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In seinem vor Kurzem erschienenen Buch „Künstliche Intelligenz und Recht – Von der Wissensrepräsentation zur automatisierten Entscheidungsfindung“ (OCG Wien) untersucht Johannes Scharf Ontologien (formale Repräsentationen von Begriffen und der zwischen ihnen bestehenden logischen Beziehungen) als Wissensbasis von Expertensystemen in der Verwaltung (bspw. FinanzOnline).
Dabei spannt er einen Bogen von den Grundlagen der Formalisierung von Rechtsnormen, über die aktuellen Ansätze juristischer Wissensrepräsentation, bis hin zum Konzept einer juristischen „Rule Engine“, die erstmals auch die temporalen Dimensionen des Rechts berücksichtigt.