CMS berät Grünhorn-Gruppe beim Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung durch die HEAL Group
Leipzig – HEAL übernimmt die Mehrheit an einem der führenden deutschen Anbieter für medizinisches Cannabis. Grünhorn gewinnt damit einen langfristig orientierten strategischen Mehrheitsgesellschafter für die nächste Phase seiner Unternehmensentwicklung. Gemeinsam soll die starke Marktposition von Grünhorn weiter ausgebaut und zusätzliches Wachstum vorangetrieben werden. Grünhorn erhält dabei Zugang zu einem größeren Beschaffungs- und Partnernetzwerk sowie zusätzliche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Produktportfolios und der bestehenden Plattform.
Die Grünhorn-Gruppe verfügt über ein integriertes Geschäftsmodell. Dazu gehören unter anderem die Onlineversand-Apotheke für medizinisches Cannabis, die Schurer Pharma & Kosmetik GmbH als Anbieterin automatisierter Fulfillment- und Logistikdienstleistungen für cannabisführende Apotheken, die canymed GmbH als pharmazeutischer Großhändler und Hersteller medizinischer Cannabisprodukte sowie die digitale Serviceplattform CanDoc für telemedizinische Leistungen. Für Kunden und Verordner bleibt die Kontinuität des bestehenden Angebots gewahrt.
HEAL ist eine privat gehaltene, international tätige Healthcare- und Health Tech-Gruppe mit operativer Präsenz in Kanada, den USA, Großbritannien und Deutschland. Über Khiron ist HEAL bereits im deutschen Markt für medizinisches Cannabis aktiv. HEAL investiert in, entwickelt und akquiriert Unternehmen entlang der medizinischen Versorgung. Im Mittelpunkt stehen integrierte Lösungen, die Patienten, medizinische Leistungserbringer und Apotheken miteinander verbinden. Als langfristig orientierter strategischer Gesellschafter bringt HEAL neben internationaler Healthcare-Expertise insbesondere bestehende Marktkenntnis in Deutschland, Erfahrung beim Aufbau und bei der Skalierung von Gesundheitsunternehmen sowie ein internationales Netzwerk ein.
Ein CMS-Team unter der Leitung von Dr. Jörg Lips hat die Grünhorn-Gruppe bei der Transaktion und dem damit verbundenen Ausbau der deutschen Marktposition umfassend rechtlich beraten. Die Beratung umfasste insbesondere die Strukturierung und Verhandlung der Transaktion sowie gesellschafts-, kartell-, steuer-, IP-/IT- und prozessrechtliche Fragestellungen. Die Transaktion war insbesondere durch die regulatorischen Besonderheiten des Cannabis-Sektors geprägt.
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