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Die Schwerpunkte von Olivier Carrard sind Sportrecht, Prozessrecht, Schiedsgerichtsbarkeit, Handelsrecht, Baurecht, Erbrecht und Konkursrecht.
Nach seinem Abschluss an der Universität Freiburg (1982) wurde er im Jahr 1985 als Rechtsanwalt in Genf zugelassen. Er hat danach im Bankensektor in der SBS Generaldirektion (Basel) gearbeitet. 1990 hat er seine eigene Kanzlei gegründet und 2005 wurde er Partner der Kanzlei ZPG, die 2014 mit CMS fusionierte. Olivier Carrard ist aktuell Partner des Genfer Büros von CMS.
Von 1. Januar 2016 wurde er zu 158 Schiedsverfahren des Sportschiedsgerichts (TAS) bestellt: 52 Mal als Einzelschiedsrichter, 25 Mal als Vorsitzender, 81 Mal als Mitschiedsrichter. Insgesamt war Olivier Carrard seit 1996 an fast mehr als 450 Schiedsverfahren des TAS beteiligt, was ihn zu einem der weltweit erfahrensten Schiedsrichter des TAS macht. Er ist seit 1996 Mitglied des Sportschiedsgerichts und war Mitglied des ad-hoc Gerichts des TAS während den Olympischen Spielen in Vancouver 2010 und dann bei der Endrunde der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Katar 2022.
Er nahm 1984 an den Olympischen Spielen in Los Angeles teil, war von 2004 bis 2021 Präsident des Schweizerischen Fechtverbands und leitete von 2017 bis 2024 den Ethikausschuss des Internationalen Fechtverbands (FIE).