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Neue In­ves­to­ren­gel­der für kleine und mittlere Unternehmen: Regierung plant Wie­der­be­le­bung der Mit­tel­stands­fi­nan­zie­rungs­ge­sell­schaf­ten 

09 Mai 2017 Österreich 1 min. Lesezeit
Die Regierung beabsichtigt mit dem aktuellen Entwurf des Mittelstandsfinanzierungsgesellschaftengesetzes (MiFiGG) 2017, kleineren und mittleren Unternehmen in der Gründungs- bzw Wachstumsphase den Zugang zu Kapital zu erleichtern. Das bereits 1993 erstmals eingeführte Modell der Mittelstandsfinanzierungsgesellschaften (MiFiG) konnte sich bis heute nicht durchsetzen. Daran vermochte auch der Reformversuch von 2007 nichts zu ändern. So bestehen laut Website des BMF lediglich vier MiFiG österreichweit. Mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf zum MiFiGG "neu" soll nunmehr ein Versuch unternommen werden, mehr Anlegerkapital für KMU zu generieren. Vorgesehen sind vor allem steuerliche Begünstigungen für Investoren und für MiFiG selbst. Darüber hinaus werden Investments durch Privatanleger erleichtert. Im Ergebnis sollen attraktive Anreize geschaffen werden, um den Mittelstand mit frischem Kapital zu versorgen. Ausgegangen wird wie bisher von einem "3-Ebenen Modell": Private Investoren bzw institutionelle Anleger beteiligen sich an den MiFiG. Diese bündeln das so gesammelte Eigenkapital und stellen dieses wiederum Unternehmen in der Gründungs- bzw Wachstumsphase zur Verfügung.

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