Stuttgart – Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) hat sämtliche Geschäftsanteile an der EnBW Kraftwerk Lippendorf GmbH und damit am Braunkohlekraftwerk Lippendorf an die EP Energy Transition verkauft. Der Übergang der Geschäftsanteile erfolgt mit Vollzug der Transaktion zum Ablauf des 31. Dezember 2025. Zu den Details haben beide Parteien Vertraulichkeit vereinbart. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörde sowie weiterer üblicher Vollzugsbedingungen.
Das Gemeinschaftskraftwerk Lippendorf ist seit 1999 in Betrieb und verfügt über zwei Kraftwerksblöcke (R und S) mit einer elektrischen Nettoleistung von jeweils 875 Megawatt (MWel). Die Anlage erreicht einen Nutzungsgrad von rund 46 Prozent und zählt damit zu den effizientesten Braunkohleanlagen in Europa. Block R gehört der LEAG, einer Tochtergesellschaft der EP Energy Transition, Block S befindet sich im Besitz der EnBW. Die LEAG betreibt mit ihrem Personal vor Ort beide Kraftwerksblöcke. An den Betriebsanlagen halten beide Unternehmen je 50 Prozent. Mit dem Verkauf ihres einzigen Braunkohleblocks wird die EnBW zum Ablauf des 31. Dezember 2025 braunkohlefrei. Die kohlebasierte Stromerzeugungskapazität des Unternehmens sinkt dadurch auf 2.260 MWel. Ende des Jahres 2025 wird die EnBW ihre Erzeugungskapazität im Bereich Kohle innerhalb von zwei Jahren um rund 40 Prozent reduziert haben.
Ein CMS-Team um Lead Partner Dr. Carolin Armbruster und Dr. Jochen Lamb hat die EnBW umfassend rechtlich beraten. EnBW ist langjähriger Mandant der Kanzlei.
Mit rund 30.000 Beschäftigten ist die EnBW eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kunden und Kundinnen mit Energie und ist auf allen Wertschöpfungsstufen von der Erzeugung über den Handel bis hin zum Netzbetrieb und Vertrieb von Strom, Wärme und Gas aktiv.
Inhouse wurde die Transaktion von Dr. Bernd Wörner (Konzernexperte Handels- und Gesellschaftsrecht) betreut.
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