München – Die Telefónica Gruppe ist mit Gesellschaften der Allianz Gruppe ein Joint Venture zum Glasfaserausbau in Deutschland eingegangen. Das Joint Venture dient der Erschließung von unterversorgten ländlichen Gebieten mit leistungsstarken Glasfaseranschlüssen bis ins Haus (Fibre-to-the-Home). Das Joint Venture wird auf dieser Grundlage FTTH-Vorleistungsprodukte an Telekommunikationsdienstleister bereitstellen, die diese Breitbandservices an ihre jeweiligen Endkunden vermarkten. An dem Gemeinschaftsunternehmen werden Telefónica Infra und Telefónica Deutschland gemeinsam 50 Prozent der Anteile halten und in einem Zeitraum von sechs Jahren bis zu 500 Millionen Euro investieren. Insgesamt werden dem Joint Venture bis zu 1,5 Milliarden Euro an Eigenmitteln zur Verfügung stehen. Als erster Großkunde ist die Telefónica Deutschland zudem eine umfassende Partnerschaft mit dem Joint Venture eingegangen, die sowohl den Vertrieb von FTTH-Produkten durch Telefónica Deutschland als Großhandelskunde des Joint Ventures als auch die Bereitstellung von Datentransportleistungen umfasst. Die Transaktion steht noch unter Vorbehalt kartellbehördlicher Genehmigungen.
Ein CMS-Team um die beiden Lead Partner Dr. Martin Kuhn und Dr. Oliver Thurn hat Telefónica Deutschland bei der Gründung des Joint Ventures rechtlich umfassend beraten. Telefónica Deutschland ist ein langjähriger Mandant von CMS und greift regelmäßig auf die Expertise des Münchener CMS-Teams zurück. So zuletzt unter anderem im Zuge des umfassenden Verkaufs der passiven Infrastruktur an rund 10.000 Dachstandorten und bis zu 80 Turmstandorten an die Telxius Telecom S.A..
CMS Deutschland
Dr. Martin Kuhn, Partner
Dr. Oliver Thurn, Partner, beide Lead Partner
Anna-Lena Lill, Counsel
Karen Eldred, Senior Associate
Lukas Stegemann, Associate, alle Corporate/M&A
Dr. Björn Herbers, Partner, Competition & EU
Dr. Tilman Niedermaier, Partner, Dispute Resolution
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