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Internationale Konzernstrukturen

Deutschland

Strukturen über Ländergrenzen gestalten

Konzerne, die ihre Konzernstruktur international gestalten, müssen das Recht verschiedener Länder beachten. Aus ihrer internationalen Ausrichtung ergeben sich besondere rechtliche Anforderungen, vor allem bei mehrstufigen Konzernstrukturen. Im Rahmen von Internationalen Konzernstrukturen stellt sich auf gesellschaftsrechtlicher Ebene oft die Frage, in welcher Rechtsform die einzelnen Konzerngesellschaften organisiert sein sollen. Eine zunehmend gefragte Option ist die Societas Europaea (SE), die bereits in der Firma die internationale Ausrichtung betont.

Betriebswirtschaftliche Organisation vs. rechtliche Struktur

Häufig agieren internationale Konzerne in spezifischen betriebswirtschaftlichen Organisationsformen. Beispielsweise ist aus Effizienzgesichtspunkten oft die Matrixstruktur in internationalen Konzernen vorgesehen. Mit derartigen betriebswirtschaftlichen Organisationsmodellen gehen insbesondere komplexe Compliance-Fragen einher, da die betriebswirtschaftliche Matrixstruktur nicht immer mit der rechtlichen Konzernstruktur übereinstimmt.

Achtung vor der Zurechnung: die Mitbestimmung

Daneben ist das Thema Mitbestimmung bei internationalen Konzernen von Bedeutung. Zu beachten ist insbesondere die Zurechnung von Arbeitnehmern im Konzern zu Obergesellschaften. Derartige Zurechnungsfragen werden umso komplexer, wenn der Konzern mehrstufig strukturiert und international ausgerichtet ist.

Europa im Fokus: Rechtsform SE für viele Konzerne eine gute Lösung

Unternehmen zu unterstützen, sich global optimal aufzustellen, steht im Mittelpunkt des Bereichs Internationale Konzernstrukturen. Erfahrene Anwälte mit Spezialisierung auf die Gestaltung komplexer Unternehmensstrukturen helfen Ihnen dabei, die rechtlichen Anforderungen in den Ländern zu erfüllen, in denen Sie vertreten sind. Für viele bedeutende Konzerne im europäischen Wirtschaftsraum ist die Europäische Aktiengesellschaft / Societas Europaea (SE) dabei heute die erste Wahl. Doch auch für kleine und mittlere Unternehmen ist die Rechtsform SE attraktiv.

Mit der SE geht eine Vielzahl von Vorteilen einher. Die Societas Europaea wird vielfach zur Dokumentation der internationalen Ausrichtung des Unternehmens gewählt. Gleichzeitig verschaffen sich Unternehmen durch die Europäische Aktiengesellschaft den Gestaltungsspielraum, den sie brauchen, um als eine einzige Gesellschaft in mehr als einem EU-Mitgliedstaat agieren zu können. Häufig wird die Rechtsform SE daher dazu genutzt, eine grenzüberschreitende Umstrukturierung zu vollziehen.

Unsere Beratungsleistungen zu Internationalen Konzernstrukturen

Wir beraten Sie in allen Rechtsfragen rund um das Thema Internationale Konzernstrukturen, insbesondere zu Fragen der Rechtsformwahl, zu mitbestimmungsrechtlichen Aspekten und von den grenzüberschreitenden Strukturmaßnahmen einschließlich der steuerlichen Implikationen bis zur Corporate Governance. Auch zu dem komplexen Thema Matrixstrukturen beraten wir Sie rechtlich. Unsere Rechtsberatung umfasst außerdem sämtliche Fragestellungen zur SE. Je nach Ausgangslage begleiten wir Aktiengesellschaften bei der Neugründung einer SE, bei der Verschmelzung bestehender AGs zu einer Europäischen Aktiengesellschaft oder bei der Umwandlung von Tochtergesellschaften in eine SE. Auch bei der Sitzverlegung Ihrer SE in einen anderen Mitgliedstaat stehen wir Ihnen zur Seite.

Im Gesellschaftsrecht gestalten wir für Ihre Societas Europaea ein ein- oder zweistufiges Managementsystem, um sie nach Ihren Bedürfnissen zu strukturieren. Mit unserer arbeitsrechtlichen Expertise beraten wir Sie, sich die Flexibilität zunutze zu machen, die die Societas Europaea hinsichtlich der Beteiligung der Arbeitnehmer bietet.

Sie möchten Näheres zu Internationalen Konzernstrukturen erfahren? Kontaktieren Sie unsere Experten jederzeit gerne für ein unverbindliches Gespräch.

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März 2019
CMS Eu­ro­pean M&A Stu­dy 2019
Die CMS Cor­po­ra­te/M&A Group freut sich, die elf­te Aus­ga­be un­se­rer Eu­ro­pean M&A Stu­dy vor­stel­len zu dür­fen. 560340https://me­dia.cms­le­gal.com/me­dia/em­bed?uni­que_key=bfd4ddebbe2c42442e25ca7daaa0c5d9&width=720&height=405&au­to­play=fal­se&au­to­lights­off=fal­se&loop=fal­se&cle­an1al­waysez­node://499924Für die dies­jäh­ri­ge Stu­die wur­den die Da­ten von 458 Trans­ak­tio­nen aus­ge­wer­tet, bei de­nen CMS im Jahr 2018 be­ra­tend tä­tig war. Noch nie in der elf­jäh­ri­gen Ge­schich­te der M&A Stu­dy war die Da­ten­grund­la­ge so um­fas­send. Die Zah­len spie­geln die Tat­sa­che wi­der, dass CMS Markt­an­tei­le hin­zu­ge­won­nen hat, was sich auch in den ein­schlä­gi­gen Ran­kings be­merk­bar macht. In die­sem Jahr ha­ben wir schwer­punkt­mä­ßig un­ter­sucht, wie sich die Ri­si­ko­ver­tei­lung 2018 bei M&A-Trans­ak­tio­nen ge­gen­über dem Vor­jahr so­wie ge­gen­über dem Acht-Jah­res-Durch­schnitt 2010 – 2017 ent­wi­ckelt hat.Die be­son­de­ren Merk­ma­le der Stu­die:CMS-Trend­in­dex: Ver­deut­licht die ak­tu­el­le Sach­la­ge oder Ent­wick­lung zu dem je­wei­li­gen Ein­zel­the­ma und ver­gleicht den Stand 2018 mit dem Vor­jahr und/oder dem Acht-Jah­res-Zeit­raum 2010 bis 2017.CMS-Ver­gleich der Ri­si­ko­ver­tei­lung Eu­ro­pa/USA: Head­line-Ana­ly­se der un­ter­schied­li­chen Ri­si­ko­ver­tei­lung in Be­zug auf Stan­dar­dri­si­ken im eu­ro­päi­schen und im US-Markt.CMS-Ana­ly­se der re­gio­na­len Un­ter­schie­de in­ner­halb Eu­ro­pas: Her­aus­stel­lung be­stimm­ter Be­son­der­hei­ten, die in ein­zel­nen oder meh­re­ren der sechs von uns ab­ge­deck­ten eu­ro­päi­schen Re­gio­nen vor­kom­men.CMS-Trans­ak­ti­ons­wert­ana­ly­se: Die vor­lie­gen­den Trans­ak­ti­ons­da­ten wur­den nach drei Deal-Wert-Ka­te­go­ri­en ana­ly­siert: Trans­ak­tio­nen bis 25 Mio. EUR; von 25 bis 100 Mio. EUR; Deals mit ei­nem Wert von mehr als 100 Mio. EUR.Erst­mals wur­de im Rah­men der Stu­die der Haupt­an­triebs­fak­tor für die je­wei­li­ge Trans­ak­ti­on un­ter­sucht. Die­ser As­pekt kommt zur Ana­ly­se des Ver­käufer­hin­ter­grunds (vor­nehm­lich stra­te­gi­sche In­ves­to­ren und Fi­nanz­in­ves­to­ren, aber auch ei­ne ho­he An­zahl an Ein­zel­in­ves­to­ren) und des Käufer­hin­ter­grunds (fast aus­schließ­lich stra­te­gi­sche In­ves­to­ren und Fi­nanz­in­ves­to­ren) er­gän­zend hin­zu.Nach­ste­hend ei­ni­ge der we­sent­li­chen Er­geb­nis­se der Stu­die:Kauf­preis­an­pas­sung sel­te­ner ver­ein­bart – Bei rund 44 Pro­zent der Trans­ak­tio­nen wur­de 2018 ei­ne Kauf­preis­an­pas­sung ver­ein­bart, im Ver­gleich zu 48 Pro­zent im Vor­jahr. Das ist ei­ne deut­li­che Trend­um­kehr ge­gen­über den letz­ten Jah­ren.Si­gni­fi­kan­te Zu­nah­me der Lo­cked-Box-Re­ge­lun­gen – Bei den Trans­ak­tio­nen, die kei­ne Kauf­preis­an­pas­sung ent­hiel­ten, kam 2018 in 59 Pro­zent der Fäl­le ei­ne Lo­cked-Box-Re­ge­lung zur An­wen­dung. Im Vor­jahr hat­te der An­teil noch bei 49 Pro­zent ge­le­gen.Earn-outs im­mer be­lieb­ter – Der An­teil der Ab­schlüs­se mit Earn-out-Re­ge­lung stieg 2018 ge­gen­über dem Vor­jahr um zwei Pro­zent­punk­te. Ein Vier­tel der Trans­ak­tio­nen im Small- und Mid-Cap-Be­reich ent­hal­ten in­zwi­schen ei­ne Earn-out-Klau­sel.Re­kord­jahr für War­ran­ty-&-In­dem­ni­ty-Ver­si­che­run­gen (W&I) – Die Ver­käu­fer um­ge­hen zu­neh­mend das Ga­ran­tie­ri­si­ko, in­dem sie dem Käu­fer ei­ne fer­ti­ge W&I-Po­li­ce an­bie­ten. An­nä­hernd ein Drit­tel (30 Pro­zent) der Deals im Wert von mehr als 100 Mio. EUR ent­hal­ten in­zwi­schen ei­ne der­ar­ti­ge Ver­si­che­rung.Wir hof­fen, dass sich die CMS Eu­ro­pean M&A Stu­dy bei Ih­rer täg­li­chen Ar­beit im Be­reich M&A als hilf­reich er­weist. Ei­ne deut­sche Ver­si­on der Stu­die wird zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt er­schei­nen.560340https://form.jot­for­meu.com/907841564583671

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26/02/2018
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Oktober 2016
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