Hamburg – Ein Team um Lead Partner Dr. Holger Kraft und Dr. Marc Riede sowie Dr. Stefan Kühl und Julia Fünfgeld hat die KfW bei der Beteiligung an der Vulcan Energie Ressourcen GmbH im Rahmen des von der Bundesregierung initiierten Rohstofffonds umfassend rechtlich beraten. Neben der gesellschaftsrechtlichen Beratung, welche insbesondere die Gestaltung und Verhandlung der komplexen Transaktionsaktionsdokumente umfasste, waren regulatorische sowie Finanzierungsthemen Schwerpunkte der Transaktion.
Der Rohstofffonds der Bundesregierung Deutschland beteiligt sich durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit einem Investitionsvolumen von bis zu 150 Millionen Euro an der Vulcan Energie Ressourcen GmbH und trägt damit zur Stärkung der Resilienz der europäischen und deutschen Rohstoffversorgung bei. Die Gesellschaft ist Teil der Vulcan Energy Gruppe und entwickelt im deutschen Oberrheingraben das Projekt Lionheart, welches nach Fertigstellung pro Jahr etwa 24.000 Tonnen klimaneutrales Lithiumhydroxid sowie über 275 GWh Strom und bis zu 560 GWh erneuerbare Wärme produzieren soll. Das gewonnene Lithiumhydroxid dient insbesondere der europäischen Batterieproduktion. Zeitgleich mit dem Investment des Rohstofffonds durch die KfW haben sich weitere Industriepartner mit Eigenkapital an dem Projekt beteiligt. Zudem wurde für das Projekt eine umfangreiche Fremdkapitalfinanzierung abgeschlossen. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt über zwei Milliarden Euro. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Freigaben.
Der Rohstofffonds zielt darauf ab, Projekte im In- und Ausland zu fördern, die einen Beitrag zur Rohstoffversorgungssicherheit leisten und der Gewinnung, Verarbeitung und dem Recycling von kritischen Rohstoffen dienen. Gleichzeitig soll der Rohstofffonds Abhängigkeiten Deutschlands von anderen Staaten verringern.
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