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CMS Reich-Rohrwig Hainz berät Private Equity-Investor Finexx bei Übernahme des heimischen Traditionsunternehmens Volpini

03/05/2021

Die Wirtschaftsrechtskanzlei CMS hat die deutsche Beteiligungsgesellschaft Finexx beim Erwerb der Volpini Verpackungen GmbH Austria beraten. Während die noch junge Finexx (Gründung 2013) durch Übernahme von 100 Prozent der Anteile ihr Fondsvolumen deutlich erhöhen konnte, wurde beim erfolgreichen österreichischen Familienunternehmen mit mehr als 200-jähriger Geschichte (seit 1811) damit nun die Nachfolge geregelt.

Den durch die Corona-Pandemie verursachten, schwierigen Marktbedingungen zum Trotz blieben Private Equity Fonds durchaus stabil. Die 2020 annähernd gleichbleibenden und zuletzt wieder ansteigenden Transaktionsaktivitäten kann auch CMS in Österreich bestätigen. Der jüngste von CMS begleitete Private Equity Deal im deutschsprachigen Raum ist die Übernahme des Kärntner Verpackungsspezialisten Volpini durch die Stuttgarter Beteiligungsgesellschaft Finexx, die auf genau solch etablierte mittelständische Unternehmen spezialisiert ist.

Im Sinne einer erfolgreichen Nachfolgeregelung wie auch zukünftigen positiven Unternehmensentwicklung stehen wir mit all unserer Erfahrung und Expertise beratend zur Seite“, sagt Clemens Grossmayer, Partner bei CMS Wien. So wurde Finexx im Zuge der Vertragsverhandlungen und in allen gesellschaftsrechtlichen, umgründungsrechtlichen, liegenschaftsrechtlichen wie auch steuerrechtlichen Fragen beraten. Zu erwähnen ist bei dieser Transaktion auch, dass eine käuferseitige W&I-Versicherung („Warranty & Indemnity“) abgeschlossen wurde, an deren Ausverhandlung CMS ebenfalls federführend mitgewirkt hat.

Das auf Private Equity-Transaktionen spezialisierte CMS-Team wurde von Partner Clemens Grossmayer und Lead Associate David Kohl geleitet, die im Bereich Corporate/M&A vom ehemaligen CMS Partner Johannes Trenkwalder, Senior Associate Marie-Christine Lidl, sowie Associate Thomas Liegl unterstützt wurden. Für die steuerrechtliche Beratung waren CMS Partnerin Sibylle Novak und Associate Alexander Hiermann verantwortlich.

Nach erfolgter Übernahme verwaltet Finexx ein Fondsvolumen von rund 65 Mio. Euro. Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Strategisch optimal ausgerichtet

Im Fokus der Beteiligungsstrategie von Finexx stehen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) mit einem Umsatz in Höhe von 10 Millionen Euro oder mehr. Typische Betätigungsfelder von Finexx sind Wachstumsinvestitions- und Akquisitionsfinanzierungen sowie die Begleitung von Veränderungen im Gesellschafterkreis und Nachfolgeregelungen. Bei vorliegender Übernahme war für Finexx darüber hinaus auch die Erweiterung des eigenen Unternehmensportfolios entscheidend. Denn Präsenz und Kompetenz in der Lebensmittelindustrie können nicht zuletzt deshalb ausgebaut werden, da Volpini insbesondere in der Produktion nachhaltiger Verpackungsbecher und Tiefziehfolien eine führende Rolle einnimmt.

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