Hamburg/Silicon Valley – Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat den Erwerb eines strategischen Minderheitsanteils von 25,1 Prozent an der TenneT Germany GmbH & Co. KG inklusive Zusage von weiterem Eigenkapital von bis zu 2,3 Milliarden Euro für den Stromnetzausbau in Deutschland erfolgreich vollzogen. Mit dem Closing der Transaktion am 3. Juli 2026 ist eines der bedeutendsten Infrastrukturvorhaben im deutschen Energiesektor abgeschlossen. Der Einstieg der KfW erfolgt im Auftrag der Bundesregierung und stärkt die langfristige Finanzierung des größten deutschen Übertragungsnetzbetreibers sowie den weiteren Ausbau der Stromnetzinfrastruktur.
Ein Team von CMS unter der gemeinsamen Federführung von Dr. Holger Kraft und Dr. Eckart Gottschalk hat die KfW während der gesamten Transaktion umfassend rechtlich begleitet – von der Strukturierung und Vertragsgestaltung bis zum erfolgreichen Vollzug. Die Beratung umfasste insbesondere die Analyse und Ausgestaltung der Transaktionsstruktur, Governance-Fragen, eine umfassende Legal Due Diligence sowie die Bewertung zentraler Carve-out- und Unbundling-Aspekte. Darüber hinaus unterstützte CMS die KfW bei den Verhandlungen mit den beteiligten Parteien und Behörden sowie bei sämtlichen rechtlichen Fragen.
Mit dem Vollzug der Beteiligung erhält der Bund über die KfW eine strategische Beteiligung an einer für Deutschland und Europa zentralen Infrastrukturgesellschaft. Die Transaktion setzt ein starkes Signal für Versorgungssicherheit, Investitionsfähigkeit und den weiteren Ausbau der europäischen Energieinfrastruktur. Gemeinsam mit den bereits beteiligten institutionellen Investoren wird die Eigenkapitalbasis von TenneT Deutschland nachhaltig gestärkt.
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