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Veranstaltungsdetails
Programm
05 Mär 2020 Vergangene Veranstaltung
Planung, Bau und Betrieb größerer Projekte kosten Zeit und Geld. Diese Kosten hängen auch von der mehr oder weniger "geschickten" Gestaltung von Planungs- und Zulassungsverfahren ab. Ein effektives Verfahrensmanagement beginnt mit der sorgfältigen Konzeption und Vorbereitung des Zulassungsverfahrens und der verschiedenen materiell-rechtlichen Themen. Beschleunigungsmöglichkeiten entstehen auch durch gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Eine vorausschauende und sorgfältige Berücksichtigung aller verfahrensrechtlichen und inhaltlichen Anforderungen mindert das Risiko späterer Drittanfechtungen, nachträglicher Auflagen sowie einer späteren Haftung oder von Sanktionen.
Das Seminar führt Sie praxisnah und kompetent durch die Aufgabenfelder und vermittelt Ihnen das Know-how, möglichst zeitnah einen rechtssicheren Anlagenbetrieb zu erreichen und nachhaltig zu sichern.
Die Themen
- Unterscheidung: Planungs- und Zulassungsverfahren
- Verfahrensmanagement und -beschleunigung sowie Anfechtungsrisiken erkennen
- UVPG 2017
- Umgang mit Änderungen im Verfahren
- Bestandsschutz und nachträgliche Anforderungen
- Materiell-rechtliche Besonderheiten in Natur-, Immissionsschutz, Wasser-, Umwelt-, Bau- und Planungsrecht
Teilnehmerkreis
Anlagenbetreiber, Betriebsleiter, Immissionsschutz- und Umweltbeauftragte, Unternehmensjuristen, Rechtsanwälte, Mitarbeiter aus Genehmigungsbehörden sowie aus Planungs- und Ingenieurbüros.
Ihre Referenten
Reinhard Wilke
Stv. Vorsitzender des Bau- und Planungssenats, Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgericht, Schleswig
Dr. Ursula Steinkemper
Rechtsanwältin/Partnerin und Fachanwältin für Verwaltungsrecht, CMS in Stuttgart