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Fabien Liegeois, seit 2023 ordentlicher Professor, ist aktiv am Zentrum für Banken- und Finanzrecht der juristischen Fakultät der Universität Genf und am Departement für Zivilrecht tätig. Er unterrichtet hauptsächlich Vertragsrecht und Bankverträge. Seit 2019 ist er auch am LL.M.-Programm der Universität Freiburg in der Schweiz beteiligt.
Fabien Liegeois studierte an der Universität Genf, wo er 2017 mit der höchsten Auszeichnung „summa cum laude“ in Rechtswissenschaften promovierte. In seiner Dissertation mit dem Titel „Die Verfügbarkeit von Einkommen“ untersucht er den Begriff des Einkommens und den Zeitwert des Geldes und konzentriert sich dabei auf die Beziehungen zwischen Privatrecht und Steuerrecht. Während dieser Zeit forschte er an der University of California, Berkeley (2012-2013), unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds, und absolvierte später einen LL.M. an der University of Chicago Law School (2013-2014), der Kurse in Law & Economics und Rechtsphilosophie umfasste.
Fabien Liegeois ist als Anwalt in Genf (Rang 2) und New York zugelassen und hat 2019 sein Diplom als Steuerexperte erhalten. Als Anwalt verteidigt er Privatpersonen und Unternehmen, die eines Steuerdelikts verdächtigt werden, und berät sie bei Umstrukturierungen, grenzüberschreitenden Transaktionen und Verlagerungen in die Schweiz. Er nahm am Rhetorikwettbewerb „Michel Nançoz“ teil, wo er eine lobende Erwähnung erhielt. Im Jahr 2024 wurde er in den Vorstand der „Ecole d’avocature“.
Fabien Liegeois ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen im Bank- und Steuerrecht. Für seine Arbeiten zum Bankgeheimnis und zur internationalen Amtshilfe wurde er 2010 mit dem OREF-Preis ex aequo ausgezeichnet. Im Jahr 2022 veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel „Foundations of International Corporate Taxation: A Swiss Perspective“. Derzeit arbeitet er an der 6. Auflage einer Abhandlung über Verträge in der Bankpraxis mit.