Zwischen Sushi-Kochkurs und Schriftsätzen – das Praktikumsprogramm bei CMS
Hauptansprechpartner:innen
Ja, richtig gelesen: Sushi-Kochkurs. Maki, Inside-Out, Nigiri – alles Begriffe, mit denen wir inzwischen ganz selbstverständlich um uns werfen. Denn ein Praktikum bei CMS bietet weit mehr als nur juristische Einblicke in den Alltag einer Großkanzlei.
Unser Praktikum war vielseitig und bereichernd. Im Kern ließ sich unser Alltag in zwei Bereiche unterteilen: Das strukturierte Praktikumsprogramm und das „Training on the Job“, das uns einen realistischen Einblick in die tägliche Arbeit in verschiedenen Rechtsgebieten ermöglicht hat.
Training on the Job: Juristische Praxis in der Großkanzlei erleben
Besonders begeistert hat uns das „Training on the Job“. Von Anfang an wurden wir herzlich in die Teams aufgenommen und aktiv in den Arbeitsalltag eingebunden. Dass das so gut funktioniert hat, lag auch daran, dass jede und jeder von uns eine Mentorin oder einen Mentor zur Seite gestellt bekommen hat. Wir haben an Team-Calls teilgenommen, zu juristischen Fragestellungen recherchiert, Urteile analysiert und eigenständig nach relevanten Quellen gesucht. Wir wurden aktiv in die Mandatsarbeit eingebunden und konnten dadurch ein realistisches Gefühl für die anwaltliche Tätigkeit entwickeln. Auch der persönliche Austausch kam nicht zu kurz: Gemeinsame Mittagspausen oder entspannte Feierabenddrinks am Rhein, ob in Köln oder Düsseldorf, gehörten ganz selbstverständlich dazu.
Ergänzt wurde dieser Praxiseinblick durch abwechslungsreiche Vorträge, bei denen uns Anwälte und Anwältinnen ihre Rechtsgebiete präsentiert haben. Beeindruckt hat uns außerdem der offene und ehrliche Austausch über die Arbeit in einer Großkanzlei sowie über die individuellen Wege dorthin. Besonders wertvoll war das angebotene Klausurtraining eines Examenskorrektors. Spannend war zudem der Gerichtsbesuch, bei dem uns ein Richter des Verwaltungsgerichts durch das historische Gebäude geführt hat.
Networking, Events und Teamgeist während des CMS Praktikums
Neben der fachlichen Arbeit bleiben uns vor allem die gemeinsamen Erlebnisse in Erinnerung, insbesondere der „Bunte Abend“ in Düsseldorf. Dabei haben wir bei strahlendem Sonnenschein die Aussicht von der Dachterrasse genossen und konnten uns in lockerer Atmosphäre noch besser kennenlernen. Ebenso begeistert waren wir vom Sushi-Kochkurs in Köln: Neben dem gemeinsamen Kochen konnten wir den Ausblick aus dem Kranhaus genießen, inklusive Weinbegleitung und anschließendem Besuch im Belgischen Viertel. Auch kulturell hatte das Praktikum einiges zu bieten, etwa beim Besuch des Kunstpalasts und der anschließenden Altstadttour. Aus ersten Bekanntschaften sind schnell echte Freundschaften entstanden.
Fachlich konnten wir während unseres Praktikums in neue und teils komplexe Themenbereiche eintauchen, die im Studium so bislang keine Rolle gespielt haben. Eine der größten Herausforderungen bestand darin, sich in unbekannte Rechtsgebiete einzuarbeiten. Viele Fragestellungen waren neu und erforderten eigenständige Recherche sowie die Fähigkeit, Zusammenhänge schnell zu erfassen. Dabei wurde deutlich, dass theoretisches Wissen allein oft nicht ausreicht, sondern durch praktische Anwendung und eigenständiges Arbeiten ergänzt werden muss.
Persönliche Entwicklung im Kanzleialltag: Zeitmanagement und Kommunikation
Auch der Umgang mit Deadlines war eine neue Erfahrung. Anders als im Studium, in dem wir uns die Zeit flexibel einteilen können, waren wir im Praktikum an feste Abgabefristen gebunden. Das verlangte gutes Zeitmanagement, klare Prioritäten und effizientes Arbeiten. Gleichzeitig hat uns das Arbeiten in einer Großkanzlei auch persönlich weitergebracht: Wir haben gelernt, offen auf neue Menschen zuzugehen, Gespräche zu suchen und Kontakte zu knüpfen. Anfangs wirkt die Arbeitsumgebung vielleicht noch etwas einschüchternd. Wir haben aber schnell gemerkt, wie offen und unterstützend die Anwältinnen und Anwälte sind. Gerade dieser direkte Austausch hat uns gezeigt, wie wichtig Kommunikation und Networking im Berufsalltag sind.
Fazit: Ein Praktikum bei CMS bietet juristische Einblicke und Teamgeisterfahrung
Ein Praktikum bei CMS ist damit die ideale Gelegenheit, das im Studium erworbene Wissen in der Praxis anzuwenden und gleichzeitig neue Rechtsgebiete kennenzulernen. Besonders positiv hervorzuheben ist, wie aktiv wir in die tägliche Arbeit eingebunden wurden. Von Beginn an ist man Teil des Teams und begegnet sich auf Augenhöhe. Teamgeist, ein hoher Lerneffekt und der kontinuierliche Austausch sind nur einige der vielen Gründe, die für ein Praktikum bei CMS sprechen.
Kurz gesagt - wir haben hier deutlich mehr gelernt als nur Sushi-Reis zu kochen, auch wenn der Tipp bleibt: Immer das 1,1-Fache an Wasser im Verhältnis zum Reis verwenden.
Dieser Beitrag wurde von den Teilnehmer:innen Liska Gnan, Kristin Dantschenko und Haakon Ole Herrmuth erstellt. Vielen Dank für die Einblicke.
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