/2023
Jo­han­nes Reich-Rohr­wig kom­men­tiert Neue­run­gen in der Ge­schäfts­füh­rer­haf­tung
Pres­se­infor­ma­ti­on - 23. Ja­nu­ar 2023In Kri­sen­zei­ten wach­sen die Her­aus­for­de­run­gen für Ge­schäfts­füh­rer von Un­ter­neh­men und ihr Haf­tungs­ri­si­ko steigt. Rechts­an­walt und Uni­ver­si­täts­pro­fes­sor Jo­han­nes Reich-Rohr­wig gibt mit sei­ner ak­tua­li­sier­ten Kom­men­tie­rung der Ge­schäfts­füh­rer­haf­tung im „Wie­ner Kom­men­tar“ zum GmbH-Ge­setz wich­ti­ge Hil­fe­stel­lun­gen bei kom­ple­xen recht­li­chen Fra­gen.   Jo­han­nes Reich-Rohr­wig: „Ge­ra­de in be­weg­ten Zei­ten ste­hen GmbH-Ge­schäfts­füh­rer vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. Mit je­der Ent­schei­dung ist ein per­sön­li­ches Haf­tungs­ri­si­ko ver­bun­den. In mei­ner ak­tu­el­len Kom­men­tie­rung des § 25 im Wie­ner Kom­men­tar zum Gmb­HG er­ör­te­re ich pra­xis­na­he Fra­ge­stel­lun­gen wie Sorg­falts­pflich­ten, Busi­ness Jud­ge­ment Ru­le so­wie die (Nicht-)Zu­rech­nung von Feh­lern von Mit­ar­bei­tern und Be­ra­tern. Selbst­ver­ständ­lich wer­den auch Ver­stö­ße ge­gen das Ver­bot der Ein­la­gen­rück­ge­währ und Pflich­ten von Ge­schäfts­füh­rern in in­sol­venz­na­hen Si­tua­tio­nen kom­men­tiert. Die neu­es­te Recht­spre­chung ist ein­ge­ar­bei­tet.“   Jo­han­nes Reich-Rohr­wig schöpft als Rechts­an­walt und Uni­ver­si­täts­pro­fes­sor für Ge­sell­schafts­recht aus sei­ner rei­chen Pra­xis­er­fah­rung. Er ist Na­men­s­part­ner der in­ter­na­tio­nal tä­ti­gen An­walts­so­zie­tät CMS Reich-Rohr­wig Hainz und im Be­reich Wirt­schafts­recht ei­ner der füh­ren­den Rechts­an­wäl­te in Ös­ter­reich.   Der im Manz Ver­lag er­schie­ne­ne „Wie­ner Kom­men­tar“ er­ör­tert das ge­sam­te GmbH-Recht und wich­ti­ge Ne­ben­ge­set­ze. Ex­per­ten aus Uni­ver­si­tät, An­walt­schaft, No­ta­ri­at und dem BMJ be­han­deln die Rechts­ent­wick­lung, Ju­di­ka­tur und un­ter­schied­li­che Mei­nun­gen dar­in klar struk­tu­riert.
23/01/2023
The Eu­ro­pean Com­mis­si­on pu­blis­hes the re­sults of its eva­lua­ti­on of Sta­te...
On 1 De­cem­ber 2022, the Eu­ro­pean Com­mis­si­on pu­blis­hed the re­sults of the eva­lua­ti­on it laun­ched on 17 Ju­ne 2019 on the ap­p­li­ca­ti­on of its Sta­te aid Re­gu­la­ti­on con­cerning ser­vices of ge­ne­ral eco­no­mic in­te­rest...