Home / Personen / Martina Hidalgo
Foto von Martina Hidalgo

Martina Hidalgo

Partnerin
Rechtsanwältin | Fachanwältin für Arbeitsrecht

CMS Hasche Sigle
Nymphenburger Straße 12
80335 München
Deutschland
Sprachen Deutsch, Englisch

Martina Hidalgo hat sich auf den Bereich des Individual- und Kollektivarbeitsrechts einschließlich angrenzender sozialversicherungsrechtlicher Themen spezialisiert. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der arbeitsrechtlichen Begleitung von Transaktionen und Umstrukturierungen sowie den damit verbundenen Verhandlungen mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft. Ferner berät sie Unternehmen zu allen arbeits- und dienstvertragsrechtlichen Fragen, vor allem auch im Zusammenhang mit Vergütungsmodellen. Martina Hidalgo wird häufig von Geschäftsführern und Personalleitern als „Sparringspartner“ angefragt, um strategische Fragen zu diskutieren und entsprechende Projekte im HR-Bereich aufzusetzen.

In führenden Branchenrankings wird Martina Hidalgo regelmäßig empfohlen und wurde aufgrund ihres beruflichen Erfolgs im Handelsblatt porträtiert. Sie ist seit 1997 Rechtsanwältin und seit 2002 Partnerin bei CMS, zuvor war sie für eine Londoner Kanzlei tätig.

Mehr Weniger

„flexibel, geht auf ihre Mandanten ein“, Mandant; „hart in der Verhandlung, kollegial, lösungsorientiert“, Wettbewerber

JUVE Handbuch, 2021/2022

Führende Beraterin im Arbeitsrecht (über 50 Jahre)

JUVE Handbuch, 2021/2022

Nennung als Top Anwalt für den Bereich Arbeitsrecht

WirtschaftsWoche Top-Kanzleien 2021; In Kooperation mit: Handelsblatt Research Institute

„faszinierendes Ad-hoc-Fachwissen, hoch professionelle Verhandlung“, Mandant

JUVE Handbuch, 2020/2021

„Oft empfohlen“ für Arbeitsrecht

JUVE Handbuch, 2020-2022

„100% termintreu, ohne Ausnahme immer sorgfältig, faszinierendes u. umf. Ad-hoc-Fachwissen“, „nur bei schwierigen oder komplexen Fällen im Einsatz, dabei ist ihr absoluter Einsatz bei der Terminvorbereitung von Gerichtsterminen u. ihr Kampfgeist bemerkenswert“, Mandanten

JUVE Handbuch, 2022/2023

Führende Beraterin im Arbeitsrecht (über 50 Jahre)

JUVE Handbuch, 2022/2023

„Oft empfohlen“ für Arbeitsrecht

JUVE Handbuch, 2022/2023

Ausgewählte Referenzen

  • Betreuung der BRITAX Römer Kindersicherheit GmbH bei Restrukturierungen und der Verlagerung des Standorts
  • Beratung von Burger King Corporation beim Verkauf der deutschen Tochtergesellschaft mit ihren 91 konzerneigenen deutschen Restaurants
  • Beratung von NSN bei der Schließung einer Tochtergesellschaft mit ca. 1.000 Mitarbeitern an 16 Standorten
  • Beratung von Unify bei dem Outsourcing des Field Service in fünf Jurisdiktionen
  • Beratung der Allianz SE zu Fragen des variablen Vergütungssystems

Mehr Weniger

Mitgliedschaften und Funktionen

  • Arbeitsgemeinschaft der Fachanwälte für Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltsverein
  • European Employment Lawyers’ Association (EELA)
  • Deutscher Arbeitsgerichtsverband
Mehr Weniger

Veröffentlichungen

  • "3G-Regelung im Betrieb - Nicht so unzulässig wie gedacht", NJW 43/2021, S. 3151 ff.
  • "Beschäftigte in Rentenalter: Was Unternehmen beachten müssen", humanresourcesmanager.de am 09.02.2021
  • "Homeoffice im EU-Ausland - Relevanz des Sozialversicherungsrechts für Arbeitgeber", NZA, 2021, 19 Mitautor Dr. Christoph Ceelen
  • "Massenentlassungsanzeige: Keine Konsultationen mit der Schwerbehindertenvertretung, aber unionsrechtlicher Betriebsbegriff", DB 35, 31.08.2020
  • "Arbeitsschutz im Home Office - ein Lösungsvorschlag", NZA 21/2019, S. 1449
  • "Kein allgemeiner Informationsbeschaffungsanspruchdes Wirtschaftsausschusses im Konzernverbund", Der Betrieb (DB) 2018, 2505, Mitautorin Dr. Barbara Bittmann
  • "Selbstständigkeit im Bereich der Informationstechnologie", Der Betrieb (DB) 2018, 1991
  • "Keine Mitbestimmung bei Anwendung eines tariflichenVergütungssystems nach Betriebsübergang", Der Betrieb (DB) 2018, 1865
  • "Kein zweiter „Emmely“-Fall : 40 Jahre Betriebszugehörigkeitschlagen Shopping während der Arbeitszeit", Der Betrieb (DB) 2018, 1470
  • "Geltung eines Haustarifvertrags nach Verschmelzung", Der Betrieb (DB) 2017, 1331
  • "Betriebsratsmitbestimmung bei Mitarbeiterbefragungen", Der Betrieb (DB) 2017, 1518
  • Lunk, AnwaltFormulare Arbeitsrecht, 3. Auflage 2017, "Mitbestimmung in wirtschaftlichen Angelegenheiten", Deutscher Anwaltverlag, S. 1478-1521
  • Lunk, AnwaltFormulare Arbeitsrecht, 3. Auflage 2017, Schriftsätze Verträge Erläuterungen, Schutzschrift des Arbeitgebers gegen den Antrag des Betriebsrats im einstweiligen Verfügungsverfahren auf Unterlassung einer Betriebsänderung, Deutscher Anwaltverlag, S. 1843-1851
  • Lunk, AnwaltFormulare Arbeitsrecht, 2. Auflage 2014, Schutzschrift des Arbeitgebers gegen den Antrag des Betriebsrats im einstweiligen Verfügungsverfahren auf Unterlassung einer Betriebsänderung, Deutscher Anwaltverlag, S. 1621-1628
  • Lunk, AnwaltFormulare Arbeitsrecht, 2. Auflage 2014, Unterlassung einer Betriebsänderung, Deutscher Anwaltverlag, S. 1539-1546
  • Lunk, AnwaltFormulare Arbeitsrecht, 2. Auflage 2014, Mitbestimmung in wirtschaftlichen Angelegenheiten, Deutscher Anwaltverlag, S. 1288-1327, Mitautorin Katrin Stamer
  • "Flexibilisierung von Arbeitsbedingungen in der unternehmerischen Praxis", de Gruyter Verlag, 2014, Hg. und Mitautoren Alexander Bissels, Martina Hidalgo
  • "Die betriebsverfassungsrechtlichen Folgen des Widerspruchs bei einem Betriebsübergang", NZA 2014, 290, Mitautor Dr. Michael Kobler
  • "Flexibilisierung von Bonusregelungen – eine unlösbare Aufgabe", NZA 2012, 1071, Mitautoren Dr. Oliver Simon, Maximilian Koschker
  • "(Nicht-) Beteiligung des Betriebsrats bei der Aufstellung eines Punkteschemas zur Sozialauswahl", Der Betrieb 2007, S. 914 ff
  • "Praktische Handhabung von Massenänderungskündigungen", NZA 2007, 1254, Mitautorin Dr. Annemarie Mauthner
  • "Alle Geschäftsführer in die gesetzliche Rentenversicherung?", Betriebs-Berater 2006, S. 602 ff
  • "Reizvolle Extras - Die Einordnung von Zielboni", DATEV magazin 4/2006 2006, S. 52 f, Mitautorin Dr. Claudia Rid
  • "Wie flexibel können Zielbonussysteme sein?", Betriebs-Berater 2005, S. 2686 f
Mehr Weniger

Vorträge

  • "Desksharing, Homeoffice und Co.: Welche arbeitsrechtlichen Aspekte bei der Umsetzung neuern Arbeitsplatzkonzepte zu beachten sind" Webinar, DGVU, München, 25.01.2022
  • "Mobiles Arbeiten post COVID - Update zu aktuellen Fragestellungen", BVAU Regionalgruppe Südost, München, 06.05.2021
  • "Arbeitsschutz im Homeoffice", Webinar, 01.02.2021, Mitreferent Dr. Martin LützelerWichtige Fragen rund um das mobile Arbeiten und das Homeoffice, Webinar, 13.01.2021
  • "Home Office im Ausland - woran Arbeitgeber denken sollten", Arbeit und Arbeitsrecht (AuA), München, 24.11.2020, Mitreferentin Dr. Isabella Denninger
  • "Arbeitsschutz im Home Office – ein Lösungsansatz", Webinar, AUA und BVAU, 03.09.2020
  • "Home Office Tätigkeit", Vortrag für Bayerischen Handwerkstag, Bad Wiessee 21.01.2020
  • "Rechtliche Rahmenbedingungen der Home Office Tätigkeit", Rechtsanwaltskammer München, München 26.11.2019
  • "Ausgewählte Neuregelungen im Arbeitsrecht", BVAU, München, 22.02.2017
  • "Rechtliche Rahmenbedingungen von Freiwilligenprogrammen", Rechtsanwaltskammer München im Rahmen der Fachanwaltsausbildung, München, 04.10.2016
  • "Strategisches Klauselmanagement bei der Arbeitsvertragsgestaltung", HR Fitness Club, München 21.09.2016
  • "Aktuelle Rechtsprechung zur Massenentlassung", Vortrag im Rahmen der Aussprachetagung der Rechtsanwaltskammer München, Seeshaupt 15.03.2014
  • Regelmäßige Vorträge im Rahmen der Reihe "HR Fitness Club" zu aktuellen arbeitsrechtlichen Themen (zusammen mit Dr. Nina Hartmann)
  • "Umgang mit leistungsschwachen Mitarbeitern" Seminar für NetzwerkHolz, München 31.01.2007, Hamburg 07.02.2007, Leipzig 14.02.2007 und 22.03.2007
  • "Aktuelle Rechtsprechung zur betriebsbedingten Kündigung", Vortrag für die Rechtsanwaltskammer München im Rahmen der Fachanwaltsausbildung, München 17.10.2006
  • Seminar für NetzwerkHolz zum Thema "Arbeitsrecht für Führungskräfte", Hamburg, 05.04.2006
  • Vortrag für den Fortbildungslehrgang Betriebswirt Landschaftsbau zum Thema "Arbeitsrecht für Führungskräfte" vom 07.03. bis 08.03.2006 in Weihenstephan (zusammen mit Dr. Ute Bartholomä)
  • Vortrag vor der Rechtsanwaltskammer München im Rahmen der Fachanwaltsausbildung zum Thema "Wie flexibel können Zielbonussysteme sein?", München 18.10.2005 i
Mehr Weniger

Ausbildung

  • Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität in München
Mehr Weniger

Feed

03/2022
Post Mer­ger In­te­gra­ti­on - CMS PMI Ser­vices
CMS PMI Ser­vices
06/01/2022
FAQ - Neu­es In­fek­ti­ons­schutz­ge­setz: 3G am Ar­beits­platz
Stand: 06.01.2022  Mit dem Ge­setz zur Än­de­rung des In­fek­ti­ons­schutz­ge­set­zes und wei­te­rer Ge­set­ze an­läss­lich der Auf­he­bung der Fest­stel­lung der epi­de­mi­schen La­ge von na­tio­na­ler Trag­wei­te wird durch den ge­än­der­ten § 28b If­SchG 3G für Ar­beits­stät­ten vor­ge­schrie­ben. Zu­gang zur Ar­beits­stät­te ha­ben dann nur noch ge­impf­te, ge­ne­se­ne und ge­tes­te­te Per­so­nen. Für Ar­beit­ge­ber be­deu­tet dies viel Über­wa­chungs- und Do­ku­men­ta­ti­ons­auf­wand. Wie im­mer im Zu­sam­men­hang mit Ver­stö­ßen ge­gen CO­VID-19-Vor­schrif­ten sind die Buß­gel­der sehr hoch. Das Ge­setz sieht dar­über hin­aus auch vor, dass Ar­beit­ge­ber im Rah­men des tat­säch­lich Mög­li­chen da­zu ver­pflich­tet wer­den kön­nen, ih­ren Mit­ar­bei­tern Ho­me­of­fice an­zu­bie­ten. Die Ar­beit­neh­mer wie­der­um sind grund­sätz­lich ver­pflich­tet, die­ses An­ge­bot an­zu­neh­men. Wir rech­nen mit ei­nem sehr zeit­na­hen In­kraft­tre­ten der Re­ge­lun­gen. Was Sie da­zu wis­sen müs­sen, fin­den Sie in un­se­ren FAQ „Neu­es In­fek­ti­ons­schutz­ge­setz: 3G am Ar­beits­platz“. Zö­gern Sie nicht, uns an­zu­spre­chen, wenn wir Ih­nen dar­über hin­aus be­hilf­lich sein kön­nen.
08/12/2021
2022 - The­men, die Sie be­we­gen wer­den
2021 war ein Jahr, in dem vie­les im Wan­del war – das zeigt nicht zu­letzt die Wahl ei­ner neu­en Bun­des­re­gie­rung. Der Trend zur Ver­än­de­rung und der dar­in lie­gen­den In­no­va­ti­on wird auch im Jahr 2022 nicht ab­rei­ßen. Im Ge­gen­teil: The­men wie Nach­hal­tig­keit, New Work und ei­ne zu­neh­men­de Di­gi­ta­li­sie­rung in al­len un­ter­neh­me­ri­schen Be­rei­chen rü­cken in den ge­sell­schaft­li­chen Fo­kus und wer­den die Zu­kunft maß­geb­lich be­ein­flus­sen. Mit den Chan­cen, die die­se The­men bie­ten, wer­den Un­ter­neh­men aber auch mit neu­en Her­aus­for­de­run­gen kon­fron­tiert – sei es die Im­ple­men­tie­rung neu­er Vor­ga­ben im Be­reich des Kli­ma­schut­zes, die Um­set­zung des Lie­fer­ket­ten­sorg­falts­pflich­ten­ge­set­zes oder die Um­wand­lung hin zu ei­nem nach­hal­ti­gen Ar­beit­ge­ber. All dies er­for­dert Ver­än­de­rungs­be­reit­schaft und In­no­va­ti­ons­kraft, för­dert aber gleich­zei­tig die ei­ge­ne wirt­schaft­li­che Stär­ke und Wett­be­werbs­fä­hig­keit.Wie kön­nen Un­ter­neh­men den ak­tu­el­len Um­bruch für ihr ei­ge­nes Wachs­tum nut­zen? Wel­che Her­aus­for­de­run­gen müs­sen hier­bei be­rück­sich­tigt wer­den? Wo lie­gen recht­li­che Vor­ga­ben, die be­ach­tet wer­den müs­sen?Im Fol­gen­den fin­den Sie ei­nen Über­blick über die wich­tigs­ten The­men des Jah­res 2022. Wir be­glei­ten Sie da­bei, den an­ste­hen­den Um­schwung er­folg­reich zu ge­stal­ten, und freu­en uns auf die wei­te­re Zu­sam­men­ar­beit mit Ih­nen!
08/12/2021
Ar­beits­recht als Be­stand­teil von CSR-Stra­te­gi­en
Nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten – neu­er Wett­be­werbs­fak­tor Nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten ist nicht nur Aus­druck ge­sell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung. Es ist ein Wett­be­werbs­fak­tor. Ge­schäfts­part­ner, Kun­den und In­ves­to­ren wol­len zu­neh­mend se­hen, ob es im Un­ter­neh­men ei­ne pro­fes­sio­nel­le Stra­te­gie gibt, die über rei­nes Mar­ke­ting hin­aus­geht, so­wie wel­che kon­kre­ten Maß­nah­men da­mit ver­bun­den sind. In­ves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen wer­den ver­stärkt hier­von ab­hän­gig ge­macht. Auch für Ar­beit­neh­me­rin­nen und Ar­beit­neh­mer ist Nach­hal­tig­keit von ho­her Be­deu­tung, was in Zei­ten des Fach­kräf­te­man­gels und des „War for Ta­lent“ auf­ge­grif­fen wer­den muss. In­klu­si­ves und dis­kri­mi­nie­rungs­frei­es Ar­beits­um­feld Die Schaf­fung ei­nes in­klu­si­ven und dis­kri­mi­nie­rungs­frei­en Ar­beits­um­felds ge­hört zu den we­sent­li­chen Be­stand­tei­len von nach­hal­ti­gem Wirt­schaf­ten. Be­reits das All­ge­mei­ne Gleich­be­hand­lungs­ge­setz im­ple­men­tiert die Pflicht des Ar­beit­ge­bers, dass Be­nach­tei­li­gun­gen zum Bei­spiel auf­grund der eth­ni­schen Her­kunft, der Re­li­gi­on, ei­ner Be­hin­de­rung oder des Al­ters ver­hin­dert oder be­sei­tigt wer­den. Im Hin­blick auf Men­schen mit Be­hin­de­rung sieht § 166 SGB IX die Pflicht des Ar­beit­ge­bers vor, mit Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung und Be­triebs­rat ei­ne In­klu­si­ons­ver­ein­ba­rung zu tref­fen. In­halt wä­ren kon­kre­te Maß­nah­men und/oder Zie­le, um die Be­schäf­ti­gung und die Auf­stiegs­chan­cen schwer­be­hin­der­ter Men­schen im Un­ter­neh­men zu er­hö­hen. Da ei­ne sol­che Ver­ein­ba­rung nicht er­zwing­bar ist, führt sie al­ler­dings ein Schat­ten­da­sein.Für lang­zeit­er­krank­te Ar­beit­neh­me­rin­nen und Ar­beit­neh­mer be­steht für Ar­beit­ge­ber die Ver­pflich­tung, ein be­trieb­li­ches Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment (BEM) durch­zu­füh­ren, um zu klä­ren, wie de­ren Ar­beits­un­fä­hig­keit über­wun­den, ihr vor­ge­beugt und der Ar­beits­platz er­hal­ten wer­den kann.Die­se ge­setz­li­chen Ver­pflich­tun­gen ein­zu­hal­ten, ist das ei­ne und für vie­le Ar­beit­ge­ber ei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit. Et­was an­de­res wä­re es aber, die­se ge­setz­li­chen Ver­pflich­tun­gen so­wie Vor­ga­ben pro­fes­sio­nel­ler Nach­hal­tig­keits­stan­dards zum An­lass zu neh­men und hier­aus po­si­tiv wei­te­re Maß­nah­men ab­zu­lei­ten, um ein (noch) in­klu­si­ve­res, di­ver­se­res und dis­kri­mi­nie­rungs­freie­res Ar­beits­um­feld zu schaf­fen. Denk­bar wä­re ei­ne (frei­wil­li­ge) Quo­te mit Blick auf das Ge­schlecht, die se­xu­el­le Iden­ti­tät oder aber die Eth­nie. Denk­bar wä­re auch, In­klu­si­on und BEM als Chan­ce zu ver­ste­hen, mit Le­ben zu fül­len und da­mit dann auch pro­ak­tiv zu wer­ben.  „Nach­hal­ti­ge“ Ver­gü­tungs­mo­del­le Ide­en zur Re­du­zie­rung des CO2-Foot­prints gibt es vie­le. Die Schwie­rig­keit in der Pra­xis liegt dar­in, ein Kon­zept und kon­kre­te Maß­nah­men zu er­ar­bei­ten, die­se um­zu­set­zen und über Kenn­zah­len mess­bar zu ma­chen. Füh­rungs­kräf­te und ge­ge­be­nen­falls Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter müs­sen da­für ent­spre­chend mo­ti­viert und in­cen­ti­viert wer­den. Des­halb ge­hen Un­ter­neh­men zu­neh­mend da­zu über, ih­re Ziel­ver­ein­ba­run­gen an­zu­pas­sen und neue Ver­gü­tungs­mo­del­le zu ent­wi­ckeln. Die da­mit ein­her­ge­hen­den recht­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen sind viel­fäl­tig, wie zum Bei­spiel Rück­zah­lungs­ver­ein­ba­run­gen. Hier kann man sich der Re­gu­la­to­rik be­die­nen, die man aus dem Ban­ken­sek­tor schon lan­ge kennt.  „Nach­hal­ti­ge“ Be­ne­fits Auch bei der Ge­wäh­rung von Zu­satz­leis­tun­gen kann Nach­hal­tig­keit mit­ein­flie­ßen. Der tra­di­tio­nel­le Dienst­wa­gen ist noch lan­ge nicht tot. Al­ler­dings den­ken auch hier Un­ter­neh­men um. Um den CO2-Foot­print zu sen­ken, wird viel­fach das An­ge­bot­sport­fo­lio weg vom Ver­bren­ner hin zur Elek­tro­mo­bi­li­tät um­ge­stal­tet. Be­ste­hen­de Dienst­wa­gen­richt­li­ni­en müs­sen an­ge­passt wer­den. Zu­neh­mend wer­den als „Be­ne­fit“ oder Ver­gü­tungs­be­stand­teil aber auch Dienst­fahr­rä­der an­ge­bo­ten. Das gu­te al­te Job­ti­cket er­lebt eben­falls ei­ne Re­nais­sance. In die­sem Zu­sam­men­hang ist auch an die An­pas­sung von Rei­se­kos­ten­richt­li­ni­en zu den­ken: Teams-Mee­ting vor Prä­senz­mee­ting, Bahn­fahrt vor Flug.  „Nach­hal­ti­ge“ Ar­beits­be­din­gun­gen Eben­falls zu pro­fes­sio­nel­ler Nach­hal­tig­keit zäh­len Ar­beits­be­din­gun­gen, die Not­wen­dig­kei­ten der Ar­beit­neh­me­rin­nen und Ar­beit­neh­mer be­rück­sich­ti­gen und da­mit Chan­cen­gleich­heit för­dern. Mit­tel hier­zu sind die Fle­xi­bi­li­sie­rung von Ar­beits­zeit und Ar­beits­ort, da­mit pri­va­te und be­ruf­li­che In­ter­es­sen in Ein­klang ge­bracht wer­den kön­nen. Hier­un­ter zu fas­sen sind auch Mög­lich­kei­ten wie – be­zahlt oder un­be­zahlt – ein Sab­ba­ti­cal zu ma­chen oder ge­ge­be­nen­falls in teu­ren Bal­lungs­räu­men „güns­ti­ge“ Werks­woh­nun­gen be­zie­hen zu kön­nen.  Im­ple­men­tie­rung ei­nes Com­p­li­an­ce-Sys­tems Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter spie­len aber auch bei der Ein­hal­tung ge­setz­li­cher Vor­ga­ben und un­ter­neh­me­ri­scher Sorg­falts­pflich­ten (wie zum Bei­spiel des neu­en Lie­fer­ket­ten­sorg­falts­pflich­ten­ge­set­zes) ei­ne wich­ti­ge Rol­le, da oft sie es sind, die als Ers­te Miss­stän­de wahr­neh­men. Des­halb wird in der Re­gel ein un­ter­neh­mens­in­ter­nes Com­p­li­an­ce-Sys­tem im­ple­men­tiert. Die­ses be­inhal­tet üb­li­cher­wei­se Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men (zum Bei­spiel durch Schu­lun­gen), ein Mel­de- und Be­schwer­de­ver­fah­ren und re­gelt im Fall von Ver­stö­ßen Ab­hil­fe­maß­nah­men. Die so­ge­nann­ten „Whist­leb­lo­wing-Hot­lines“ wer­den mit Um­set­zung der EU-Whist­leb­lo­wing-Richt­li­nie ver­pflich­tend wer­den. Bei al­len zu­vor ge­nann­ten As­pek­ten gilt, dass sie ar­beits­recht­lich sorg­fäl­tig um­zu­set­zen sind und dass Mit­be­stim­mungs­rech­te des Be­triebs­rats ge­wahrt wer­den müs­sen. Hand­lungs­be­darf und Vor­zü­ge schnel­len Han­delns Los­ge­löst von den oh­ne­hin be­ste­hen­den ge­setz­li­chen Ver­pflich­tun­gen und dem da­mit ein­her­ge­hen­den Hand­lungs­be­darf, kann so­mit ei­ne kon­se­quen­te – und ge­ge­be­nen­falls wei­ter ge­hen­de – CSR-Stra­te­gie ei­nen Wett­be­werbs­vor­teil be­grün­den. Zu­gleich könn­te sie für Re­cruit­ing­maß­nah­men ge­nutzt wer­den und In­ves­to­ren, Ge­schäfts­part­nern und Kun­den de­mons­trie­ren, dass Nach­hal­tig­keit für Sie nicht nur ein PR-The­ma ist, son­dern pro­fes­sio­nell in Ihr Un­ter­neh­men im­ple­men­tiert wird. Au­ßer­dem be­rei­ten Sie sich vor­aus­schau­end auf mög­li­che tie­fer ge­hen­de ge­setz­li­che CSR-Pflich­ten vor, die auf eu­ro­päi­scher Ebe­ne in den kom­men­den Jah­ren ent­wi­ckelt wer­den dürf­ten. 
22/10/2021
3G im Be­trieb: So könn­te es ge­hen
Die Ein­füh­rung so­wohl ei­ner all­ge­mei­nen Test­pflicht als auch ei­ner 3G-Re­gel im Be­trieb ist mög­lich – wenn die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung stimmt
07/10/2021
Co­ro­na-Imp­fung – wie sieht die be­trieb­li­che Pra­xis aus?
Das The­ma „Co­ro­na-Imp­fung“ ist ak­tu­ell wie nie. Wir ha­ben ge­fragt, wie Un­ter­neh­men mit Imp­f­an­ge­bo­ten, Fra­gen nach dem Impf­sta­tus oder der An­wen­dung der 3G-Re­gel („ge­impft, ge­tes­tet, ge­ne­sen“) um­ge­hen. Fast 150 Un­ter­neh­men aus 16 ver­schie­de­nen Bran­chen ha­ben ge­ant­wor­tet. Von 149 Un­ter­neh­men…
12/03/2021
An­spruch auf Ho­me­of­fice-Tä­tig­keit statt Än­de­rung des Ar­beits­or­tes?
Ei­nen An­spruch auf Ho­me­of­fice gibt es in Deutsch­land nach wie vor nicht. Das Ar­beits­ge­richt Ber­lin ge­währ­te ihn trotz­dem, als ein Ar­beit­ge­ber sei­ne Ver­triebs­ak­ti­vi­tä­ten in der Zen­tra­le bün­del­te und...
10/02/2021
Ar­beits­schutz im Ho­me­of­fice
Der zwei­te Teil der We­bi­nar-Rei­he be­schäf­tigt sich mit Fra­gen rund um den Ar­beits­schutz im Ho­me­of­fice. Es geht los mit der Ab­gren­zung von Te­le­ar­beit nach der Ar­beits­stät­ten­ver­ord­nung und mo­bi­ler Ar­beit...
06/01/2021
CMS be­rät bei Fort­füh­rung des Mo­de­han­dels­un­ter­neh­mens Ap­pel­rath Cüp­per
Mün­chen – Das Mo­de­han­dels­un­ter­neh­men Ap­pel­rath Cüp­per hat das In­sol­venz­ver­fah­ren in Ei­gen­ver­wal­tung zum En­de des Jah­res 2020 be­en­det und mit dem Ös­ter­rei­cher Mo­de­un­ter­neh­mer Pe­ter Graf ei­nen neu­en...
09/12/2020
Neue We­ge: Ho­me­of­fice, mo­bi­les Ar­bei­ten und Te­le­ar­beit
Co­ro­na hat un­ser Le­ben auf den Kopf ge­stellt. Wir sind in ei­ner neu­en Nor­ma­li­tät an­ge­kom­men – auch im Ar­beits­le­ben. So sind jetzt plötz­lich Ar­beits­wei­sen „nor­mal“, die vor­her in vie­len Un­ter­neh­men...
24/11/2020
We­bi­nar: Ho­me­of­fice im Aus­land – Wor­an Ar­beit­ge­ber den­ken soll­ten
CO­VID-19 hat das Ho­me­of­fice in Deutsch­land sa­lon­fä­hig ge­macht. Doch nun ge­hen die Wün­sche der Ar­beit­neh­mer wei­ter: war­um in Deutsch­land blei­ben, war­um nicht von Ita­li­en, Po­len oder Frank­reich aus ar­bei­ten?Das...
03/07/2020
Air Ber­lin: schon wie­der Stol­per­stein Mas­sen­ent­las­sungs­an­zei­ge