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CMS Newsflash | 22. Oktober 2024
Die neue Ausgabe des europäischen M&A Outlooks für das Jahr 2025 ist erschienen. Das umfassende Stimmungsbild über Transaktionen am europäischen M&A-Markt wird von CMS gemeinsam mit Mergermarket veröffentlicht.
Die Studie, die bereits in der zwölften Ausgabe vorliegt, basiert auf den Ergebnissen einer Umfrage von Mergermarket im zweiten Quartal 2024. Befragt wurden Geschäftsführende von 240 Unternehmen und 90 Private-Equity-Firmen mit Sitz in Europa, Nord- und Südamerika sowie im Asien-Pazifik-Raum zu den erwarteten Entwicklungen am europäischen M&A-Markt im kommenden Jahr.
Optimistische Prognosen für 2025
Nach einer Rückzugsphase im Jahr 2023, als der europäische M&A-Markt den doppelten Schock rasch steigender Inflationsraten und hoher Zinssätze verdauen musste, deutet 2024 bisher einiges darauf hin, dass die M&A-Aktivitäten in Europa wieder Fahrt aufnehmen.
„Laut fast einem Fünftel der Befragten (17 %) wird über die nächsten 12 Monate auf Käuferseite die Digitalisierung die Hauptantriebskraft von M&A-Aktivitäten in Europa sein; sie ist aber keineswegs der einzige wichtige Faktor, der Transaktionen beflügelt. Aktuell sehen M&A-Expert:innen mehrere weitere, wesentliche Treiber, wie Notverkäufe (14 %) oder wachsendes Interesse von Käufer:innen aus Übersee (ebenfalls 14 %)", so Peter Huber, Partner und Leiter des internationalen Transaktionsteams von CMS Wien.
„Die aggregierten M&A-Transaktionswerte in Europa lagen mit EUR 439 Mrd. um 31 % über dem Wert für das 1. Halbjahr 2023. Ein Zeichen, dass die Zuversicht am Markt allmählich wieder zunimmt", ergänzen Alexander Rakosi & Radivoje Petrikić, Partner bei CMS Wien.
Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick
- Fast zwei Drittel der Umfrageteilnehmer:innen erwarten für die nächsten 12 Monate einen Zuwachs an M&A-Aktivitäten in Europa, der entweder schwach (45 %) oder deutlich (20 %) ausfallen soll – eine Trendumkehr gegenüber der Vorjahresstudie, bei der nur 3 % ein maßgebliches Wachstum erwarteten.
- Der Transaktionswert lag im 1. Halbjahr 2024 bei EUR 439 Mrd., was einen Anstieg um 31 % gegenüber den im 1. Halbjahr 2023 verzeichneten EUR 334 Mrd. darstellt.
- Das Transaktionsvolumen kam im H1 2024 auf 7.868 Transaktionen, womit ein Rückgang um 8 % gegenüber den 8.579 Transaktionen im H1 2023 verzeichnet wurde.
- Als größte Hürde für Transaktionen in Europa in den nächsten 12 Monaten wurden Bewertungsunterschiede zwischen Käufer:innen und Verkäufer:innen genannt (24 %); dahinter rangierten Inflation und Zinssätze (18 %).
- Uneinig waren sich die Befragten bei der M&A-Prognose für das Vereinigte Königreich und Irland im kommenden Jahr. Während mit 32 % die größte Gruppe diese Länder an der Spitze der M&A-Wachstumshoffnungen sieht, erwarten 31 % dort den geringsten Zuwachs.
- 55 % gehen von einem zunehmenden Interesse an europäischen Assets bei Käufern aus Nahost aus.
- Nahezu alle Befragten (90 %) erachten den Diversitätsfaktor von Übernahmezielen als wichtig, 29 % sogar als entscheidend.