Brüssel/Berlin – Die International Automotive Task Force (IATF) hat eine neue Organisationsstruktur in Form einer internationalen gemeinnützigen Organisation nach belgischem Recht (Association Internationale Sans But Lucratif – AISBL) angenommen. Mit der Umwandlung wurde eine über viele Jahre gewachsene internationale Struktur zur Sicherung der Qualität von Herstellungsverfahren in der Automobil- und Zulieferindustrie in eine moderne und zukunftssichere Organisationsform überführt.
CMS hat die IATF unter der Leitung von Dr. Gerd Leutner und Dr. Michael Bauer umfassend rechtlich bei der Konzeption und Umsetzung der neuen Organisationsstruktur beraten. Der Schwerpunkt des Mandats lag insbesondere auf der rechtlichen Ausgestaltung der neuen Organisationsform sowie ihrer Governance Strukturen.
Die IATF ist ein Zusammenschluss führender Automobilhersteller und nationaler Branchenverbände mit dem Ziel, weltweit einheitliche Qualitätsmanagementstandards für die Automobilproduktion und die Zulieferindustrie zu entwickeln und deren Anwendung zu überwachen. Durch harmonisierte Anforderungen an Produktions- und Qualitätsprozesse fördert sie die kontinuierliche Verbesserung in der globalen Automobilzulieferkette sowie eine effiziente Zusammenarbeit zwischen Zulieferern und Automobilherstellern.
Zu den Mitgliedern der IATF zählen internationale Fahrzeughersteller sowie nationale Branchenverbände aus Europa und Nordamerika. Die von der IATF entwickelte Qualitätsmanagementnorm IATF 16949 bildet die weltweit maßgebliche Grundlage für Qualitätsmanagementsysteme in der Automobilzulieferindustrie.
Über 100.000 Produktionsstandorte weltweit sind nach diesem Standard zertifiziert. Die neue Struktur stärkt die Weiterentwicklung der Qualitätsmanagementstandards sowie deren Anwendung in einer sich technologisch wandelnden Automobilindustrie. Bestehende Zertifizierungen nach IATF 16949 bleiben von der Gründung der IATF AISBL unberührt.
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