Hauptansprechpartner:innen
Die Politik hat sich ambitionierte Ziele für den Ausbau von erneuerbaren Energien gesetzt. Zusätzlich haben der Ukraine-Krieg und die Energiepreiskrise vielen die Dramatik der Abhängigkeit von fossilen Energiequellen vor Augen geführt. Man würde also eine Explosion von Projekten rund um erneuerbare Energiequellen erwarten. Sieht man sich die Situation genauer an, erkennt man, dass es nicht ganz so einfach ist: Enorme Baukostensteigerungen und starke Schwankungen der Energiepreise führen zu schlechterer Planbarkeit von Investitionen. Zudem bereiten fehlende Flächenwidmung oder viel zu langwierige Bewilligungsverfahren Kopfzerbrechen. Diese Faktoren führen auch zu geänderten Anforderungen an die Finanzierbarkeit von Erneuerbaren-Projekten.
Im September 2023 setzten sich CMS Expert:innen mit energierechtlichen Rahmenbedingungen und den Fragen:
- Was für Sicherheiten benötigt eine Finanzierung?
- Welche Rolle spielen Power Purchase Agreements in diesem Zusammenhang?
- Wie Bewilligungsprozesse beschleunigen und deren exorbitante Kosten senken?
auseinander.
Marlene Wimmer-Nistelberger, CMS Partnerin für Öffentliches Recht, referierte über „Überlange Bewilligungsverfahren: Verhindert der Umweltschutz den Klimaschutz?“ während Kai Ruckelshausen, CMS Partner für Banking & Finance sich dem Thema „Sicherheiten an Windkraft- und PV-Anlagen: Braucht es mehr Rechtsicherheit?“ widmete. Thomas Hamerl, CMS, Partner Energie & Klimaschutz schloß mit einem Vortrag zu „Power Purchase Agreements, Ertragsoptimierung vs Risikominimierung“.
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion debatierten:
- Jens Böhlmann, Direktor, Grüne Transformation, Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft
- Natascha Blauensteiner, Leitung Finanzen, Ventureal
- Simeon Sarafow, Country Manager Polen und Bulgarien, wpd europe GmbH
- Simona Apostol-Siegl, Director, Specialized Lending CE&EE Project Finance, Unicredit Bank Austria
- Tomasz Nowosielski, Geschäftsführer, BE Energy GmbH