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Oliver Werner

Managing Partner Bratislava, Partner Wien

Kontakt
CMS Reich-Rohrwig Hainz
Rechtsanwälte GmbH
Gauermanngasse 2
1010 Wien
Österreich
Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch

Tätigkeitsbereich

Oliver Werner ist Partner bei CMS in Wien und Managing Partner von CMS Slowakei spezialisiert für die Fachbereiche Gesellschaftsrecht/M&A und Compliance. Zusätzlich zu seiner Spezialisierung auf grenzüberschreitende Transaktionen (M&A) berät er Unternehmen mit Geschäftstätigkeiten in mehreren Jurisdiktionen zu Fragen des Gesellschaftsrechts, erstellt maßgeschneiderte Compliance-Systeme und berät bei der Geldwäscheprävention. Außerdem verfügt er über mehrjährige Erfahrung bei internen Untersuchungen und betreut Unternehmen in Krisensituationen bei Korruptionsfällen. Oliver Werner ist sowohl in Österreich als auch der Slowakei als Rechtsanwalt zugelassen. 

Bisherige Berufserfahrung / Ausbildung

Oliver Werner schloss das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien 2003 ab, wo er 2008 auch mit Auszeichnung promovierte. Nach Stationen bei einem großen europäischen Medienunternehmen und einer renommierten österreichischen Kanzlei begann er schließlich 2014 als Rechtsanwalt bei CMS in Wien. 
Oliver Werner blickt auf mehr als zehn Jahre Erfahrung im Bereich multinationaler Transaktionen zurück. 

Funktionen

Seit 2020 ist Oliver Werner Partner bei CMS und leitet das Büro von CMS Reich-Rohrwig Hainz in Bratislava. Er ist auch Co-Leiter der Compliance Gruppe sowie Leiter der juristischen Mitarbeiter der Corporate Gruppe und somit Förderer des CMS Talente-Pools.

Vortragstätigkeit

Insbesondere zum Thema Compliance ist er als Vortragender regelmäßig bei Veranstaltungen tätig.

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Mitgliedschaften und Funktionen

  • Rechtsanwaltskammer Wien
  • Slovenská advokátska komora
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Veröffentlichungen

  • Compliance Outsourcing – Faktische Möglichkeiten und rechtliche Grenzen, Compliance Solutions Guide 2019
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Ausbildung

  • 2008 - Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien (Dr. iur.)
  • 2003 - Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien (Mag. iur.)
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Feed

29/05/2022
Den Olig­ar­chen auf der Spur
RUSS­LAND-SANK­TIO­NEN
01/03/2022
Neue EU-Sank­tio­nen – was ist für Ös­ter­reich und CEE zu er­war­ten?
Auf ih­rem Tref­fen am 24. Fe­bru­ar ei­nig­ten sich die eu­ro­päi­schen Staats- und Re­gie­rungs­chefs auf ein neu­es Pa­ket mas­si­ver und ge­ziel­ter Sank­tio­nen ge­gen Russ­land. Es um­fasst:Fi­nanz­sank­tio­nen, die 70 % des rus­si­schen Ban­ken­mark­tes und wich­ti­ge staat­li­che Un­ter­neh­men, auch im Ver­tei­di­gungs­be­reich, tref­fen sol­len­Ein Ex­port­ver­bot soll den En­er­gie­sek­tor, ins­be­son­de­re den Öl­sek­tor tref­fen, in­dem es Russ­land un­mög­lich ge­macht wer­den soll, sei­ne Raf­fi­ne­ri­en zu mo­der­ni­sie­ren.Ver­bot des Ver­kaufs von Flug­zeu­gen und Aus­rüs­tung an rus­si­sche Flug­ge­sell­schaf­ten­Be­schrän­kung des Zu­gangs Russ­lands zu wich­ti­gen Tech­no­lo­gi­en wie Halb­lei­tern oder mo­derns­ter Soft­ware­Be­schrän­kung des Zu­gangs zur EU für rus­si­sche Di­plo­ma­ten und da­mit ver­bun­de­ne Grup­pen und Ge­schäfts­leu­teAm 26. Fe­bru­ar hat EU Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin Ur­su­la von der Ley­en wei­te­re Sank­tio­nen an­ge­kün­digt. Die­se um­fas­sen:Ei­nen Aus­schluss be­stimm­ter rus­si­scher Ban­ken vom SWIFT Sys­tem­Ei­ne Blo­cka­de der Rus­si­schen Zen­tral­bank, mit dem Ziel die­ser kei­ne Trans­ak­tio­nen mehr zu er­mög­li­chen­Be­schrän­kun­gen für die Ver­mö­gens­ver­wen­dung rus­si­scher Olig­ar­chen in der EU­Da sich die Ukrai­ne-Kri­se be­reits vor dem Ein­marsch der Trup­pen mit der Be­set­zung der Ge­bie­te in Do­netsk and Lu­hansk ver­schärf­te, hat die EU be­reits ers­te Sank­tio­nen ver­hängt. Auch die USA und das Ver­ei­nig­te Kö­nig­reich ha­ben Sank­tio­nen ver­hängt. Der vor­lie­gen­de Bei­trag be­fasst sich da­her mit dem Sank­ti­ons­pa­ket, das die EU am 23. Fe­bru­ar 2022 ver­ab­schie­det hat. Über wei­te­re Sank­tio­nen, die am 24. und 26. Fe­bru­ar an­ge­kün­digt wur­den, folgt ein ge­son­der­ter Bei­trag.  Wel­che Sank­tio­nen wur­den ver­hängt? Es han­delt sich um weit­re­chen­de Sank­tio­nen, die meh­re­re Bran­chen und Per­so­nen be­tref­fen: 1.    Schwar­ze Lis­te der wich­tigs­ten Per­so­nen und Ein­rich­tun­gen Auf der schwar­zen Lis­te der Sank­tio­nen ste­hen 336 Mit­glie­der der rus­si­schen Staats­du­ma, die für die An­er­ken­nung der Un­ab­hän­gig­keit von Do­nezk und Lu­hansk ge­stimmt ha­ben.1 Dar­über hin­aus wur­den 26 Per­so­nen und Or­ga­ni­sa­tio­nen auf die schwar­ze Lis­te ge­setzt: 1.1.    Per­so­nen:Ser­gej Schoi­gu, der rus­si­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter;An­ton Vai­no, Stabs­chef des rus­si­schen Prä­si­di­al­am­tes;Ma­rat Chus­nul­lin, stell­ver­tre­ten­der rus­si­scher Mi­nis­ter­prä­si­dent für Bau­we­sen und re­gio­na­le Ent­wick­lung;Dmi­trij Jur­je­witsch Gri­go­ren­ko, stell­ver­tre­ten­der rus­si­scher Mi­nis­ter­prä­si­dent, Chef des rus­si­schen Re­gie­rungs­stabs und Vor­sit­zen­der des Ra­tes der VTB Bank;Ma­xim Gen­n­ad­je­witsch Re­schet­ni­kow, rus­si­scher Mi­nis­ter für wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und Mit­glied des Auf­sichts­ra­tes der VTB Bank;Ni­ko­laj Ana­tol­je­witsch Je­w­me­now, Ober­be­fehls­ha­ber der rus­si­schen Ma­ri­ne;Wla­di­mir Lwo­witsch Ka­sa­to­now, Stell­ver­tre­ten­der Ober­be­fehls­ha­ber der rus­si­schen Ma­ri­ne;Igor Vla­di­mi­ro­vich Osi­pov, Ober­be­fehls­ha­ber der Schwarz­meer­flot­te;Oleg Le­ony­do­witsch Sal­ju­kow, Ober­be­fehls­ha­ber der rus­si­schen Bo­den­trup­pen;Ser­gej Su­ro­wi­kin, Ober­be­fehls­ha­ber der rus­si­schen Luft- und Raum­fahrt­streit­kräf­te;Ser­gej Wla­di­mi­ro­witsch Dro­now, Ober­be­fehls­ha­ber der rus­si­schen Luft­streit­kräf­te und stell­ver­tre­ten­der Ober­be­fehls­ha­ber der rus­si­schen Luft- und Raum­fahrt­streit­kräf­te;Vio­let­ta Pri­goz­hi­na, In­ha­be­rin u.a. von Con­cord Ma­nage­ment and Con­sul­ting LLC;Ly­u­bov Va­len­ti­nov­na Pri­goz­hi­na, Ei­gen­tü­me­rin von Agat LLC;De­nis Aleksand­ro­vich Bort­ni­kov, stell­ver­tre­ten­der Prä­si­dent und Vor­sit­zen­der des Vor­stands der VTB Bank;An­d­rei Leo­ni­do­vich Kos­tin, Vor­stands­vor­sit­zen­der der VTB Bank und Mit­glied des Obers­ten Ra­tes der Par­tei "Ei­ni­ges Russ­land";Igor Iwa­no­witsch Schu­wa­low, Vor­sit­zen­der der Staat­li­chen Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft VEB.RF und Mit­glied des Ra­tes der Eu­ra­si­schen Wirt­schafts­kom­mis­si­on;Mar­ga­ri­ta Si­monyan, Chef­re­dak­teu­rin von Rus­sia To­day (RT);Ma­ria Zak­ha­ro­va, Di­rek­to­rin der In­for­ma­ti­ons- und Pres­se­ab­tei­lung des rus­si­schen Au­ßen­mi­nis­te­ri­ums;Wla­di­mir Rou­dol­fo­witsch So­lo­wjew, Mo­de­ra­tor des Sen­ders Rus­sia-1 und von Ros­sia 24;Kon­stan­tin Kny­rik, Lei­ter der Me­dia­Group News Front Ltd. und Chef der Krim-Ab­tei­lung der Ro­di­na-Par­tei;Alek­sey Kon­stan­ti­no­vich Push­kov, Se­na­tor der Re­gi­on Perm, Mit­glied der re­gie­ren­den Par­tei "Ei­ni­ges Russ­land" und Vor­sit­zen­der der Kom­mis­si­on für In­for­ma­ti­ons­po­li­tik; un­d­Pjotr Tol­stoi, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der rus­si­schen Staats­du­ma, Lei­ter der rus­si­schen De­le­ga­ti­on in der Par­la­men­ta­ri­schen Ver­samm­lung des Eu­ro­pa­rats (PACE) und Mo­de­ra­tor des Fern­seh­sen­ders "Vre­mya Po­kaz­het".1.2.    Ein­rich­tun­gen:In­ter­net Re­se­arch Agen­cy;Bank Ros­siya;PROMS­VYAZ­BANK; un­d­VEB.RF.Wie bei EU-Sank­tio­nen üb­lich, um­fasst die Nen­nung in ei­ner Schwar­ze Lis­te auch das Ein­frie­ren von Ver­mö­gens­wer­ten und das Ver­bot, Gel­der oder wirt­schaft­li­che Res­sour­cen di­rekt oder in­di­rekt den auf der Schwar­zen Lis­te ste­hen­den Per­so­nen und Ein­rich­tun­gen zur Ver­fü­gung zu stel­len oder sie zu be­güns­ti­gen. Die­ses Ver­bot ist sehr weit ge­fasst und schließt im We­sent­li­chen aus, dass den auf der schwar­zen Lis­te ste­hen­den Per­so­nen oder Ein­rich­tun­gen so­wie al­len Per­so­nen, die im Be­sitz die­ser Per­so­nen oder Ein­rich­tun­gen sind oder von ih­nen kon­trol­liert wer­den, et­was von Wert zur Ver­fü­gung ge­stellt wird. Die Auf­nah­me in die schwar­ze Lis­te führt auch zu ei­nem EU-Rei­se­ver­bot für die auf der schwar­zen Lis­te ste­hen­den Per­so­nen. 2.    Fi­nan­zi­el­le Be­schrän­kun­gen Mit den Maß­nah­men wird ein sek­to­ra­les Ver­bot für die Fi­nan­zie­rung Russ­lands, sei­ner Re­gie­rung und sei­ner Zen­tral­bank ver­hängt. Sie zie­len dar­auf ab, ih­ren Zu­gang zu den Ka­pi­tal- und Fi­nanz­märk­ten und -dienst­leis­tun­gen der EU zu be­schrän­ken. Ins­be­son­de­re ver­bie­ten die Sank­tio­nen den di­rek­ten oder in­di­rek­ten Kauf, Ver­kauf, die Er­brin­gung von An­la­ge­dienst­leis­tun­gen oder die Un­ter­stüt­zung bei der Emis­si­on von oder den sons­ti­gen Han­del mit über­trag­ba­ren Wert­pa­pie­ren und Geld­markt­in­stru­men­ten, die nach dem 9. März 2022 von Russ­land und sei­ner Re­gie­rung, der rus­si­schen Zen­tral­bank und je­der ju­ris­ti­schen Per­son, Or­ga­ni­sa­ti­on oder Ein­rich­tung, die im Na­men oder auf An­wei­sung der rus­si­schen Zen­tral­bank han­delt, aus­ge­ge­ben wer­den. Au­ßer­dem ist es ver­bo­ten, di­rekt oder in­di­rekt neue Dar­le­hen oder Kre­di­te zu ge­wäh­ren oder sich an sol­chen Ver­ein­ba­run­gen zu be­tei­li­gen. Die oben ge­nann­ten Han­dels­be­schrän­kun­gen ent­spre­chen weit­ge­hend den Be­schrän­kun­gen, die be­reits für die Krim oder Se­was­to­pol gal­ten (sie­he un­ten). 3.    Wel­che Maß­nah­men kön­nen Un­ter­neh­men er­grei­fen, um sich zu schüt­zen? 3.1.    Über­prü­fung al­ler Ge­schäfts­part­ne­rEs ist von ent­schei­den­der Be­deu­tung, al­le Ge­schäfts­part­ner zu über­prü­fen, ins­be­son­de­re die­je­ni­gen, die rus­sisch sind oder Ver­bin­dun­gen zu Russ­land ha­ben könn­ten. Da­zu ge­hö­ren al­le be­ste­hen­den und künf­ti­gen Kun­den und Lie­fe­ran­ten, aber auch an­de­re Drit­te, wie z. B. Joint-Ven­ture-Part­ner, Ver­triebs­händ­ler, Agen­ten usw., aber nicht nur. Be­son­ders wich­tig ist, dass die Sank­tio­nen nicht nur die auf die schwar­ze Lis­te ge­setz­ten Per­so­nen und Un­ter­neh­men be­tref­fen, son­dern im Prin­zip auch al­le Un­ter­neh­men, die in ih­rem Ei­gen­tum ste­hen oder von ih­nen "kon­trol­liert" wer­den. Da­her ist es wich­tig, die Ei­gen­tums- und Kon­troll­struk­tur der be­tref­fen­den Ge­schäfts­part­ner zu ver­ste­hen. Dies kann ei­ne sehr schwie­ri­ge Auf­ga­be sein. Im Rah­men der EU-Sank­tio­nen gilt als Ei­gen­tum in der Re­gel der Be­sitz von min­des­tens 50 % der Ei­gen­tums­rech­te an ei­nem Un­ter­neh­men oder ei­ne Mehr­heits­be­tei­li­gung an die­sem Un­ter­neh­men. Zu den Kri­te­ri­en für die Be­ur­tei­lung der Kon­trol­le über ein Un­ter­neh­men ge­hö­ren:das Recht oder die Be­fug­nis, die Mehr­heit der Mit­glie­der des Ver­wal­tungs-, Lei­tungs- oder Auf­sichts­or­gans ei­nes sol­chen Un­ter­neh­mens zu er­nen­nen oder ab­zu­be­ru­fen;Er­nen­nung der Mehr­heit der Mit­glie­der des Ver­wal­tungs-, Lei­tungs- oder Auf­sichts­or­gans ei­nes Un­ter­neh­mens, die wäh­rend des lau­fen­den und des vor­her­ge­hen­den Ge­schäfts­jah­res im Amt wa­ren, al­lein auf­grund der Aus­übung der Stimm­rech­te;die al­lei­ni­ge Kon­trol­le über die Mehr­heit der Stimm­rech­te der Ak­tio­nä­re oder Mit­glie­der ei­nes Un­ter­neh­mens auf­grund ei­ner Ver­ein­ba­rung mit an­de­ren Ak­tio­nä­ren oder Mit­glie­dern die­ses Un­ter­neh­mens­das Recht auf Aus­übung ei­nes be­herr­schen­den Ein­flus­ses auf ein Un­ter­neh­men auf­grund ei­ner mit die­sem Un­ter­neh­men ge­schlos­se­nen Ver­ein­ba­rung oder auf­grund ei­ner Be­stim­mung in sei­ner Sat­zung, so­fern das für die­ses Un­ter­neh­men gel­ten­de Recht es zu­lässt, dass es ei­ner sol­chen Ver­ein­ba­rung oder Be­stim­mung un­ter­liegt;die Be­fug­nis, das Recht zur Aus­übung ei­nes be­herr­schen­den Ein­flus­ses im Sin­ne des vor­ste­hen­den Punk­tes aus­zu­üben, oh­ne In­ha­ber die­ses Rechts zu sein;das Recht, das ge­sam­te oder ei­nen Teil des Ver­mö­gens ei­nes Un­ter­neh­mens zu nut­zen;die Füh­rung der Ge­schäf­te ei­nes Un­ter­neh­mens auf ei­ner ein­heit­li­chen Grund­la­ge und die Ver­öf­fent­li­chung ei­nes kon­so­li­dier­ten Ab­schlus­ses; un­d­die fi­nan­zi­el­len Ver­bind­lich­kei­ten ei­nes Un­ter­neh­mens ge­samt­schuld­ne­risch zu tra­gen oder für sie zu bür­gen.Es wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Er­fül­lung der oben ge­nann­ten Kri­te­ri­en für Ei­gen­tum oder Kon­trol­le im Ein­zel­fall wi­der­leg­bar ist.3.2.    Über­prü­fung von Fi­nan­zie­run­gen und an­de­ren Ver­ein­ba­run­gen­Un­ter­neh­men soll­ten ih­re Fi­nan­zie­rungs- und sons­ti­gen ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen über­prü­fen, um fest­zu­stel­len, ob die­se be­son­de­ren Be­schrän­kun­gen in Be­zug auf Ge­schäf­te mit sank­tio­nier­ten Län­dern, Ho­heits­ge­bie­ten oder Per­so­nen oder Ein­rich­tun­gen ent­hal­ten. Dies könn­te ins­be­son­de­re für Un­ter­neh­men re­le­vant sein, die an Joint Ven­tures mit rus­si­schen Par­tei­en oder an­de­ren For­men von In­ves­ti­tio­nen in Russ­land be­tei­ligt sind.3.3.    Ri­si­kom­in­de­rung für zu­sätz­li­che schwar­ze Lis­ten und Sank­tio­nen­Un­ter­neh­men, die Ge­schäf­te mit rus­si­schen Ver­trags­part­nern tä­ti­gen, soll­ten ih­re ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen über­prü­fen, um si­cher­zu­stel­len, dass sie das Recht ha­ben, Ge­schäf­te je­der­zeit mit so­for­ti­ger Wir­kung zu be­en­den. Be­son­de­res Au­gen­merk soll­te auf die For­mu­lie­rung sol­cher Ver­trags­be­stim­mun­gen ge­legt wer­den, um das Ri­si­ko mög­li­cher rus­si­scher Ge­gen­s­ank­tio­nen zu min­dern. 3.4.    Was ist mit den frü­he­ren EU-Sank­tio­nen ge­gen Russ­land?Die von der EU am 23. Fe­bru­ar 2022 ver­häng­ten Sank­tio­nen er­gän­zen die be­reits 2014 im Zu­sam­men­hang mit der Ukrai­ne-Kri­se und ins­be­son­de­re der rus­si­schen An­ne­xi­on der Krim und Se­was­to­pols ver­häng­ten Sank­tio­nen und bau­en auf die­sen auf. Auch vor dem Sank­ti­ons­pa­ket vom 23. Fe­bru­ar wur­den die Sank­tio­nen von Zeit zu Zeit ge­än­dert/aus­ge­wei­tet, u. a. mit fünf zu­sätz­li­chen Be­nen­nun­gen am 21. Fe­bru­ar 2022, und um­fas­sen­Rei­se­ver­bo­te und Ein­frie­ren von Ver­mö­gens­wer­ten für ei­ne Rei­he von ju­ris­ti­schen und pri­va­ten Per­so­nen;stren­ge Be­schrän­kun­gen des Han­dels mit der Krim und Se­was­to­pol;Be­schrän­kun­gen des Zu­gangs zu den Pri­mär- und Se­kun­där­ka­pi­tal­märk­ten der EU für be­stimm­te rus­si­sche Ban­ken und Un­ter­neh­men;ein Waf­fen­em­bar­go ge­gen Russ­land;ein Aus­fuhr­ver­bot für Gü­ter mit dop­pel­tem Ver­wen­dungs­zweck für mi­li­tä­ri­sche Zwe­cke/End­ver­brau­cher un­d­Aus­fuhr­be­schrän­kun­gen für be­stimm­te sen­si­ble Tech­no­lo­gi­en, die für die Öl­för­de­rung und -ex­plo­ra­ti­on ver­wen­det wer­den könn­ten.1An­hang der Durch­füh­rungs­ver­ord­nung (EU) 2022/261 des Ra­tes vom 23. Fe­bru­ar 2022 zur Durch­füh­rung der Ver­ord­nung (EU) Nr. 269/2014 über re­strik­ti­ve Maß­nah­men ge­gen Hand­lun­gen, die die ter­ri­to­ria­le Un­ver­sehrt­heit, Sou­ve­rä­ni­tät und Un­ab­hän­gig­keit der Ukrai­ne un­ter­gra­ben oder be­dro­hen.
03/02/2022
CMS be­rät Mayr-Meln­hof Holz Hol­ding Grup­pe bei Über­nah­me der schwe­di­schen...
Mit Un­ter­stüt­zung von CMS Ös­ter­reich setzt Mayr-Meln­hof Holz ih­ren er­folg­rei­chen Ex­pan­si­ons­kurs fort. Kurz vor Jah­res­en­de un­ter­zeich­ne­te das ös­ter­rei­chi­sche Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men den Ver­trag zur Über­nah­me der schwe­di­schen Sä­ge­werks­grup­pe Berg­kvist Sil­jan. Im Ge­schäfts­jahr 2022 wird das Un­ter­neh­men da­mit erst­mals in sei­ner 170-jäh­ri­gen Ge­schich­te ei­nen Um­satz von mehr als EUR 1 Mrd. er­zie­len.Mayr-Meln­hof Holz, ei­nes der füh­ren­den Un­ter­neh­men der eu­ro­päi­schen Sä­ge­werks- und Holz­wei­ter­ver­ar­bei­tungs­in­dus­trie, er­wei­tert mit die­ser Ak­qui­si­ti­on die Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät um rund 50 Pro­zent auf mehr als 5,0 Mil­lio­nen Fest­me­ter Ein­schnitt pro Jahr. Das Clo­sing der Trans­ak­ti­on er­folg­te am 01. Fe­bru­ar 2022. Über die fi­nan­zi­el­len De­tails der Trans­ak­ti­on wur­de Still­schwei­gen ver­ein­bart. „Wir freu­en uns sehr, dass wir die Mayr-Meln­hof Holz Grup­pe bei die­sem wich­ti­gen Ex­pan­si­ons­schritt er­folg­reich be­glei­ten durf­ten. Au­ßer­ge­wöhn­lich war die kur­ze Zeit­pe­ri­ode, in der die­se Trans­ak­ti­on ver­han­delt und ver­trag­lich ver­ein­bart wer­den konn­te“, so Rai­ner Wach­ter, Co-Head of Cor­po­ra­te Tran­sac­tions bei CMS Ös­ter­reich. Das Team von CMS be­stand aus Part­ner Rai­ner Wach­ter (Fe­der­füh­rung) so­wie Part­ner Oli­ver Wer­ner (M&A, W&I Ver­si­che­rung) und Lead As­so­cia­te Mar­co Se­le­nic. Un­ter­stüt­zend bei­ge­tra­gen hat As­so­cia­te Mat­thi­as Emich aus dem Cor­po­ra­te Team. Die wett­be­werbs­recht­li­che Ar­beit von CMS wur­de von Part­ner Die­ter Zand­ler mit Un­ter­stüt­zung der As­so­cia­tes Va­nes­sa Ho­r­aceck und Ar­no Scharf er­le­digt. Die schwe­di­sche An­walts­kanz­lei Wis­trand Ad­vo­kat­by­rå (Lead Part­ner Ro­bert Kull­gren) hat CMS und Mayr-Meln­hof Holz un­ter­stützt. Nach­hal­tig­keit im Fo­kus Mayr-Meln­hof Holz zählt zu ei­ner Viel­zahl an CMS Kli­en­tin­nen und Kli­en­ten, die das The­ma Nach­hal­tig­keit in den Mit­tel­punkt ih­res wirt­schaft­li­chen Han­dels stel­len. So be­zieht das Un­ter­neh­men den Roh- und Werk­stoff Holz aus­schließ­lich aus nach­hal­tig be­wirt­schaf­te­ten Wäl­dern. Mit der Ak­qui­si­ti­on fü­gen sich zu den be­ste­hen­den Sä­ge­wer­ken in Leo­ben (Ös­ter­reich), Pas­kov (Tsche­chi­en) und Efi­movs­kij (Russ­land) nun auch drei neue Stand­or­te in Mit­tel­schwe­den hin­zu.
06/12/2021
Whist­leb­lo­wing als Chan­ce: wie Sie Hin­weis­ge­ber­sys­te­me ef­fi­zi­ent ein­füh­ren...
Nur wer Whist­leb­lo­wer ernst nimmt und Mel­dun­gen se­ri­ös auf­ar­bei­tet, han­delt ge­set­zes­kon­form und kann da­durch dem Ver­lust an Re­pu­ta­ti­on und fi­nan­zi­el­len Schä­den früh­zei­tig ent­ge­gen­wir­ken.Der Ge­setz­ge­ber...
24/09/2021
"Bra­tis­la­va ist un­ser Ein­falls­tor in den Os­ten": Das In­ter­view
Er­schie­nen im Ma­ga­zin "Trend" (Aus­ga­be 38-40/2021)Oli­ver Wer­ner und Gre­gor Fa­mi­ra von CMS Reich-Rohr­wig Hainz über das star­ke Wachs­tum der Kanz­lei in CEE, ih­re Vor­tei­le ge­gen­über lo­ka­len Kanz­lei­en und die Zu­sam­men­ar­beit mit den An­wäl­ten vor Ort. Le­sen Sie das In­ter­view als PDF im Down­load­be­reich!
24/09/2021
Ef­fi­zi­en­te Com­p­li­an­ce durch Hin­weis­ge­ber­sys­te­me I In­ter­view
Er­schie­nen im Ma­ga­zin "Trend" (Aus­ga­be 38-40/2021)Das Whist­leb­lo­wing-Sys­tem der Kanz­lei CMS si­chert Hin­weis­ge­bern An­ony­mi­tät zu, er­mög­licht Un­ter­neh­men das Auf­de­cken von Miss­stän­den und kann so vor de­ren Be­kannt­wer­den in der Öf­fent­lich­keit schüt­zen. Le­sen Sie das In­ter­view als PDF im Down­load­be­reich!
30/09/2021
Busi­ness Bre­ak­fast I Hin­weis­ge­ber-Richt­li­nie als Chan­ce: wie Sie Whist­leb­lo­wing­sys­te­me...
Hier­mit möch­ten wir Sie herz­lich zu un­se­rem Busi­ness Bre­ak­fast am 30. Sep­tem­ber 2021 zum The­ma der EU-Hin­weis­ge­ber-Richt­li­nie ein­la­den. Nur wer Whist­leb­lo­wer ernst nimmt und Mel­dun­gen se­ri­ös auf­ar­bei­tet...
13/09/2021
In ei­ner Wo­che ist Com­p­li­an­ce So­lu­ti­ons Day 2021
Er­schie­nen auf ex­tra­jour­nal.net­CMS, Whis­te­b­lo­wer & Co. Der Com­p­li­an­ce So­lu­ti­ons Day 2021 fin­det am 16.9. statt: Wire­card-Auf­de­cker Pav Gill spricht, da­zu gibt es Pra­xis­tipps für Un­ter­su­chun­gen, Com­p­li­an­ce Ma­nage­ment Sys­te­me und mehr. Ver­trau­en und Kon­trol­le ste­hen im Mit­tel­punkt der Ver­an­stal­tung für Com­p­li­an­ce-Pro­fis, so die Ver­an­stal­ter des Com­p­li­an­ce So­lu­ti­ons Day 2021. Zum Pro­gramm ge­hö­ren meh­re­re Keyno­te-Spea­ker, die sich in ih­ren Bei­trä­gen mit dem Span­nungs­ver­hält­nis zwi­schen Ver­trau­en und Kon­trol­le be­schäf­ti­gen.
19/02/2021
Wirt­schaft­li­che Ei­gen­tü­mer Re­gis­ter – Ers­te höchst­ge­richt­li­che Ent­schei­dung...
Das wirt­schaft­li­che Ei­gen­tü­mer Re­gis­ter­ge­setz („WiE­ReG“) sieht grund­sätz­lich vor, dass Aus­zü­ge ein­ge­schränkt wer­den kön­nen, wenn über­wie­gen­de, schutz­wür­di­ge In­ter­es­sen be­ste­hen [1]. Die Mehr­zahl...
05/11/2020
Com­p­li­an­ce-Pa­cka­ge an­te por­tas – kommt das En­de lang­wie­ri­ger KYC-Pro­zes­se?
Für kom­ple­xe Un­ter­neh­men, Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men und Stif­tun­gen ist die Er­fül­lung der KYC-Ver­pflich­tun­gen von Ban­ken und Ver­si­che­run­gen für ge­wöhn­lich zeit­in­ten­siv und auf­wen­dig. In Kür­ze gibt es da­zu...
14/10/2020
In­ter­ne Un­ter­su­chun­gen
Die Auf­klä­rung von Ge­set­zes­ver­stö­ßen und von Ver­dachts­fäl­len ist in Ös­ter­reich ein bri­san­tes und sehr ak­tu­el­les The­ma. Liegt auch nur ein Ver­dacht oder ein Hin­weis vor, gilt es zu han­deln und Maß­nah­men...
21/07/2020
Slo­wa­kei – CO­VID-19: Re­gie­rungs­maß­nah­men zur Un­ter­stüt­zung von be­trof­fe­nen...
Nach Ab­schluss der ers­ten Run­de staat­li­cher Un­ter­stüt­zung für Un­ter­neh­mer, die von der Co­vid-19-Kri­se be­trof­fen sind, be­ginnt nun die Um­set­zung der zwei­ten Run­de. Die Slo­vak In­vest­ment Hol­ding (SIH)ei­ne...