München – CMS hat die Tubulis GmbH, ein in München ansässiges Biotechnologieunternehmen, im Zusammenhang mit dem Abschluss einer verbindlichen Vereinbarung über den Erwerb sämtlicher Anteile an der Tubulis durch Gilead Sciences, Inc. beraten. Das Transaktionsvolumen beträgt rund 3,15 Milliarden US Dollar; hinzu kommen bis zu 1,85 Milliarden US Dollar an erfolgsabhängigen Meilensteinzahlungen. Mit der Akquisition beabsichtigt Gilead, seine Onkologie Pipeline zu stärken und seine Kompetenzen im Bereich Antikörper Wirkstoffkonjugate (ADCs) der nächsten Generation weiter auszubauen.
Im Zuge der Transaktion gehen unter anderem die ADC Kandidaten TUB 040, ein NaPi2b gerichtetes Programm in Phase 1b/2 zur Behandlung von platinresistentem Eierstockkrebs und nicht kleinzelligem Lungenkrebs, sowie TUB 030, ein 5T4 gerichtetes ADC mit vielversprechenden frühen klinischen Daten, in die Pipeline von Gilead über. Nach Abschluss der Transaktion soll Tubulis als eigenständige ADC Forschungseinheit innerhalb von Gilead fortgeführt werden. Der Standort München bleibt dabei als Zentrum für ADC Innovation erhalten.
Ein CMS Team unter der Leitung von Dr. Tilman Weichert hat die Tubulis GmbH während des Verkaufsprozesses umfassend rechtlich beraten. CMS begleitet Tubulis bereits seit 2020 in zahlreichen Rechtsgebieten, insbesondere bei mehreren Venture-Capital-Finanzierungen und in der laufenden gesellschaftsrechtlichen Beratung, sowie in Fragen zu IP und Licensing und Arbeitsrecht. Zuletzt hatte CMS die Tubulis GmbH im Rahmen der Series C Finanzierung im Jahr 2025 beraten.
Der Vollzug der Transaktion wird für das zweite Quartal 2026 erwartet und steht unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen und weiterer üblicher Vollzugsbedingungen. Weitere Details der Transaktion wurden gestern durch Gilead Sciences und Tubulis bekanntgegeben.
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