Strategische Transaktion im Verteidigungssektor: CMS unterstützt FFG bei Zusammenschluss mit DEUTZ
Frankfurt/M. – Die Eigentümerfamilien der FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH planen, im Rahmen eines Zusammenschlusses sämtliche Anteile an der FFG auf die DEUTZ AG zu übertragen und sich mit bis zu 29,9 Prozent an der DEUTZ-Gruppe zu beteiligen. Die Transaktion umfasst eine Gegenleistung, die teils in bar und teils durch Ausgabe neuer DEUTZ-Aktien geleistet wird. Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der DEUTZ-Aktionäre auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 24. August 2026 und der üblichen regulatorischen Freigaben. Mit dem Zusammenschluss entsteht ein führender Systemanbieter für militärische Fahrzeuge, Antriebe und Energielösungen in Europa. Die Vereinbarung setzt ein Zeichen für die Stärkung der technologischen Souveränität und Innovationskraft im Verteidigungsbereich sowie die langfristige Sicherung hochwertiger Arbeitsplätze.
Ein Team von CMS unter der Federführung von Dr. Hendrik Hirsch und Dr. Hilke Herchen hat die Eigentümerfamilien umfassend bei der Strukturierung, Gestaltung und Verhandlung der Transaktionsvereinbarung, der Beteiligung an der DEUTZ AG sowie sämtlichen gesellschaftsrechtlichen, kapitalmarktrechtlichen und regulatorischen Aspekten beraten.
Die FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH ist ein etablierter Anbieter für militärische Land- und Spezialfahrzeuge und Partner von Streitkräften in mehr als 15 Staaten. Das Unternehmen entwickelt und fertigt eigene Plattformen und ist in multinationalen Rüstungsprogrammen der NATO aktiv.
DEUTZ ergänzt das Portfolio um Antriebs- und Energielösungen, von klassischen Verbrennungsmotoren über Hybridantriebe bis hin zu dezentralen Stromversorgungssystemen im Feld. Mit dem weltweiten Servicenetzwerk und Skalierungskompetenz wird DEUTZ die technologische und strategische Weiterentwicklung sicherstellen.
Die bisherigen Eigentümerfamilien der FFG werden als neue Ankeraktionäre von DEUTZ langfristig die strategische Ausrichtung begleiten und streben eine aktive Rolle im Aufsichtsrat an. Ihr Engagement unterstützt die Transformation und den Ausbau des Verteidigungssegments im Konzern.
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